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Geschrieben von Synergie am 17-07-2011 um 21:00:

@Kinch

Da habe ich tatsächlich zwischen Tür und Angel formuliert. Passiert manchmal. However, cooles Post.

@Philon

Wenn man von den ganzen Schuldzuweisungen mal weg geht, dann ist im Grunde kein Verhalten mehr oder weniger pathologisch, sondern entspricht lediglich den von Kinch so virtuos geschilderten Unterschieden im Denken.

Das einizige Problem, wenn man es denn so nennen will, das ich nun noch erkennen kann, ist das, warum sich nicht die Leute zusammenfinden die gleich denken, sondern unbedingt immer das Gefecht mit Andersdenkenden gesucht wird. Odessa z. B. hat ja schon beschrieben, dass das prinzipiell gar nicht nötig ist. Ich denke momentan auch darüber nach es grundsätzlich so zu handhaben für die Zukunft, weil alles andere sowieso nur Zeitverschwendung ist, wie man an dieser Diskussion sehen kann.

Wobei, selbst hier habe ich nun einige Gedanken herausziehen können die mich interessieren. Ich wage die Annahme, dass das nicht nur mir so ergehen könnte. Insofern hat alles seine Berechtigung und es gibt keinen Grund sich zu grämen - für keinen. Also doch alles Liebe.

So einfach ist das?

MfG


Geschrieben von Philon am 17-07-2011 um 21:25:

Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Ich glaube es ist doch für viele gar nicht wichtig was jetzt stimmt oder nicht. Ich schätze deine Sachlichkeit sehr und stimme dir in vielen Dingen die du schreibst überein und finde du bietest auch einen guten Gegenpol zu den emotionalen Esoterikmenschen.

Nur manchmal kommt es mir manchmal zu sehr so vor, du glaubst alles zu wissen und erklären zu können was schon beim Urknall anfängt und auch über Dinge die selbst in wissenschaftlichen Kreisen eben als Theorien gelten, die zwar nicht widerlegt wurden, praktisch aber eben auch nicht nachgewiesen worden wurden oder konnten. Gerade in der Wissenschaft, die in den letzten Jahrhunderten immer wieder Revisionen und Veränderungen, ja Erweiterungen durchlebte.

Und das ist es, was ich immer an der Wissenschaft, wenn sie denn auch so behandelt wurde, so sehr mochte. Sie entwickelt sich, sie ist kein starres Gebildete, dass auf Ewigkeit feststeht, sie kann sich anpassen und dabei spielen eben nur Fakten eine Rolle.

Wissenschaftler waren verspielt, sie haben viele Dinge ausprobiert und haben gerne weitergedacht.Interessant wird es doch immer erst, wenn die Dinge eben nicht so verlaufen, wie man das selber erwartet hat.Nur warum muss man so nur denken, wenn es um die Wissenschaft geht? Warum kann man nicht auch mit anderen Lebensbereichen so umgehen?

Was wäre z.B. wenn es wirklich einen Gott geben würde, wenn man einfach mal von dieser Prämisse ausgehen würde?Wenn man diesen Gedanken konsequent bis zum Ende denken würde. Was wären die Konsequenzen?

Hat das nicht Sokrates so gemacht? Anstatt jemanden direkt zu sagen "ja aber das ist doch totaler Blödsinn, du bist doch krank" hat er das Pferd von hinten rum aufgezäumt.Dann machen die Leute nämlich sofort dicht.

Lasst uns doch einfach mehr spielen?


Sehr guter Beitrag Kampfsau. Allerdings deinen Vorschlag erachte ich als nicht nennenswert. Fehler in der Methodik der Wissenschaft mit Prämissen beliebiger Natur kompensieren zu wollen, da ist eher unbewandertes Wunschdenken, da eine Notwendigkeit zur Voraussetzung nicht gegeben ist. Wie soll man Wissenschaft betreiben, wenn man Deduktion, Induktion bzw. Empirie nicht betreiben kann?

