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filme für ein geringes Publikum (insiderfilme)

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geschrieben von: Miffi

ich weiß nicht ob jemand hier wie ich gerne Filme schaut wo nicht ein riesengroßer Saal voll gefüllt ist und den gang in ein kleines privates Kino öfters wagt^^
da könnte man sich über schöne filme, wie der hals der giraffe, bis zum ellenbogen, du bist nicht allein oder adams äpfel und viele weitere unterhalten:]

leider gibt es in meiner stadt nur ein kino dieser art, das liwu.
nur ab und zu werden filme in "normalen" Kinos gezeigt.

hoffentlich mögen andere hier auch filme mit einem höreren nivau
und nicht diese filme mit massenanläufen àla Harry Potter anschaut (die trotzdem echt spannend, lustig und interessant sein können).

einen dunklen gruß^^



geschrieben von: |Dunkelschön|

Hab mir letztens "Control" in Hamburg angeschaut da ganz Meck Pomm großzügig nicht in der Playlist war ;)

Wobei "Insiderfilm" ?? Wurde ja in einschlägigen "Szene"Medien genug Werbung für den Streifen gemacht . und voll war der Saal auch - hat mich aber nicht gestört.

Mehr dazu hier:

http://www.nachtwelten.de/vB/showth...&threadid=72568



geschrieben von: Miffi

ich hab mir full metal village angetan xD
cooler film^^
der film war auch mit metalern gefüllt:]



geschrieben von: Desengano

hm? was meinst du mit "insiderfilmen"?? sowas wie independent filme? oO



geschrieben von: obscuritas lux

miffi wird wohl filme meinen, die nur in bestimmten kinos, sogenannten programmkinos laufen... die nicht unbedingt die breite masse ansprechen...
schau ich mir auch immer mal gerne an :)
z.b. so sachen wie "elling", "big fish" etc.

liebe grüße



geschrieben von: Miffi

joa, so in etwa^^
einfach filme abseits der großen masse;)

ich hab letztends "bis zum ellenbogen" gesehen.
die haben einfach mal den resigeur, der einen toten gespielt hat, in ne gelbe mülltonne gesteckt und sind den mit der kamera hinterher durch die fußballfans im sommer 2006 (fußball WM) spaziert. Haben einfach in nem Altersheim gefragt ob sie mal kurz drehen dürfen xD
wenn ihr mal zu der gelegenheit kommt euch den film anzuschauen, dann langt zu^^
ein film zum totlachen und schwarz bis zum geht nicht mehr xD



geschrieben von: Loner

"Die Band von nebenan"

Das Schicksal verschlägt eine ägyptische Polizeikapelle in ein Nest inmitten der israelischen Wüste. Es fährt kein Bus mehr, der sie weiterbringen könnte, es gibt kein Hotel, in dem sie übernachten könnten. So sucht man notgedrungen bei den Bewohnern Unterschlupf und Ägypten und Israel kommen sich - ein Stück - näher.

Ein leiser, ruhiger Film, in dem sich die Tragik des - mehr oder minder - alltäglichen Lebens mit dessen (unfreiwilliger) Komik mischt.

Genau das richtige für einen Sonntag Abend.



geschrieben von: Seneca

John Rambo und 10.000 B.C. waren am Kinopremieretag recht spärlich besucht.
Könntwe auch daran liegen das Kinobesuch generell rückläufig sind seit man alls schon 2 Wochen vorher gerippt im Internet findet.

Genaugenommen kann ich mich an keine Donnerstag der letzen Zwei Jahre erinnern zu dem ein brandneuer Film mal wirlich ausverkauft war....mal abgesehen von Harry Potter.

So gesehen mauser sich der Kinobesucher ohnehin zum Insider eines aussterbenden Unterhaltunfskonzepts.

Aber keine Bange:
Bang & Olufsen bietet schon Leinwandgroße und superschmale Plasmafernseher in HDTV mit Internetanschluss zum Preis einer Mittelklasselimousine.



geschrieben von: Odessa

Ich möchte, wieder mal, einen meiner Lieblingsfilme anführen, den auf diesem Forum glaube ich nur zwei weitere Menschen kennen: "Spider" mit dem grandiosen Ralph Fiennes und dem nicht weniger gut agierenden Gabriel Byrne. Ein einfühlsamer Film vom "Die Fliege"-Regiesseur Cronenberg:

Auf einem Bahnhof in London fährt ein Zug ein. Ein seltsamer Mann mit einem verwahrlosten Trenchcoat und einem Koffer in der Hand verlässt den Zug. Mit seinem angsterfüllten desorientierten Blick und den gemurmelten, kaum verständlichen Wortfetzen, wirkt er auf dem Bahnsteig auffallend deplaziert. - Diese Sequenz wird die einzige bleiben, in welcher der Zuschauer die Rolle eines objektiven Beobachters annehmen kann. Der kanadische Regisseur kehrt mit "Spider" zu einem für ihn charakteristischen Thema zurück: der subjektiven Rekonstruktion der Realität eines psychotischen Menschen. Der merkwürdige Mann auf dem Bahnsteig ist Dennis Cleg (Ralph Fiennes), der von seiner Mutter als Kind den Spitznamen "Spider" erhielt. Nach vielen Jahren ist er aus einer Psychiatrischen Anstalt entlassen worden. Sein erster Weg führt ihn in die Obhut der resoluten Mrs. Wilkinson (Lynn Redgrave), in deren Pension er ein Zimmer bezieht. Nur einen Steinwurf entfernt liegt die Gegend, in der Spider seine Kindheit verbrachte. (...)

"Spider" erscheint bei dem Versuch der Analyse seiner Existenz in einer ihm entfremdeten Welt wie ein Nachfahre der existenzialistischen Dramen von Sartre und Camus. Im Hinblick auf die Fragwürdigkeit der eigenen Identität und die Darstellung von Vorgängen, die sich im Bewusstsein der Hauptfigur abspielen, nähert sich Cronenberg den Werken Samuel Becketts.

Um diese Einflüsse bildlich umzusetzen, hat der Regisseur sich für eine Figurenperspektive entschieden, die er konsequent durchhält: Es gibt im gesamten Film keine Szene ohne Spider. Was er nicht sieht, findet im Film nicht statt. Während der gedanklichen Exkurse in seine Kindheit (die er in einem Tagebuch mit hyroglyphisch wirkender Schrift festhält), wird er als unsichtbarer Beobachter dargestellt, der sich mitten in der Handlung befindet. Dem Zuschauer wird allein Spiders Sicht der Geschehnisse gezeigt, die aufgrund seines verwirrten Geistes in ihrer Authentizität mit dem Makel des Zweifels behaftet ist. Die subjektive Wahrnehmung durch die Augen des Hauptdarstellers lässt den Protagonisten zur einzigen Informationsquelle des Zuschauers werden.

Der Film bietet eine Vielzahl existenzphilosophischer Betrachtungen, eine ödipal anmutende Grundproblematik und eine Reihe von brillanten Metaphern (eine zerbrochene Fensterscheibe als spinnennetzförmiges Puzzle fasst beinahe den ganzen Film in nur einem Bild zusammen). Cronenberg ist ein zur Reflektion einladendes Gesamtwerk mit Sogwirkung gelungen, das in der Grundatmosphäre zwischen den trügerischen Welten eines David Lynch und dem paranoiden Wahn von Roman Polanskis "Der Mieter" oszilliert. - www.filmszene.de


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Ebenso ergreifend, wenn auch mit ganz anderer Thematik, ist die kurdische Liebesgeschichte "Mem und Zin": "In der Newroznacht (21. März) des kurdischen Neujahrsfestes erzählt ein alter Mann die Geschichte von Mem und Zîn. Dem Jüngling Mem erscheint eines Tages ein Mädchen im Traum. Das Mädchen Zîn träumt von einem jungen Mann. Als sie sich in der Wirklichkeit begegnen, wissen sie, dass sie füreinander bestimmt sind. Aber unglückliche Umstände und ein Intrigant verhindern, dass sie heiraten dürfen. Erst im Tod kommen sie zusammen in ein gemeinsames Grab. - Das Buch Mem û Zîn ist das Hauptwerk des kurdischen Dichters Ehmedê Xanî. Es wird als kurdisches Nationalepos bezeichnet. Offiziell musste "Mem und Zin" in türkischer Sprache gedreht werden. Anschließend wurde er auf kurdisch (Sorani) gedreht. Für die Kurden symbolisiert Mem das kurdische Volk und Zîn das kurdische Land, die voneinander getrennt bleiben und keine Einheit werden können."


Im gleichen Kulturkreis bleibend sind die weiteren Filme, die nur einem kleinen interessierten Publikum, trotzdem aber "international", bekannt sind:

Yol - der Weg ist sehr empfehlenswert und in der Reihe kurdisch/türkischer Filme noch der bekannteste.


