[Was bedeutet euch der Regen?] - German Gothic Board

German Gothic Board

sinistre Kultur
Gothic Forum & Gothic Chat
auf dem Portal von Nachtwelten

German Gothic Board Chat Gothic 500 - Topliste by nachtwelten

Nachtwelten | Gothic Board | Gothic Chat | Boardarchive





Seiten:1 2



Was bedeutet euch der Regen?

(Klicke hier, um das Thema mit vollen Farben / Abbildungen zu betrachten)



geschrieben von: LadyGwendoline

Ich befasse mich seit einem halben Jahr mit einem neuen Photo-Projekt. Das alte war schon abgearbeitet und ausgewertet, nun suchte ich nach neuen Herausforderungen. Ich wählte die Thematik "Regen". Ein Mädchen sitzt am Fenster und sie bemerkt, dass zu regnen beginnt. Doch sie ist glücklich darüber, nimmt ihre Jacke und den Schirm und geht nach draußen in die Natur um zu tanzen. All das kam mir in den Sinn, weil meine langjährige Freundin als Kind genau das immer tat, wenn es anfing zu regnen. Genau das möchte ich umsetzten. Doch ist mir aufgefallen, dass mir die angemessenen Worte fehlen, um zu beschreiben, was mir der Regen eigentlich bedeutet. Immer wieder nahm ich einen Block und Stift um es nieder zuschreiben, doch dachte ich, mir wäre etwas schönes in den Sinn gekommen, so wollte es nicht niedergeschrieben werden. Was mir sonst nicht schwer fällt, scheint bei diesem Thema unerreichbar.

Deswegen meine Frage an euch....was bedeutet euch der Regen? Was empfindet ihr, wenn er niederfällt?

Ist es für euch, als würde die Welt vom Alltag reingewaschen und aller Schutz hinfort gespült?
Oder überkommt euch ein dunkler Schatten, wenn Wolken aufziehen? Möchtet ihr lieber tanzen wenn es regnet, oder euch in einer warmen Decke vergraben?



geschrieben von: Fjörgin

Meine Meinung zum Regen ist Zwiegespalten. Wenn ich manchmal im Sommer auf einem Meiner Spaziergänge von einem sanften Sommerregen überrascht werde empfinde ich es als angemehm. So ein Regen hat auch immer etwas archaisches,etwas uriges , ein stück direkt empfundener Natur. Andererseits wenn ich gerade in der Stadt bin und es fängt an zu Gewittern empfinde ich ihn als störend und meiner Meinung nach wirkt eine Stadt immer schmutziger und heruntergekommener wenns Regnet als wenns trocken ist. Sitze ich allerdings zuhause auf dem Sofa ein gutes Buch zur Hand und es gewittert draussen finde ich es gemütlich.

Hat dir das ein wenig weitergeholfen??



geschrieben von: LadyGwendoline

Ich habe noch nie darüber nachgedacht, welche Naturgewalten eigentlich mit solch einem Regen verbunden sind. Das ist ein wichtiger Aspekt.....danke sehr.



geschrieben von: schlafundtod

Obtrotz ich davon ausgehe dass dieses thema hier falsch platziert ist, möchte ich nicht versäumen meine meinung dazu <kundzutun>.

Lange jahre war ich langstreckenläufer in distanzen von 10 - 30 km.
Bei jeder witterung.
Am allerschönsten sind meine erinnerungen dabei an bindfaden-regnende tage.
Regen war (und ist) für mich immer eine art von tiefer seelenreinigung.
Nach rückkehr aus regenassen wäldern war ich immer sehr klar, ruhig und irgendwie geläutert- alsob der regen alles störende von mir abgewaschen hätte. Nach wie vor bin ich bei regenwetter gerne auf wanderschaft und geniesse die triefende ruhe in wäldern, auf höhen, in düsteren tälern....

unersatzbar und wirklichkeitsentrückt



geschrieben von: Schwarze Traene

Ich finde den Regen schön. Immer wenn es regnet sieht man kaum jmd. auf der Straße, es ist somit ruhig und man hört das beruhigende prasseln.
Regen finde ich nur nervend, wenn es eiskalt ist und es anfängt zu regnen, man keinen Regenschirm dabei hat und noch länger draußen ist, denn dann friert man und es ist ziehmlich ungemüdlich...
Am schönsten ist der Regen für mich, wenn er nachts mit Gewitter kommt, es sieht dann einfach klasse aus und ist irgendwie beruhigend!



geschrieben von: LadyGwendoline

Danke für deine Sicht. Doch warum denkst du, dass dieses Thema hier falsch ist? Also wenn das der Fall ist, dann soll es bitte die Moderation verschieben....Danke.

Ich denke nicht, dass man allein über Religion, Ethik oder Sartre, Nietzsche, Schopenhauer und Co. philosophieren kann. Sollten nicht auch so alltägliche Dinge betrachtet werden, wie eben der Regen? Genau das ist ja auch der Grund, warum ich es hier in den Raum gestellt habe.
Es geht nicht allein um das bloße Gefühl, sondern tiefergehende Gedanken.



geschrieben von: Beowulf

Na ja, es geht ja primär um persönliche Eindrücke, Empfindungen und Assoziationen mit Regen, nicht um einen objektiven, überindividuellen und philsophischen Zugang. Man kann auch tiefsinnig darüber sprechen, aber nicht jede Tiefsinnigkeit ist auch philosophisch zu nennen. Ich fände persönlich fände es in "Dies und Das" oder auch "Dunkelheit und Licht" besser aufgehoben.