__________________
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren. - Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


Geschrieben von Synergie am 17-07-2011 um 21:42:

Zitat:
Original geschrieben von Philon
Sehr guter Beitrag Kampfsau. Allerdings deinen Vorschlag erachte ich als nicht nennenswert. Fehler in der Methodik der Wissenschaft mit Prämissen beliebiger Natur kompensieren zu wollen, da ist eher unbewandertes Wunschdenken, da eine Notwendigkeit zur Voraussetzung nicht gegeben ist. Wie soll man Wissenschaft betreiben, wenn man Deduktion, Induktion bzw. Empirie nicht betreiben kann?


Betreibt man denn in einem Forum Wissenschaft?


Geschrieben von JohnSteed am 17-07-2011 um 21:51:

Zitat:
Original geschrieben von Synergie
Betreibt man denn in einem Forum Wissenschaft?


Das habe ich mich auch schon gefragt................

__________________
"Herr Berger!....... da stimmt etwas mit Hasi nicht!".......
"Egal, ich hab ja die Quittung!"


Geschrieben von Christian220 am 18-07-2011 um 00:18:

Zitat:
Original geschrieben von Synergie
Ich verstehe das ganze Getue nicht.
Ich kann es Dir erklären.


Zitat:
Das Nächstliegende wäre, dass diejenigen die ein Problem haben, sich fragen, warum SIE es haben und was SIE selbst daran ändern könnten, denn es ist IHR Problem.
Das sehe ich auch so! Ich habe mir diese Frage gestellt und eine Antwort gefunden.

Du scheinst davon auszugehen, dass jeder nur für sich selbst verantwortlich ist. Wenn man jedoch davon ausgeht, dass wir für uns verantwortlich sind, kommt es zum "Getue".


Geschrieben von Philon am 18-07-2011 um 00:45:

Zitat:
Original geschrieben von Synergie
Betreibt man denn in einem Forum Wissenschaft?

Nein natürlich nicht...aber in einem Philophorum betreibt man das:

Auch wenn sich der Bereich, den die Philosophie insgesamt umfasst, in gewissem Sinne nicht eingrenzen lässt (da sie „alles“ behandelt), gibt es doch bestimmte Domänen, in denen sie hauptsächlich tätig ist. Der Philosoph Immanuel Kant hat diese einmal in den folgenden Fragen zusammengefasst:[5]
1. Was kann ich wissen?
2. Was soll ich tun?
3. Was darf ich hoffen?
4. Was ist der Mensch?
Etwas weniger allgemein gestellt können diese Fragen ungefähr so lauten:
1. Wie können wir zu Erkenntnis gelangen und wie sind diese Erkenntnisse einzuschätzen? (Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Logik)
2. Wie sollen wir handeln? (Ethik)
3. Was ist die Welt? Warum gibt es überhaupt etwas und „nicht vielmehr nichts“?[6] Gibt es einen Gott oder was sollte man sich unter dem Begriff „Gott“ überhaupt vorstellen? Steuert die Geschichte auf ein Ziel zu und wenn ja auf welches? (Metaphysik, Religions- und Geschichtsphilosophie)
4. Was sind wir für Wesen? In welchem Verhältnis stehen wir zu der Welt, die wir vorfinden? (Philosophische Anthropologie, Kultur- und Sozialphilosophie, Ästhetik)

Die Methoden der Philosophie umfassen verschiedene geistige Bemühungen. „Geistige Bemühungen“ kann dabei das Nachspüren von Denkrichtungen, Denktraditionen und Denkschulen meinen. Um das Denken geht es beim Philosophieren immer. Denken kann Nach-Denken sein, Analysieren oder Systematisieren. Intuitive Erkenntnisse, Glaubenswahrheiten und rationale Argumente werden auf der Grundlage der Lebenswirklichkeit des philosophierenden Menschen, mithilfe der Mittel des vernünftigen, rationalen und kritischen Denkens, geprüft.