"Schildkröten können fliegen": Die Ereignisse des Filmes spielen sich an der Grenze zwischen der Autonomen Region Kurdistan und der Türkei in einem Flüchtlingslager 2003 ab. Unter den Flüchtlingen herrscht Verzweiflung und sie verfolgen die CNN-Nachrichten in der Hoffnung, dass amerikanische Truppen einmarschieren. Der einzige, der die Nachrichten versteht, ist ein 13jähriger Junge, der Satellit genannt wird. Bald lernt er ein Mädchen kennen, das mit ihrem Bruder und einem blinden 2jährigen eintraf. Er verliebt sich und versucht zu ihr durchzudringen, was ihm aufgrund ihres Traumas schwerfällt. - Auf der Berlinale 2005 erhielt der Film den Friedensfilmpreis. Auf dem Chicago International Film Festival wurde er mit dem Silbernen Hugo ausgezeichnet und auf dem Tokyo Int. Film Festival mit dem Special Jury Prize.


"Bekhals Tränen": Ein Drama, das 2005 im Nordirak gedreht wurde. Bekhal lebt in einem kleinen Dorf im irakischen Kurdistan und hat den Wunsch zu studieren. Doch ist sie eine junge Frau und ihre Eltern haben ihre eigenen Pläne; sie soll ihren Cousin heiraten. Bekhal, dem Recht auf eigenes Denken entzogen, muss eine Entscheidung treffen. Die alte Regierung von Saddam Hussein ist weg, die neuen Gesetze der kurdischen Regierung setzen sich für Frauenrechte ein - aber kann die Gesellschaft ihre Traditionen ändern und sich den neuen Gesetzen anpassen?


"Zeit der trunkenen Pferde": Der 12jährige Ayoub wird nach dem Tod seines Vaters Oberhaupt seiner aus mehreren Schwestern und dem behinderten Madi bestehenden Familie. Er muss das Geld zum Lebensunterhalt verdienen und für die Operation Madis, dessen Leben durch die Operation um 8 Monate verlängert werden könnte. Er ist gezwungen, seine Schwester zu verkaufen und arbeitet deshalb als Schmuggler, eine gefährliche Arbeit. - Der Film erhielt den Hauptpreis des Buster International Children's Film Festival. Daneben zeichnete man ihn aus bei den Filmfestivals in Cannes, Chicago, Sarajewo, São Paulo und Tromsø.


Diese Filme sind teilweise emotional sehr heftig. Karg, still, mit wenig Dialog aber umso prägenderen Bildern, Landschaften und Gesichtern/Mimikspiel. Wer kurdisches Leben bzw. die oft dramatischen Lebensumstände nicht kennt, wird speziell beim letztgenannten Film öfters schockiert sein oder den Tränen nahe, aber das haben Filme, die "aus dem Leben" sind, ja meist so an sich... sie sind eben keine Zuckerwatte-Kinowelt.



Kursiv-Texte: danke an Wikipedia, jeweils in Auszügen.



geschrieben von: Odessa

Noch ein Film - ich habe ihn mir heute wieder mal angeschaut und war von Johnny Depp in dieser Rolle wieder genauso begeistert wie damals: DEAD MAN, von Jim Jarmusch (mit Iggy Pop, Robert Mitchum, Billy Bob Thornton u. a.)


"It is preferable not to travel with a dead man" heißt es im Vorspann des Films - aber es besteht dennoch kein Grund, den vom Tode gezeichneten William Blake (J. Depp) auf seiner mystischen Reise in die Unsterblichkeit nicht zu begleiten. Eine apokalyptische Parabel, die mit elegischen Bildern und einer bemerkenswerten Filmmusik von Neil Young eine dicht-düstere Atmosphäre schafft.

In durchkomponierten Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Jarmusch eine Ballade, die stilistisch zwischen (Anti-)Western und Road-Movie schwankt, aber deutliche Reminiszenzen an die Anfangsjahre des Kinos aufweist. Doch trotz der verschiedenen Elemente vermittelt der Film einen homogenen Eindruck, weil das Erzähltempo, die Kameraführung, die Schnitte stets im ruhigen Takt verlaufen. Er lässt dem Zuschauer Zeit, sich auf die eigenwillige Ästhetik der Bilder einzulassen. Unterstützt wird dies durch die außergewöhnliche Musik von Neil Young, die einen der tragenden Grundpfeiler für die schwermütige, melancholische Stimmung des Films bildet.