Meine Assoziationen zum Regen sind etwas zwiegespalten. Meistens sind die Erfahrungen ja durchaus positiv. Regen duftet herrlich, vor allem in Gebieten mit viel Natur. Leider ist es mir nicht möglich den Geruch des Regens genau zu beschreiben, er riecht aber etwas frisch, klar und vor allem vital.
Optisch ist er für mich aber besonders reizvoll. Ich liebe den Anblick nasser Straßen, vor allem in Zusammenspiel von Dämmerung und Dunkelheit, wenn sich das künstliche Licht der Laternen darin spiegelt. Steht man auf einer solchen Straße, ist es als würde man auf einem Spiegel gehen. Die Menschenarmut auf der Straße als Folge des Regens verdeutlich irgendwie ein herrlich melancholisches Bild.
In seiner Gesamtheit wirkt Regen stilvoll und dramatisch. Was man in Filmen wie "Sieben" zum Beispiel deutlich sieht. Ich glaube Regen dämpft in einer gewissen Form das Alltägliche. Normale Alltagsgeräusche, wie ein lautes Atmen, Schritte, das Knistern von Kleidung, oder ähnliches wird gedämpft, bzw. überlagert von der Reizflut des Regens. Dadurch wirkt ein Szenario im Regen (Zumindest im Film) ein wenig außerhalb des Normalen. Ein Mensch der im Regen steht, wirkt außerdem heroisch, als würde er sich durch seine blosse Anwesenheit der Naturgewalt entgegen stellen. Natürlich je nach Szene und Mimik kann es auch gegenteilig wirken. Jeder der mal einen Obdachlosen im Regen sah, wird wohl nur schwer von Heroismus reden.
Aber ich habe auch negative Erfahrungen damit gemacht. Ich erinnere mich noch gut, an eine Woche im Wald. Wie bei Minusgraden sich die Natur entschloss Stundenlang, Tagelang Wassermassen runter zu schütten. Wenn man übermüdet ist, friert, sich unwohl fühlt, und vor allem dem Regen nicht ausweichen kann, wenn man dies möchte, ihm also hiefllos ausgeliefert ist, gibt es wohl kaum etwas hässlicheres als Regen. Die Kleider saugen sich voll, und man friert buchstäblich bis auf die Knochen. Alles verwandelt sich in Schlamm und Scheisse. Bei jedem Schritt ein widerliches Sauggeräusch. Die Feuchtigkeit legt sich wie ein Leichentuch über einen, man fühlt sich umhüllt von Dreck. Für mich hatte da der Regen nichts reinigendes. Und nach spätestens einem Tag, habe ich jeden Tropfen persönlich gehasst.
Ich denke Regen ist nur dann etwas schönes, wenn man ihm nicht ausgesetzt ist.



geschrieben von: The Archer

Schön geschrieben, Beowulf.

Für mich bedeutet Regen Fruchtbarkeit. Es ist schön, die Natur zu betrachten, wenn es regnet. Saugt euch voll, Pflanzen, trinkt und lebt.
Ich war einmal an einem Ort, an dem es keinen Regen gibt. Endlose Weiten aus Stein und Geröll. Als ich nach Hause kam, war sich unendlich dankbar für jeden Tropfen, der vom Himmel fiel.



geschrieben von: darkEMYR

wenns draußen gewittert und ich sitze drinnen oder liege im bett im trockenen find ich das auch sehr gemütlich
aber ansonsten find ich das oft nicht so toll.wenn es windig ist und regnet und ich muss raus,wird mir irgendwie immer richtig kalt und ungemütlich und auch müde zumute und ich würde am liebsten ganz schnell in irgendwelchen decken vergraben sein.
das ist besonders im winter so,da kann ich regen nicht ab,während ich schnee wiederum liebe.
genial sind sommerregen oder regen im frühjahr,wenn alles blüht und die luft von diesem ganz bestimmten feucht-frischen duft erfüllt ist!



geschrieben von: Wind-Princess

hallo...

ob ich den regen mag ider nicht, hängt stark von der jahreszeit ab. im herbst oder winter bekomme ich ein eher trauriges gefüh, wenn es regnet, und ich ziehe es dann auch vor nicht aus dem haus zu gehen. im frühling und im sommer hingegen ist es genau anders, ich liebe den regen... vorallem den geruch, an einem heißen sommertag, nachdem es gerade geregnet hat.

eure wind-princess



geschrieben von: Trauerwesen

Meistens nervt er mich aber es gibt auch Momente, da ist es einfach schön. So erst zum letzten Mera Luna beim Sisters-Konzert (und wieder geschafft *g*). Es fing an zu regnen, viele waren genervt aber es war so egal, ich hob meinen Kopf nach oben und liess ihn auf mein Gesicht prasseln. Wenn alles drumherum schön ist, dann kann er Dinge schöner machen :)

Ebenso vor vielen jahren, ein Sommerregen, ich lief raus und hüpfte drin rum, wunderschön war es bei der vorigen Hitze.

Es ist auch schön, im sivch im Regen zu küssen, ich finde das total prickelnd.

Aber meistens stört mich Regen (beim Autofahren) oder es juckt mich gar nicht, ob es nun regnet oder nicht, aber ab und an gibt es diese Momente, kommt auch auf die Umstände an.



geschrieben von: rainraven

Der Regen...Nun, wie schon mein hiesiger Nick und das dazugehörige Lyric (meine Gedichte) zeigt, assoziiere ich mit Regen meist Traurigkeit und Weinen.

Der Regen ist für mich episch und philosophisch gesehen ein Symbol für das Weinen des Himmels, ein Schleier, hinter dem man eigene Tränen verstecken oder mit dem man seine eigene Melancholie ausdrücken kann. Eine graue Decke, die sich über den Tag legt und alles zudeckt, etwas, wovor man in einem gemütlichen Zuhause Zuflucht sucht und dort Behaglichkeit empfindet.

Praktisch und nüchtern gesehen ärgert mich der Regen meist, weil er mich naß und kalt macht, Frisuren und Make-up zerstört und ich seltenst einen Schirm dabei habe. Regen ist nur gut für die Natur und den Wasserkreislauf, aber ich persönlich habe Schnee oder Sonne viel lieber. :)



geschrieben von: archon

also ich empfinde regen im prinzip auch eher als "mies- und graumacher" - wobei es schon toll sein kann, wenn man im sommer unter einem vordach steht und es so richtig wie aus der schleuse von oben runterklascht, dass das wasser nur so am boden dahinläuft... und man sich wundert, wo denn da oben der fluss im paradies ist, wo das ganze wasser herkommt! *g*

ähnliches gilt im auto, wenn man da drinsitzt und ein platzregen mit faustgrossen tropfen prasselt nieder, so dass der scheibenwischer auf stufe 2 es nicht mehr schafft und man fast nicht mehr vorwärts kommt... da kommt man sich vor wie in der autowaschanlage.