Wikipedia

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Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren. - Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


Geschrieben von Christian220 am 18-07-2011 um 01:08:

@ Kinch

Du meinst offenbar, dass ich hier nicht problemlösend wirke, weil meine Beiträge vorwurfsvoll statt interessiert klingen. Dem möchte ich folgende Behauptung entgegenstellen:

Viele überhören die Bitte um Toleranz. Deutlicheres Flehen ignorieren, verulken oder zerargumentieren sie. Noch häufiger dürfte allerdings hilfloses Schweigen und Gehen sein, das nicht wahrgenommen wird. Die Äußerung von Ansichten, die auf einer anderen philosophischen Grundlage als der des Realismus beruhen, wurde in den letzten Jahren in hohem Maße unterdrückt.

Darum, Kinch, fürchte ich, dass mit leisen Tönen nichts zu erreichen ist. Meine Äußerungen klingen wahrscheinlich darum nicht interessiert, weil ich mich bereits seit Jahren dafür interessiert habe und verstehe, was in vielen Menschen vor sich geht, wenn sie o.g. Ansichten nicht dulden.

Ich denke, es ist notwendig, vor der Fortsetzung dieses Kurses zu warnen, der meiner Ansicht nach ins Verderben führt.

Ich habe mich immer wieder dafür interessiert, was in Menschen vorgeht, die o.g. Ansichten nicht dulden. Das ist jedoch mit Fragen allein nicht zu bewältigen, da sich diese Menschen verschließen, wenn man sie (auch wenn freundlich) fragt. Man wird gebeten, nicht zu fragen, bekommt keine Antwort oder die Frage wird als unsinnig abgestempelt.

Wenn Du einen erfolgreicheren Weg zur Lösung des Problems kennst, bitte beschreibe und demonstriere ihn!


Geschrieben von Kampfsau am 18-07-2011 um 03:51:

Zitat:
Und worin siehst du beispielweise den Sinn, "zu spielen" es gäbe keine Realität und in Wahrheit und echt wäre alles Liebe?


Es geht mir nicht darum, dass alle sich liebhaben und verstehen, es geht einfach darum, dass man sich und das Sein einfach mal ein bischen weniger ernst nimmt und etwas Abstand gewinnt.

Zitat:
Oder ein anderes Szenario: Die Welt wird längst regiert von den Bilderbergern und wir werden alle ausgenutzt und sind verblödet und abgestumpft. WAS ist der Sinn? Was hätte ich davon, meine Zeit damit zu verbringen, mir das virtuell mit irgendwem auszumalen und dann noch nicht einmal logisch argumentieren zu dürfen, um nicht als Spielverderber dazustehen?


Wir haben doch alle verschiedene Ansichten von dem was ist und von dem, was nicht ist. Wenn´s mir darum geht meine subjektive Wahrheit als einzig gültige mit Zähnen und Krallen zu verteidigen, wie sollte ich da erwarten können, dass ich oder irgendjemand anderes eine Entwicklung durchmacht.

Viel mehr hilft es doch, wenn man das was jemand denkt nicht gleich als Hirngespinnst darstellt, auch wenn es das vielleicht sogar so ist. Nagut, bei den Extremisten hier, die mitunter krasse Meinungen vertreten, da erkenne nich nicht unbedingt Diskussionspotential.

Nur warum versucht man nicht einfach mal ein bischen mit der Strömung zu schwimmen.Meistens hilft es dann einfach, die richtigen Fragen zu stellen.

Vor allem bei religiösen Dingen kann man den ganzen Kram mit den eigenen Regeln und Worten ad absurdum führen. Es muss aber jetzt auch nicht so krass sein, es reicht häufig Widersprüche im eigenen Handeln und Denken zu finden.

Warum z.B. ist eine promiskuitive Frau eine Schlampe? Warum empfindet man viele Menschen das als so schlimm? Rührt das immer noch aus der heimlichen Angst her, man kriegt womöglich ein fremdes Kind untergeschoben, selbst in dem Alter, wo ungewollte Schwangerschaften in den meisten Fällen kein Thema mehr sind? Nur mal so als Beispiel?

Ich frage mich z.B. auch öfters einiges über die Art wie wir leben, ob das so sein müsste oder wie wir unsere Gesellschaft auch andersorganisiert haben könnten.