Die Zug-Sequenz zu Beginn des Films zählt zu seinem atmosphärisch stärksten Moment. Die Zugfahrt führt von der vermeintlichen Zivilisation in die Wildnis. Bilder der Zerstörung - brennende Planwagen hingeschlachtete Büffel - ziehen an den Abteilfenstern vorbei, um in Machine, der äußersten Grenze der von Weißen geschaffenen Welt, eine erste Klimax zu erreichen. Dem Betrachter bietet sich eine dreckige, verrohte Stadt, in der der Tod allgegenwärtig scheint. Blake, der die Stadt in Richtung West-Küste verlässt, entfernt sich im gleichen Maße von Gesetzen, Regeln und Konventionen der ihm fremdgewordenen Gesellschaft. Auch die Menschen, denen er auf seiner Reise begegnet, wirken, je weiter er sich fortbewegt, immer skurriler und wirklichkeitsferner. Als Inaugurations-Ritus in seine Welt gestattet ihm Nobody schließlich den Zugang zu indianischen bewusstseinserweiternden Drogen. Blake gerät auf eine andere Stufe des Selbst, die ihm ein verzerrtes Bild der Natur vorgaukelt und ihn im höchsten Grade entmenschlicht.

Johnny Depp ist die Idealbesetzung für William Blake. Und selbstverständlich gehört der Cameo-Auftritt des großen Robert Mitchum in seiner letzten Rolle für jeden Filmfan zu den bewegenden Augenblicken. Bei Iggy Pop scheiden sich die Geschmäcker: Wer seine Vorliebe für das Schräge teilt, wird an seiner Rolle des tuntigen Trappers Gefallen finden. - in Auszügen aus "filmrezension"


http://data1.blog.de/blog/s/simbelmynesfilmkritik/img/dead_man_ver1.jpg

http://hegewald.files.wordpress.com/2007/06/dead-man_johnny-depp.jpg

(Fotos: sh. jeweilige url am Bild)

Mich bewegte an dem Film - neben den wirklich skurrilen Dialogen (running gag mit Tiefgang am Ende: "Dämlicher weißer Mann - hast Du Tabak?") - am meisten das Ende. Da gibt es eine Szene, in der William in einem Kanu liegt, und darin ist er genauso "gewandet" wie es im Fields of the Nephilim-Video "Psychonaut" am Anfang zu sehen ist bei dem dort gezeigten indianischen Schamanenritual. Eine weitere rührende Szene ist für mich die Stelle, wo sich William im Wald neben ein kleines erschossenes Rehkitz legt, das an der selben Stelle verwundet wurde wie seine Geliebte. Er legt den Finger in die noch blutende Wunde und liegt neben diesem Rehkitz, als würde er selbst sterben. - Die Metapher dahinter möchte ich nicht verraten, sie wird ersichtlich aus der Filmhandlung.



geschrieben von: |Dunkelschön|

Zitat:
Original geschrieben von Odessa

[i]Auf einem Bahnhof in London fährt ein Zug ein. Ein seltsamer Mann mit einem verwahrlosten Trenchcoat und einem Koffer in der Hand verlässt den Zug. Mit seinem angsterfüllten desorientierten Blick und den gemurmelten, kaum verständlichen Wortfetzen, wirkt er auf dem Bahnsteig auffallend deplaziert. -



Irgendwie haben sich 3 "Fields" Verrückte in Warschau auch so gefühlt als sie aus dem Zug ausstiegen :D :eek:



geschrieben von: coma_black

"Call of Cthulhu" ist für mich so Beispiel für absolut Mainstream-untaugliche Kunst.

Die gleichnamige, eigentlich unverfilmbare Geschichte von H. P. Lovecraft wird hier als Stummfilm umgesetzt. Seltsamerweise gelingt es gerade durch diesen technischen Rückschritt zu Dr. Caligari und seinen seltsam verwinkelten Räumen, das versunkene R'Lyeh filmisch glaubhaft zu machen. Man sollte es im digitalen Zeitalter nicht für möglich halten!

http://www.cthulhulives.org/cocmovie/index.html



geschrieben von: Elektrohexer

"Flammend HerZ" ist ein Film denn ich unbedingt sehn will...Doch leider lief er nur ganz kurz in Kommunalen Kinos...

Und "Dumplings" ist für mich auch ein Film,der glaubich nicht unbedingt "Mainstream" ist...^^



geschrieben von: Montrose

Wie Seneca schon etwas andeutete, werden manche Filme wider Willen Insiderfilme, weil sie nicht das einspielen was ursprünglich von ihnen erwartet wurde.

Ein echter Grufti-Shocker diesbezüglich ist Black Dahlia, die Verfilmung des Buches von James Ellroy, der auch L.A. Confidential schrieb.