toll ists im hochsommer, der duft der ozonhaltigen luft nach einem platzregen mit leichtem gewitter... da hat man teils das gefühl die natur erfährt eine art reinigung, vor allem wenn man dann an die ganzen autos und die abgase denkt.
und wenn dann der regen abklingt und man hört die vereinzelten tropfen die sich noch irgendwo gesammelt haben und die dieses ach so tolle erlebnis, mit freudigem platschen, zum wieder mal unvergesslichen ausklang bringen.

dann ist da noch was, das mir am regen auch gut gefällt - regencapes oder das rumlaufen im wasserdichten regenmantel.
das kann schon sehr spassig sein, glaube es gibt kein kind, das das früher nicht auch mal ausprobiert hat.
unter einer undurchdringlichen hülle zu stecken, der naturgewalt voll ausgeliefert aber totzdem bei richtiger kleidung voll geschützt zu sein. und wenn dann die regentropfen auf die kapuze oder die oberfläche eines plastikmantels prasseln, dieses verstärkte, geräusch, ähnlich einer trommel, das einem da in die ohren fährt... das find ich schon auch sehr witzig.
lustig ist dass man dann so manchen radfahrer im regencape sieht... ich mag den anblick des A-förmigen... das strange nicht ganz konventionelle an diesem schrillen kleidungsstück... es weckt erinnerungen an die schulzeit... an ein hübsches mädchen... das des öfteren im regen, in ein gelbes cape gekleidet, mit dem fahrrad zur schule fuhr und deren anblick mich damals schon irre fasziniert hat... es sah einfach nur lieb und hübsch aus... *freudig zurückerinnere*



geschrieben von: Hirogen

aloha!

tja,

ich weiss ja, dass regen diese standard0815 positiven sachen bedeutet wie leben, fruchtbarkeit usw, aber als praxisorientierter mensch bringt mir regen eigentlich nur nachteile.

regen bedeutet für mich:

ich sehe beim auto fahren nicht mehr so gut, besonders nachts, wenn autos mit ihren grellen lichtern entgegenkommen und die scheibenwischer nicht richtig funktionieren usw...

aquaplaning,

bei meinem radl ohne schutzblech spritzt mir immer die kutte voll!!!

blöde nässe im allgemeinen,

matsche&glitsche&dreck (zb beim fussball),

verdammte scheiss locken!!! (wenn ich mein haupthaar offen trage...),

einen kurzen!!! (zb wenns in meinen computer rein regnet),

ständig zu meine sehhilfe putzen,

zerlaufene schminke, so dass ich mich oft nachschminken muss (dezent, nicht so wie eine bunte barbieschlampe!),

stinkender hund! (wenn er bei regen gassi war...)

stinkende nasse rapsfelder (ich hasse den geruch!),

eklig kriechende schnecken kommen hervor,

ect. pp.



ist euch das aufgefallen?

wenn man regen rückwärts liest, kommt neger raus.

naja, mir ist das aufgefallen...


mfG


Hirohito



geschrieben von: Beowulf

Zitat:
Original geschrieben von Hirogen
wenn man regen rückwärts liest, kommt neger raus.


Tja, was kann man dazu groß sagen außer:
"Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie"



geschrieben von: LadyGwendoline

Ich danke euch für eure Beiträge. Jeder einzelne hat mir bis jetzt weitergeholfen. Doch macht nur weiter. Manche Dinge habe ich noch nie so bewusst bemerkt, obwohl ich sie unterbewusst auch schon gefühlt habe.



geschrieben von: colaeisbär

Zitat:
Original geschrieben von LadyGwendoline

Deswegen meine Frage an euch....was bedeutet euch der Regen? Was empfindet ihr, wenn er niederfällt?

Ist es für euch, als würde die Welt vom Alltag reingewaschen und aller Schutz hinfort gespült?
Oder überkommt euch ein dunkler Schatten, wenn Wolken aufziehen? Möchtet ihr lieber tanzen wenn es regnet, oder euch in einer warmen Decke vergraben?




also,bei mir kommt es immer darauf an zu welchen gelegenheiten und welchen situation er niederfällt.
manchmal,wenn mir etwas tolles passiert ist,es nich so kalt draußen is,ich heim laufen muss und es anfängt zu regnen dann freut mich das riesig und ich bin noch glücklicher.
wenn ich jedoch nich so gut gelaunt bin,es kalt is und es anfängt zu regnen und ich klatschnass werde und anfange zu frieren,dann finde ich den regen doof,da ich mich einfach so schmutzig und durchnässt fühle.
was ich immer schön finde is,wenn ich zu hause bin und es herabströmt und dazu donnert oder blitzt,das sieht einfach nur toll aus,wenn es dazu noch dunkel is und man die bäume nur erkennen kann,wenn es geblitzt hat,die geräusche und der regen vermitteln dann ein finsteres,düsteres gefühl und man fühlt sich jedoch so geboren,weil man ein dach über dem kopf hat,etwas warmes zu trinken in der hand und in der decke eingemurmelt is.
im sommer tanze ich gern im regen rum,da ein sommerregen nur zu selten vorkommt und bei wärme angenehm auf der haut is =)

gruß sarah




geschrieben von: enigmatize

ich liebe Regen ^^ außer im Winter verbunden mit eiskaltem peitschendem Wind oder einfach mit Kälte...
aber sonst...
bei warmen Sommerregen in einem See baden... im Sommer nachts nach Hause gehen und komplett durchnässt werden, da könnt ich mich mitten auf die Straße und einfach nur spüren [könnte allerdings gefährlich werden] un dabei noch ein bisschen Gewitter... oder nachts Regen am Fenster... wenn in der Früh alles noch tropft und dann die Luft so frisch is ^^
bin einmal mit meinem damaligen Freund durch den Regen nach Hause gegangen, wir hatten keine Jacken an und waren klatschnass, alle Leute haben uns dumm angeschaut... einfach wunderbar war das...



geschrieben von: dying-rose

Nüchtern und grob betrachtet ist Regen einfach nur Verdunstung, Kondensation und anschließende Vereinigung von Wasserdampfmolekülen. Ein ganz normales Naturereignis.

Es sind persönliche Erfahrungen, die entweder Negatives oder Positives damit verbinden lassen.