Wenn dann jemand mit alternativen Familienmodellen kommt, ist das z.B. etwas das ich als Mensch mir durchaus mal durchdenken würde.

Auch wenn mir jemand mit dem übernatürlichem kommen würde, ich wäre zumindest nichtmal abgeneigt, mir gewisse Dinge mal genauer anzusehen

Oder man stellt ganz alltägliche Dinge in Frage oder macht sich vielleicht über Dinge Gedanken, über die man so nur selten nachgedacht hat, anstatt immer wieder die selbe Art Thread aufzumachen und das machen leider auch die selbsternannten Querdenker viel zu häufig.

Zitat:
Fehler in der Methodik der Wissenschaft mit Prämissen beliebiger Natur kompensieren zu wollen, da ist eher unbewandertes Wunschdenken, da eine Notwendigkeit zur Voraussetzung nicht gegeben ist.


Eben, darum ging es mir doch, wissenschaftliche Theorien sind dabei vermutlich nicht mal beliebiger Natur, schließlich müssen sie auch in den Kontext der anderen bisherigen Erkenntnisse und Beobachtungen passen. Nur sehe ich dort auch die Unschärfe dieser Modelle.

Die Natur lässt sich nunmal nur nährungsweise in mathematische Formeln und Berechnungen kleiden und man kann auch nicht auschließen, mit einigen Ansichten auch mal schief zu liegen. Darauf verlasse ich mich natürlich lieber, als auf das pseudowissenschaftliche Wunschdenkengelaber, irgendwelcher Esoterikheinis, schließlich sind die Ergebnisse in den meisten Fällen relativ präzise reproduzier- bzw vorhersehbar.

Andererseits gibt es vor allem in der Quantenphysik einfach so viele Dinge, die sich unserer alltäglichen Erfahrungswelt so sehr entziehen, dass man sie sich schwerlich vorstellen kann und dauerhaft vorhersehbar sind viele Ereignisse leider auch nicht. Das kann mitunter auch daran liegen, dass das was in der Beobachtung des Einzelfalls als gute Modellvorstellung erscheint, in der Gesamtheit aller an einem Vorgang beteiligten Faktoren doch immer unpräziser wird.

Außerdem kann man in der Empirik auch nur mit Kräften arbeiten, die man sensorisch irgendwie wahrnehmen kann und sei es behelfsmäßig über Elektroden oder anderer Methoden die für uns nachweisbare Veränderungen in der Umwelt anzeigen.

Das finde ich aber gar nicht schlecht, die Wissenschaft kann bei Leibe nicht alles erklären aber das lässt eben noch Entwicklungspotential. Viel schlimmer finde ich es, wenn man glaubt alles zu wissen, obwohl man das nunmal einfach nicht sicher weiß.

Darum habe ich keine Vorstellung davon, wie es sein wird, wenn man z.B. tot ist und ich verschwende auch keine großartigen Gedanken daran. Warum Erwartungen entwickeln, die durch nichts verifiziert werden können.

Zitat:
Du meinst offenbar, dass ich hier nicht problemlösend wirke, weil meine Beiträge vorwurfsvoll statt interessiert klingen. Dem möchte ich folgende Behauptung ENTGEGENSTELLEN:


(ja das letzte Wort wurde absichtlich von mir betont)

Zitat:
Viele überhören die Bitte um Toleranz. Deutlicheres Flehen ignorieren, verulken oder zerargumentieren sie.


Zitat:
Äußerung von Ansichten, die auf einer anderen philosophischen Grundlage als der des Realismus beruhen, wurde in den letzten Jahren in hohem Maße unterdrückt.


Zitat:
Ich denke, es ist notwendig, vor der Fortsetzung dieses Kurses zu warnen, der meiner Ansicht nach ins Verderben führt.


Tja, irgendwie waren das dann doch nur Vorwürfe und Unterstellungen, deine BEGRÜNDUNG für diese ist auch sehr interessant


Zitat:
Meine Äußerungen klingen wahrscheinlich darum nicht interessiert, weil ich mich bereits seit Jahren dafür interessiert habe und verstehe, was in vielen Menschen vor sich geht, wenn sie o.g. Ansichten nicht dulden.