Ich sah von der Black Dahlia erst kürzlich die DVD. Der Film war im Kino der volle Flopp. Auch hier im Filmpalast wurde der Streifen bislang nicht besprochen. Dies ist insofern lustig, weil das Zusatzmaterial der DVD so aufgeblasen ist, dass die Macher des Filmes anscheinend einen Hit erwarteten.


Der Film entspricht dem Styling alter Humphrey Bogart-Streifen, vermischt mehrere Handlungsebenen, die zunächst verwirren, was durchaus einem Raymond Chantler nahekommt.

Zwei etwas schräge Kaputtnik-Polizisten werden unter denkwürdigen Umständen befördert, der eine davon hat eine Gangsterbraut zur Freundin. Eingebettet darin, oder besser gesagt, non-chalant nebenbei handelt der Film auch noch davon, den Mord an einer Möchtegernschauspielerin aufzudecken, welche verstümmelt aufgefunden wurde.

Die Möchtegernschauspielerin lief zu Lebzeiten in schwarzen Klamotten wie eine Gruftibraut rum. Rückblenden zeichnen von ihrem ersten Vorsprechen bei Filmemachern bis zum Hinterzimmerporno zunehmend drastisch das Bild einer Frau, die sich durch ihre eigenen Träumen in eine tödliche Falle lockt. Der Film ist auf die altmodische Weise sehr erotisch, in der Frauen noch durch ihre Kurven und ihr aufgekratztes Verhalten, und nicht durch ihre Nacktheit wie beim heutigen Film den Betrachter in den Bann ziehen.

Black Dahlia wurde dem Opfer in Anlehnung an einen Kriminalfilm Blue Dahlia gegeben. Unter Blue Dahlia kursierte eine zeitlang ein Kurzfilm im Internet mit Dita van Teese in der Hauptrolle herum, allerdings mit anderer Handlung. Das, was heute als Burleske klassifiziert wird, war im Grunde das Gefühlschaos einer amalgierenden U.S.A., für die in Sachen Leidenschaft bereits der Weg ein Ziel war.

Der Film floppte wahrscheinlich, weil die altmodische Bildersprache heutzutage fremdartig erscheint.

Jedenfalls finde ich den Film in sich stimmig, gefühlsgeladen und sehenswert.



geschrieben von: coma_black

The Begotten

Dieser obskure Streifen ist auszugsweise in Marilyn Manson's Video zu "Chryptorchid" zu sehen. Es handelt sich hierbei um Avantgarde-Kunst für ein hartgesottenes Publikum, denn nicht nur das gezeigte ist extrem, sondern vor allem die Machart des Film. Ein unvergessliches Erlebnis!

Der Regisseur Elias Merhige war später auch für den interessanten Shadow of the Vampire verantwortlich.



geschrieben von: Ardath Bey

Zitat:
Original geschrieben von coma_black
"Call of Cthulhu"


Beeindruckend. Noch jemand der dieses Kleinod kennt.

Gibt zu viele gute insider Filme.



geschrieben von: demelza

Ein Film, den ich mal vor Jahren in einem Programmkino gesehen habe und der trotzdem zum DVD-Verkaufsschlager geworden ist war "Die fabelhafte Welt der Amelie". Ich liebe diese Perle moderner französischer Filmkunst.



geschrieben von: Neurotox

Zitat:
Original geschrieben von coma_black
The Begotten

Dieser obskure Streifen ist auszugsweise in Marilyn Manson's Video zu "Chryptorchid" zu sehen. Es handelt sich hierbei um Avantgarde-Kunst für ein hartgesottenes Publikum, denn nicht nur das gezeigte ist extrem, sondern vor allem die Machart des Film. Ein unvergessliches Erlebnis!

Der Regisseur Elias Merhige war später auch für den interessanten Shadow of the Vampire verantwortlich.



Da gibs nen Stream zu da er ja so gut wie nicht zu bekommen ist
Warnung der ist trotz stark unkenntlich gemachter Bilder sehr verstörend.
Der Sound kann einen in den Wahnsinn treiben.
Wer Eraserhead mag kann sich das ja mal geben.
Grad nochma reingeschaut und link wieder entfernt zwecks Jugend. Ist über google zu finden



geschrieben von: JohnSteed

Dazu fällt mir immer wieder nur "Mann beisst Hund" ein!

Zum Franko-belgischen Humor sei aktuell an

"Nichts zu verzollen verwiesen"


Man muss ihn mögen,den belgischen Humor, aber wenn man ihn mal verstanden hat, dann bringt er viel Muskelreize in der Mundwinkelgegend.....



geschrieben von: blacklilacow

Hat jemand den (österr.) Film "Jugofilm" gesehen?

Da wurden die Kinos auch nicht gerade überrannt...





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