Für mich bedeutet Regen:

- Entspanung, wenn ich im Bett liege und dabei lausche wie jeder einzelne Tropfen auf das Dach fällt und langsam, die Rinne herab, seinen Weg sucht

- Stressabbau, wenn ich durch den strömenden Regen laufe und das Nass meine Haare und meine Kleidung durchtränkt, bis auf die nackte Haut

- Faszination, wenn ich zum Himmel aufschaue und daran denke, was für ein komplizierter Prozess dahinter steckt

- Bedrohung, wenn ich im Wald spaziere und er von Donner und Blitzen begleitet wird

- Unterhaltung, wenn ich von meinem Fenster aus die Reaktionen der Menschen beobachte

- Sauberkeit, wenn die Strassen vom Schmutz gereinigt werden

- Relaxing, wenn ich in der Badewanne liege, mit einem Gläschen Rotewein und einem Buch (ich habe zwar keine Badewanne, aber Vostellen kann ich es mir trotzdem)

- Erinerung an einer meiner schönsten Tage

- Abkühlung, wenn an heißen Sommertagen die Luft plötzlich wieder angenehm wird



geschrieben von: hagzissa13

Ich liebe es, wenn Regen auf ein Dachflächenfenster prasselt und man darunter im Bett liegt...

Ich hasse es, wenn draußen so ne Suppe ist (die ja meistens mit dem Regen vergesellschaftet ist...)...



geschrieben von: hagzissa13

Zitat:
Original geschrieben von Odessa
Ganz profan: Es regnet tatsächlich immer dann, wenn ich Fenster geputzt habe oder das Auto gewaschen ist.



Ein Grund mehr, um noch seltener die Fesnster zu putzen und noch seltener das Auto zu waschen.... :D



geschrieben von: nachthimmel

Regen ... traumhaft.
Vieles dazu wurde schon gesagt, vor allem beim Dachfenster kann ich nur zustimmen. Was für mich dabei noch wichtig ist, ist der Regen als ... naja ... Inspiration. Es ist irgenwie so, dass mir bei Regen die besten Zeilen einfallen, der Anblick und die Geräusche sind einfach inspirierend.
Ich freue mich jedes Mal wenn es Nachts regnet ...



geschrieben von: Air

Regen ist wunderschön und meditativ. Ich könnte Stundenlang dasitzen und gucken wie es regnet. Diese Stille...wunderschön..


Air



geschrieben von: Fjörgin

Zitat:
Original geschrieben von Air
Regen ist wunderschön und meditativ. Ich könnte Stundenlang dasitzen und gucken wie es regnet. Diese Stille...wunderschön..


Air



Also ich war letzten Sommer mit ein paar Freunden im Wald. Bischen Party und so.
Das fings plötzlich an zu Gewittern und wir mussten uns in ne kleine Grillhütte Flüchten. Es war sehr gemütlich, allerdings leise wars kein bischen. Wir mussten förmlich gegen den Regen anbrüllen um uns zu verständigen. Vom Donner will ich garnicct erst sprechen.Also seit der Zeit empfinde ich Regen nicht mehr als besonders leise.:D



geschrieben von: nimoe

Wenn es in Strömen regnet und alle Leute sich vor dem Regen flüchten, dann geh ich meist hinaus, selbst wenn ich irgendwo drinnen bin. Ich gehe spazieren und spüre das kühle Nass... Ich laufe durch die Straßen, höre die Tropfen auf den Aspalt aufschlagen, wende mein Gesicht dem Himmel zu und spüre die Regentropfen über meine Haut rinnen... Regen ist etwas schönes und gleichzeitig magisches... Er vermag für mich unangenehme Gefühle oder Gedanken wegzuspülen, hat irgendwie eine reinigende Wirkung.. als würde er selbst mein Innerstes rein waschen... Er begleitet mich durch nachdenkliche Momente, gibt mir eine gewisse Ruhe.
Den Regen fühlen, ihn zu hören und zu riechen.. Für manche ist es nur ein Naturphänomen, das es zu ertragen gilt... das kann ich nicht verstehen.
Gerne schaue ich zu, wie der Regen auf die Oberfläche eines Sees tropft, sich diese unendlich vielen Ringe bilden.. wie die Wassertropfen nach dem Regen von den Blättern der Pflanzen perlen... Regen bedeutet auch irgendwie Leben...

So ich denke ich sollte mal lieber wieder aufhören *g* versinke sonst noch mehr in den schönen Erinnerungen ruhiger Momente.



geschrieben von: DSP

Zitat:
Original geschrieben von LadyGwendoline
Ich danke euch für eure Beiträge. Jeder einzelne hat mir bis jetzt weitergeholfen.



Weil du nicht selbst denken kannst. :(



geschrieben von: nachthimmel

Zitat:
Original geschrieben von DSP
Weil du nicht selbst denken kannst. :(


Inspiration hat nichts mit denken zu tun



geschrieben von: Kildare

Genau so wenig, wie die Bedeutung eines Naturereignis für verschiedene Personen.

Regen ist für mich Heimat.
Natürlich bin ich die meiste Zeit vernünftig genug, mich bei kaltem Herbstwetter nicht bis auf die Knochen durchregnen zu lassen, aber wenn es regnet und mir die Tropfen über's Gesicht laufen, fühle ich mich besser, selbst wenn ich friere und weiß, dass das eine dicke Erkältung wird.
Ich schlafe besser, wenn ich die Tropfen höre.
Regen ist das Ende meiner Eitelkeit. Dann läuft die Schminke eben und die Klamotten kleben.
Regen riecht gut.

Und, wie Odessa, es schon schrieb, wenn der Himmel weint, kann ich es auch tun. Oder er tut es für mich. Regen befreit.



geschrieben von: DSP

Zitat:
Original geschrieben von nachthimmel
Inspiration hat nichts mit denken zu tun



Aber Kreativität mit Geist.



geschrieben von: archon

aber geist nicht unbedingt mit produktivität ! ;)



geschrieben von: Beowulf

Zitat:
Original geschrieben von DSP
Aber Kreativität mit Geist.