Mit anderen Worten, du weißt genau was die anderen denken , die haben sowieso von nichts ne Ahnung und du weißt es halt besser. Unglaublich dass das niemand einfach mal akzeptieren kann

Zitat:
Das ist jedoch mit Fragen allein nicht zu bewältigen, da sich diese Menschen verschließen, wenn man sie (auch wenn freundlich) fragt. Man wird gebeten, nicht zu fragen, bekommt keine Antwort oder die Frage wird als unsinnig abgestempelt.


Ja, ab und an muss man den Leuten auch eine Antwort geben und wenn man Fragen stellt, müssen die auch eine Relevanz für die von den Menschen geäußerten Dingen haben und nicht allein dazu dienen, das Gespräch wieder in die gewollte Richtung zu lenken.

Außerdem muss man auch entsprechend auf die Antworten eingehen, wenn man denn schon eine Frage gestellt hat. Glaub mir, wenn du tatsächlich etwas zu sagen hast, dann lese ich das was du schreibst auch und denke darüber nach, nur bei Diskussionen ist das Denken keine Einbahnstraße.
Wenn deine Mitmenschen für dich also keine Gleichberechtigten Diskussionspartner sondern Mittel zum Zweck der Selbstdarstellung sind, dann frag ich mich, warum du überhaupt noch mit anderen Menschen schreibst?


Zitat:
Wenn Du einen erfolgreicheren Weg zur Lösung des Problems kennst, bitte beschreibe und demonstriere ihn!


Er hat bereits demonstriert, wie man anständige Diskussionen führen kann er hat beschrieben was das Problem ist und es wurde im Laufe des Threads auch öfters angesprochen wie man eine Diskussion handhaben kann.

Ich wiederhole es nochmal ,wenn du in der Hinsicht nicht aufnahmefähig bist, warum stellst du dann überhaupt die Fragen, wenn du auf die Antwort sowieso nicht richtig eingehst?


Geschrieben von Christian220 am 18-07-2011 um 06:06:

Zitat:
Original geschrieben von Kinch
Warum ich deine Entschuldigung, dass du auf andere Beiträge aus zeitlichen Gründen nicht eingehst für eine schlechte Entschuldigung halte:

Nun, offensichtlich hast du ja die Zeit relativ lange Elaborate zu verfassen. Du entscheidest dich deshalb, meiner Meinung nach dafür, diese einseitige und unfruchtbaren Diskussionstil zu pflegen.
Nein, das ist ein Missverständnis. Ich hatte geschrieben:

Zitat:
Original geschrieben von Christian220
Im übrigen stimmt es, dass ich noch nicht auf alle Antworten bzw. nicht gründlich genug darauf eingegangen bin. Das ist weniger eine Frage des Interesses, als vielmehr der Zeit. Ich sehe mir die Antworten genau an und freue mich über jede ehrliche, wenn möglicherweise auch kritische Meinung dazu.
Ich meinte damit nicht, dass ich keine Zeit habe zu antworten, sondern dass ich mir die Zeit nicht so einteile, dass ich chronologisch und zeitnah auf die Beiträge eingehe, sondern so, wie es mir sinnvoll erscheint. Da kann es vorkommen, dass ich zunächst ein paar Beiträge verfasse, in denen ich meine Gedanken zur Thematik darlege. Und eine Weile später gehe ich im Thread ein paar Seiten zurück und sehe mir wieder die Beiträge der Diskussionsteilnehmer genauer an, um auf Relevantes einzugehen.