Willst du eigentlich etwas aussagen oder reihst du nur Worte aneinander?



geschrieben von: DSP

Nun, das gehört zwar nicht zum Thema, aber nun gut, wenn du schon fragst:

Im Grunde will ich zuerst einmal nichts aussagen, da die meisten Wesen für meine Aussagen und Weisheiten viel zu nieder sind, als dass sie sie verstehen könnten. Also schaue ich, ob unter all diesen ach so "nachdenklichen" Wesen hier auch intelligente Menschen sind, die man lehren und von denen man lernen kann.



geschrieben von: deadeye

@ DSP du wirst hier sicherlich auch auf nachdenkliche Menschen stoßen,aber ich denke das es hier nicht sonderlich viele Pseudos gibt und du solltest dich auch nicht als überlegen sehen,sicherlich gibt es auch hier inkompetente Leute,aber das heisst noch lange nicht das viele hier zu nieder für deine Aussagen sind,dass würde man ja erst festellen können wenn du uns deine Weisheiten offenbarst.

Für mich bedeutet Regen eine sehr entspannte Atmosphäre die auch zum Lesen anregt,man findet sehr viel Zeit für sich.Der Regen spiegelt sicherlich auch viele Dinge wie zB. Trauer,Einsamkeit doch auf der anderen Seite kann Regen auch seine positiven Seiten haben,durch Regen gedeiht unsere Umwelt,Regen spült das Blut von den Strassen,Regen ist in seiner ganzen Faszination rein und es gibt ja auch soviele verschiedene Arten von Regen und für mich trägt der Regen auch einen Hauch von Melachonie in sich.



geschrieben von: nachthimmel

Zitat:
Original geschrieben von DSP

Im Grunde will ich zuerst einmal nichts aussagen, da die meisten Wesen für meine Aussagen und Weisheiten viel zu nieder sind, als dass sie sie verstehen könnten. Also schaue ich, ob unter all diesen ach so "nachdenklichen" Wesen hier auch intelligente Menschen sind, die man lehren und von denen man lernen kann.



Wahre Weisheit, ist eine Weisheit die so strahlt, dass jeder sie versteht.
Intelligenz damit in Verbindung zu setzten ist gewagt - Denken und philosophieren ist ein Prozess der jeder für sich selbst machen muss, weshalb es nicht die Intelligenz der anderen ist, die das Hindernis darstellt.



geschrieben von: Beowulf

Auch wenn ich weiß, dass man nur schwer dem Drang widerstehen kann DSP zu widersprechen: Ich finde wir sollten ohne Umschweife beim Thema bleiben, und den armen Eremiten mit seinem isolierenden Geistesniveau sich selbst überlassen.



geschrieben von: deadly silence

Also seitdem ich in Chemie einen Vortrag über sauren Regen gehalten hab, denk ich oft gleich daran,wenn es regnet. Regen,der den Boden Versauern lässt, Regen der Denkmäler dazu bringt, dass sie sich "auflösen".

Und andererseits...wenn ich nicht als erstes an sauren Regen denke, dann verbinde ich mit Regen..na ja, was hier schon so öfters mal gesagt wurde,...halt das der Regen den "Dreck" von der Oberfläche wegspühlt.

Ich mag gern aus dem Fenster gucken und Leute beobachten,wenn es regnet. Auch sind die Geräusche der Regentropfen,welche an das Fenster kommen, sehr beruhigend.

Gerne aufhalten in Regen tue ich mich jedoch nicht...
ggf verwischt die Schminke,
die Klamotten werden bei dollen Regen so nass,dass die Nässe sogar auf der Haut ankommt (Ja, das wort Regenschirm gibt's bei mir nicht mehr... meist is doch eh so windig,dass die Dinger umklappen),
wenn man in den Garten geht, sind die Klamotten gleich dreckig, weil es da nun mal keine geteerte Straßen gibt

Achja,wo wir bei Garten sind,...wenn es geregnet hat,dann riecht es immer so schön nach "frischem" Rasen

Irgendwann hab ich mal gezeltet, als es Gewittert hat. Das schöne daran war, dass man bei jedem Blitz die Tropfen auf dem Zelt gesehen hat und man hat auch richtig schön den Geräuschen lauschen können. Nicht so schön war jedoch, dass es nach 1Stunde angefangen hat, durchzutropfen.



geschrieben von: Roberte

Nun gut:
Wenn es draussen kalt ist und mir dann noch zusätzlich Wasser auf die Rübe platscht will ich eigentlich nur heim in meine warme Butze.
Während eines warmen Sommers, wo mir schon mal die andauernde Hitze auf den Keks geht, da mag ich einen warmen Sommerregen gern. Dann geh ich auch nicht schnell nach Hause, um bloss nicht nass zu werden, sondern geniess es vielleicht. Wenn ich down bin und über bestimmte Dinge nachdenke, stört mich Regen oftmals auch nicht, weil ich eben dann mit anderen Dingen beschäftigt bin.
Aber wenn es draussen anfängt zu regnen geht ich sicher nicht raus spazieren, es sei denn ich will meine Depression offen zeigen, was ich nie will.
Nicht sehr poetisch, aber Tatsache.



geschrieben von: BizzarSephiroth

Als ich klein war, hatte ich immer Angst, wenn ich alleine im Dunkeln war...Oft konnte ich nicht schlafen und hatte Alpträume, und musste nach Omi oder Mami rufen.
Aber wenn es regnete, war alles in Ordnung ich fühlte ich beschützt, wenn der Regen aufs Dachfenster prasselte, ich wurde sanft in den Schlaf gewiegt von dem monotonen, aber lebendigen Klang.

Heute liebe ich es, wenn es regnet, draußen zu sein, besonders zum Joggen. Das kühle Wasser spült direkt alles schädlichen Gedanken fort, die Luft ist viel klarer und frischer. Gerade hier in der Statt merkt man es, weg ist der smog. Nach dem Regen fühlt es sich an, als würde die ganze Natur aufamtmen, und man selbst kann tief luftholen.

Wenn ich im regen laufe, spüre ich die Natur viel intensiver, ich kann sie direkt berühren, ich bin ein Teil von ihr.

Außerdem habe ich meine Ruhe...Ich habe die Straßen und Wege für mich allein. Ich lache immer über die Menschen, die panisch die Köpfe einziehen und zum nächsten Haus rennen.,als ob der Regen sie erschlagen könnte...Sie wissen nicht, was ihnen entgeht.

Während ich im Regen laufe, spüre ich die gleiche, beruhigende Präsenz, die ich als Kind spürte...Es ist, also würde einem Odin selbst über die Schulter schauen, als wäre der Regen, der einem auf die Schulter prasselt, das göttliche Equivalent zu einem Handschlag.

Wenn ich Reise, und es regnet, ist das für mich ein Zeichen, daß die Reise unter einem guten Stern steht.

Habt ihr eigentlich schon bemerkt, daß wenn es im Sommer geregnet hat, alle Farben viel intensiver sind? Die leichte Bewölkung, die feuchte Luft, die nassen Pflanzen und Steine sehen dunkler aus, aber viel lebendiger. Das Licht der Sonne wird sanft gedämpft, so daß man alle Nuancen besser erkennen kann.


"Wer erkennt, daß er im Regen sowieso naß wird, kann auch im Regen hoch erhobenen Hauptes gehen."
-Yamamoto Tsunetomo, Hagakure



geschrieben von: psychochicken

Regen. Das Wort an sich ist schon ein schönes. Rain. La pluie.

Sommerregen, der Regen am Ende eines fruchtbar schwülen Tages. Die Stimmung, wenn man das Herrannahen eines Gewitters spürt, die Gartenmöbel ins Haus räumt, um später vor dem Fenster zu sitzen und das Wüten draußen zu beobachten.

Regen, der auf Wasser fällt, einen Teich oder See, dessen Tropfen große Kreise ziehen.

Ich schlafe nie besser, als wenn ich den Regen gegen mein Fenster schlagen höre.

Natürlich gibt es auch den Regen der usn den Tag versaut, wegen dem wir mit nassen Schuhen in überfüllte Cafés flüchten müssen. Aber gerade dieses Flüchten ist es auch, dass uns manchmal ein bisschen von dem ursprünglichen Zauber der mächtigen Natur, der der Mensch einst klein und ehrfürchtig gegenüberstand, zurückgibt.

Die schönste Geschichte die mir zum Regen einfällt, ist "Das Wappen" von Josef Guggenmos. Ich habe es leider nur auf einer alten Kassette.

Edit: Ich habe es mal abgetippt. Jetzt fühle ich mich so an früher erinnert. Manche Sätze konnte ich noch aus dem Gedächnis beenden...

Das Wappen

Der Junge stand dicht am Stamm der Kastanie. Er hörte dem Regen zu, der auf die großen Blätter des Baumes trommelte, und der ringsum mit Urgewalt niederrauschte. Es war eine tausend-stimmige Musik.
Als der Regen einsetzte, plötzlich und mit aller Macht, hatte er sich gerade noch unter den weit ausladenden Baum flüchten können. Nun stand er schon zwei Stunden da. Umringt von den niederstürzenden Wassermassen, die alles verschlungen hatten- die weiten Wiesen, die Wälder, die fernen Felder. Da stand er, ganz allein. Nur die Kastanie war bei ihm, die ihn beschützte. "Ich danke dir, Baum." sagte der Junge und legte die Hand an den rauhen Stamm, an dem es schon nass herabzurinnen begann. Der gekieste Feldweg, nur wenige Schritte entfernt, war gerade noch zu erkennen, auf ihm schoss das Wasser in blinkenden Rinnsalen dahin, die Pfützen schienen zu brodeln. Es war später Nachmittag, unaufhaltsam nahte der Abend, dann kam die Nacht.
Immer häufiger fielen Tropfen aus dem Baum, schwere Tropfen. Jeder drang durch die leichte Jacke des Jungen. Noch machte es ihm nicht allzu viel aus, es war Sommer und er war es gewohnt nass zu werden, aber der Regen schien kein Ende nehmen zu wollen. Der Junge konnte nicht bis zum Morgen so stehen bleiben. Es hatte auch keinen Sinn auf den Baum zu steigen, und da oben auf einer Astgabel zu sitzen Stunde um Stunde, durchnässt und frierend. Die Nacht würde ewig dauern.
Es musste sein. Der Junge beschloss hinauszulaufen in den Regen. Das kostete Überwindung. Noch einmal legte er liebkosend die Hand an den Stamm, dann ging er bis an den Rand der Baumkrone, gleich wollte er losrennen, zum Weg und dann auf diesem zum nächsten Dorf. Bis dorthin konnte es weit sein, aber irgendwie würde er es schon schaffen.
„Jetzt!“ befahl der Junge sich selber. In diesem Augenblick tauchte etwas im Regen auf. Groß, dunkel kam es rasch von links heran, dann ging alles ganz schnell. Zwei Pferde waren zu erkennen, die einen Wagen zogen, eine geschlossenen Kutsche. Der Junge schrie, er hob den Arm, rannte auf den Wagen zu. Er hörte seinen Ruf selbst kaum im Lärm des Regens. War es möglich, dass man ihn bemerkte? Aber, da hielten die Pferde schon und mit wenigen Sätzen war er bei der Kutsche, setzte einen Fuß auf den Tritt, fand die Klinke, schlüpfte in den Wagen, zog die Tür hinter sich zu.
„Tausend Dank!“ stieß er aufatmend hervor. Keine Antwort kam. Er sah sich um. Da war niemand – die Kutsche war leer. Da waren nur die beiden Pferde vor dem Wagen, die sich sogleich wieder in Bewegung gesetzt hatten. Kraftvoll und ruhig liefen sie dahin. Ihre schwarzen glänzenden Leiber waren durch die Öffnung an der Vorderseite der Kutsche zu erkennen. Wie ging das zu? Da waren zwei Pferde unterwegs, ganz allein. Sie hatten seinetwegen gehalten und ihn mitgenommen. Es war als wären sie gekommen, ihn zu holen…
Es war schön, geborgen vor dem Unwetter in dem schwankenden Wagen zu sitzen. Der Sitz der Bank war mit Leder überzogen, die Lehnen hatte gedrechselte Stäbe, unter dem Wagen war das Knirschen und Klingen zu vernehmen, mit dem die Eisenreifen der hölzernen Räder über Steine fuhren. Der Junge war noch nie in einer solchen Kutsche gesessen. Sie schien aus einer vergangenen Zeit zu kommen – wie die Pferde. Aber Tiere sind immer Wesen wie aus versunkener Zeit. Wo ging die Reise hin? Die Pferde wussten es. Ihnen durfte er vertrauen.
Der Junge schloss die Augen und dachte nach. Da war etwas, an dass er sich erinnern musste. Was war das nur? Er hatte etwas gesehen, ganz kurz nur, etwas was ihn erstaunte. Ja, beim Einsteigen war es gewesen. Plötzlich sah er es wieder vor sich, ganz klar. Das Wappen. Das Wappen an der Tür der Kutsche. Sein eigenes Wappen. Es war das Wappen, das er sich über das Bett gehängt hatte. Aus Pappe hatte er sich einen Schild geschnitten, nach unten spitz zulaufend, wie ihn die Ritter einmal trugen. Darauf hatte er mit Wasserfarbe ein Wappen gemalt, das er sich selbst ausgedacht hatte. Das Bild zeigte einen Kranich. Der Vogel mit den langen Beinen und dem hochgereckten Hals stand nach links gewand, ein Bein hatte er angehoben, vor ihm wölbte ich eine gelbe Scheibe aus dem dunkelgrünen Grund, das sollte die aufgehende Sonne darstellen. Genau dieses Wappen, nur in leuchtenderen Farben, zierte die Außenseite der Tür. Die aufgehende Sonne schimmerte metallisch, wie aus Gold.
Als der Junge die Augen öffnete, hatte der Regen aufgehört. Die Kutsche fuhr durch einen tiefen Wald mit uralten Bäumen. Auf einem dunklen Waldsee spiegelten sich blitzend die Sterne. Leicht, wie mühelos liefen die Pferde durch die Nacht, dem Morgen entgegen. Der Junge fand keinen Schlaf. Was wartete auf ihn?




geschrieben von: kotok

Ich liebe den Regen. Ich habe Glück, ich bin ihm noch nie so ausgesetzt gewesen, wie einige das in ihren Beiträgen schon beschrieben haben. Aber Extreme gibt es immer, ich will auch nicht der Sonne in der Sahara ausgesetzt sein.

Ich liebe das Grau, wenn es regnet. Ich liebe den Anblick des Himmels. Die vielen verschiedenen Graustufen, die die Wolken bilden. Alles ist nass... ich liebe den Anblick der Bäume, wenn es auf sie regnet. An der Oberseite der Aeste spiegelt sich das Grau des Himmels etwas. Ebenso auf der Strasse.
Zudem kommt das beruhigende, monotone Geräusch. Es ist eine befreiende Atmosphäre.
Ich persönlich finde es bedrückend, einen wolkenlosen Himmel zu sehen. Ich finde den Anblick von austrocknenden Pfützen traurig. Ich mag es nicht, wenn die Sonne scheint, und es warm wird.
Wenn es Sommer ist, die Sonne scheint und es ist trocken, und über 30 Grad, dann hasse ich es, vor die Tür zu gehen. Die Welt ist dann lebensfeindlich. Ich gehe die Strasse entlang, ich bin der Sonne schutzlos ausgeliefert. Keine Wolken, die Abkühlung verschaffen. Diese Hitze erdrückt mich, das eklige Gefühl des Schwitzens kommt über mich... das ist für mich ein Horror.
Das gleiche Szenario bei Regen, und alles ist anders. Es ist kühl, die Wassertropfen auf meinem Gesicht, das schöne Grau, das mich umgibt... richtig befreiend! Alles ist um eine Dimension reicher.
Besser ist nur noch Schnee!

kotok



geschrieben von: ChemicalHelena

Also Regen?MMh,in Zusammenhang mit Gewittern und Frühlingsregen nach einem langen kalten Winter, ist was schönes.

Ich selbst liebe Gewitter.Am Fenster zu sitzen und den Blitzen zusehen ist wirklich schön!



geschrieben von: Seena

Es gibt kaum etwas Schöneres als Regen.
Man verzeihe mir, wenn ich jetzt in meiner Euphorie vielleicht Dinge wiederhole, die schon x-mal vorgekommen sind.....

Ich brauche zur Zeit nur aus dem Fenster schauen, um den Regen zu sehen.
Für mich gehört Wind einfach zum Regen dazu.
Allerdings sind mir die Wolken zur Zeit ein bisschen zu hell....ich mag diese dunklen, drückenden Wolken, die so eine Art Weltuntergangsstimmung erzeugen und bei denen jeder weiß: "Es regnet gleich!" Sobald dann der erste kalte Windstoß herunterfährt, fängt es dann plötzlich unvermittelt an zu schütten.....ich liiiiebe es.

Am liebsten wäre ich bei Regen nur draußen.
Außer im Winter, wenn es Regen is, der gefriert, sobald er auf der Erde aufkommt.....brrr, den mag ich nicht. Aber ich kann auch Schnee nicht leiden, also....

Regen ist für mich eine Erneuerung. Wie schon so oft erwähnt: Ein Reinwaschen alles Schlechten - vielleicht stehe ich deshalb so gern draußen im Regen: weil ich einfach das Gefühl habe, dass er, zumindest für einen kurzen Moment, all meine Sorgen und Probleme einfach davonspült.
Es stört mich dabei auch nicht im Geringsten nass zu werden, im Gegenteil ich stelle mich selten wo unter, wenn ich unterwegs bin oder bleibe drin, wenn es regnet und ich Zuhause bin.
Meine Mama hat es seit einigen Jahren auch aufgegeben mir zu sagen, ich soll einen Regenschirm nehmen, oder mir zumindest die Kapuze aufzusetzen....:rolleyes:

Ich freu mich schon unheimlich auf die Sommergewitter....

@deadly silence:
Ja, das mit dem Garten stimmt. :D

Am Schönsten sind Gewitter und Regen entweder am Meer oder auf den Bergen (is halt da oben leider ziemlich gefährlich)

Hübsch find ich auch ausreiten bei Regen und Gewitter.
*schwärm*

Könnt stundenlang über Regen philosophieren....

Lg Seena



geschrieben von: Bomret

Es ist wundervoll im Herbst- oder Frühlingsregen in den Wald zu gehen und sich dort allein hinzustellen und die Augen zu schließen, die Geräusche wahrzunehmen und den Regen zu spüren. Anfangs hört man nur ein Rauschen, doch schon bald wird man all der winzigen Einzelgeräusche gewahr, wie der Regen auf die Baumkronen trifft, dort in unzählige neue Tropfen gebrochen wird, die dann chaotisch von Blatt zu Blatt tropfen, den Stamm hinabfließen und letztendlich im moosigen Boden versickern. Der Geruch dieses nassen Waldes ist unbeschreiblich. Man sieht, wie die grauen Schleier kleine Verwirbelungen werfen und spürt die Tropfen gegen die Haut prasseln und am Körper hinunterfließen.
Das Wasser des Sees am Waldrand kräuselt sich, die Wellen lassen alle Spiegelungen sich ins Groteske verzerren. Nichts sieht gleich aus, kein Tropfen, keine Welle. Das Schilf saugt sich voll und biegt sich ob der Last der winzigen Tröpfchen. Wenn man nach oben schaut sieht man Wolken die nicht nur grau sind, sondern ein viel größeres Farbspektrum haben. Sie wälzen sich dahin, träge und voluminös. Auf eine Art auch bedrohlich, doch wenn sie auseinanderdriften und man kurz Blick auf den dahinterliegenden Himmel hat ist es, als wenn man einen Schimmer dessen sieht, was außerhalb der uns bekannten Welt vor sich geht. Ganz besonders schön ist es, wenn am frühen abend alles in ein leichtes orange getaucht wird. Gepaart mit den blaugrauen Regenschleiern und den nassschimmernden Pflanzen, Erde und Steinen ein toller Anblick.
Wenn es dann aufgehört hat und die Vögel zwitschern, so wirken die Farben satter, man hört noch einzelne, verlorene Tropfen ihren Weg finden. Die Wolken ziehen vorbei und die Sonne lässt die nassen Blätter glänzen.

Wenn es nachts in der Stadt regnet ist das noch ein ganz anderes Schauspiel. beowulf hat das schon sehr schön umschrieben. Ich finde es toll, bei angekipptem Fenster dem Rauschen zu lauschen und dabei einzuschlafen. Natürlich habe ich auch manchmal überhaupt keine Lust auf Regen... Dann, wenn meist der Wind einem die Tropfen wie Perlenketten gegen den Kopf schlägt, die Tropfen jede Spalte in der Kleidung nutzen, um kalt am Körper entlangzurinnen und einen frösteln lassen.



geschrieben von: Air

Für mich ist Regen meditativ oder romantisch, je nach Situation.

Situation 1: Tasse Tee, dickes Buch, plätzchen vorm Fenster, zwischendurch nach draußen Blick und nachdenk....

Situaion 2: Wie im Holywood Schinken: Liebespaar auf Wiese, plötzlich beginnt es zu regnen usw. ...



geschrieben von: Air

Für mich ist Regen meditativ oder romantisch, je nach Situation.

Situation 1: Tasse Tee, dickes Buch, plätzchen vorm Fenster, zwischendurch nach draußen Blick und nachdenk....

Situaion 2: Wie im Holywood Schinken: Liebespaar auf Wiese, plötzlich beginnt es zu regnen usw. ...

Air



geschrieben von: Air

Für mich ist Regen meditativ oder romantisch, je nach Situation.

Situation 1: Tasse Tee, dickes Buch, plätzchen vorm Fenster, zwischendurch nach draußen Blick, nachdenk, philosophier...

Situaion 2: Wie im Holywood Schinken: Liebespaar auf Wiese, plötzlich beginnt es zu regnen usw. ...

Air



geschrieben von: DarkHack

Regen ist irgendwie schön,... rhythmisch... aber im einzelnen unregelmäßig (bei Betrachtung der Tropfen),... wirkt je nach Stimmungslage: beruhigend... inspirierend...
Ist auf jeden Fall immer schön, wenn Abends der Regen an's Fenster prasselt... jedoch ist es auch schön im Regen einfach draußen zu stehen und ihn zu spüren,... unbeschreiblich so ein Regen... vor allem wenn die Regentropfen dann auf die sich bildenden Pfützen fallen und Kreise ziehen... und sich die Wellen überlagern um zu einer Resultierenden zu werden,... genial...



geschrieben von: de/light

Ich finde nach Regen sieht die Welt größer aus, vor allem wenn man an einer nicht-perfekt gebauten Straße lebt in der sich das Regenwasser sammelt... Die Spiegelungen sind oft sehr beruhigend...
zB: vorbeiziehende Wolken und die zusätzliche Bewegung des Wassers machen einen oft hypnotisch-besoffen...

Manchmal male ich mir dann aus, wie ich in die Pfütze trete und in einen unendlich weiten Himmel falle...

Nu denne...



geschrieben von: Black Crow- 87

Meine Version:

Ich liebe den Regen, es ist einfach etwas ganz besonderes, es regt in gewisser Weise die Phantasie an, macht kreativ, es versetzt mich in eine Lage tiefsinniger, aber dennoch wundervoller, sogar positiver Melancholie. Ein wunderschönes Sommergewitter, das unsere Welt von der quälenden, Kopfschmerzerzeugenden und schweißtreibenden Hitze befreit, den primitiven, schrillen Strandurlaubern ihr künstliches Sonntagsgrinsen aus dem Gesicht nimmt und unserer möchtegern- heilen Welt die Wahrheit offenbart...

Wenn es sich langsam anbahnt, dass man es in der Luft riecht, förmlich fühlt, sich der Sommertag verdüstert und der erste Donnerschlag eine unbeschreiblich einzigartige Untergansstimmung verbreitet.

Um mich wird es dunkel, die Menschen flüchten in ihre Häuser und der Wind fegt die Straße leer. Ein Gefühl durchfährt meinen Körper, ich strecke die Arme aus, schließe die Augen und genieße, wie die wohltuenden Tropfen an mir herablaufen, mir Kraft und Hoffnung verleihen, in mir nahezu Erlösung erwecken. Ein Blitz erhellt den nachtschwarzen Himmel, der Donner weckt ein schaurig-schönes Gefühl in meiner dunklen Seele.

Regen, in dir lasse ich mich fallen, in dir will ich sang und klanglos untergehen. An mir läufst du herunter, wie eiskalte Tränen, jeder Tropfen eine stille Träne,
Tränen, die niemals jemand geweint hat, aber dennoch hier sind, reinige meine Seele und befreie mich von ihnen, lass sie auf dem Boden zerplatzen, erlöse mich von ihnen und ihrer erdrückenden Last, Regen, in dir fühl ich mich geboren

Black Crow (23.03.06)



geschrieben von: feuerbringer

regen macht mich unweigerlich fröhlich





vBulletin Copyright ©2000 - 2003, Jelsoft Enterprises Limited.
vB Easy Archive Final








eXTReMe Tracker