Zitat:
Original geschrieben von Kinch
Auch wenn es dir ein Bedürfnis zu sein scheint, ausschließlich deine Ansichten zu präsentieren, musst du dir die Zeit nehmen auf andere einzugehen und zwar vor allem dann, wenn du von anderen verlangst(!) sie mögen doch bitte auf dich und deine Weisheiten eingehen.
Ich möchte gern auch andere Ansichten kennenlernen und darauf eingehen. Das tue ich ja auch, wie Du siehst, wenn auch nicht in der Reihenfolge und in dem Tempo, wie Du es Dir vielleicht wünschst. Allerdings stelle ich, wie ich schon schrieb, einige Fragen immer wieder, ohne eine Antwort darauf zu bekommen, was zu dem Problem gehört, um das es mir hier geht. Vielleicht könnte Odessa oder Kampfsau mal dolmetschen, was ich zum Ausdruck bringen möchte, da ich glaube, dass sie meinen Gedanken am leichtesten verstehen werden.


Geschrieben von bradóg am 18-07-2011 um 07:07:

Zitat:
Original geschrieben von Demon17
Sorry bradóg,

Wenn du Tage brauchst um auf knappe und einfach formulierte Fragen zu antworten, obwohl Du hier dem Board einen Massengarbcharakter unterstellst, was ich für eine Beleidigung aller User mit mehr als 1000 Beiträgen halte, dann tut es mir leid. Nichts als Ausflüchte, Ausreden und Hinhaltetaktik. Wenn Deine Gedanken nicht schneller sind als deine Tastatur sind, dann verstehe ich langsam, warum du hier in den ganzen Jahren keine 400 Beiträge zustande gebracht hast. Ich bin das ewige inhaltslose Genörgel leid. Ideen und User werden hier nun mal auf die Probe gestellt. Wenn dann nichts als lauwarme Luft kommt, ab dafür. Das Leben ist zu kurz für inhaltsleeres Gelaber.



Zum einen bist Du nicht der einzige, der hier geschrieben hat. Zum anderen ... komm' mal wieder auf den Teppich. Sofort hast Du Anschuldigungen parat und interpretierst auch da wieder etwas hinein, von dem Du garnichts wissen kannst. Das was Du Ausflüchte, Ausreden und Hinhaltetaktik nennst, waren neben begrenzter Zeit, höllische Zahnschmerzen und wenn Du auch heute nicht die erwartete Antwort von mir erhälst, dann liegt das daran, daß ich gleich in die Arbeit muß, nen harten Tag vor mir habe und heute Abend platt bin. Das kannst Du nun glauben oder nicht. Ich danke Dir für Dein nicht vorhandenes Verständnis. Diese Art von Diskussion geht mir auf den Geist mein Lieber. Ist auch interessant, daß Du aufgrund der Anzahl meiner Beiträge das daraus schließt, was Du daraus schließt. Doch auch hier waren es weit mehr als 400, außerdem spielt die Anzahl in keinster Weise eine Rolle. Vor längerer Zeit habe ich übrigens viele gelöscht. Vergiss nun bitte nicht, da auch sofort eine Antwort dafür parat zu haben, z. B. das sie sicherlich gelöscht wurden, damit man mir wegen irgendwas nichts mehr nachweisen kann oder so. Du, es gibt User, die haben 2000 Beiträge geschrieben und nichts beigetragen und es gibt welche, die sind schon ewig hier, haben ganz wenig aber interessante Sachen geschrieben.

Wenn Du das was ich schreibe als inhaltsloses Gelaber siehst, dann überlies es doch einfach. Niemand zwingt Dich dazu, auf inhaltsloses Gelaber einzugehen. Wenn es so inhaltslos ist, warum fühlst Du Dich dann so betroffen?

Ich frage mich, warum Du so bockig reagierst, liegt es vielleicht daran, weil es nicht nach Deinem Willen geht und Du meine Gedanken einfach nicht als meine Gedanken da stehen lassen kannst. Warum nimmst Du alles persönlich? Es gibt auch sowas wie Metakommunikation.

__________________
~ Wann war eigentlich heute? ~


Geschrieben von Christian220 am 18-07-2011 um 07:22:

Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Kann man nicht statt dessen einfach mal nicht vom Schlimmsten ausgehen wenn jemand anderes was schreibt? Mitunter schreiben hier Mitglieder ellenlange Beiträge, relativieren sich selber noch 3 mal, weil sie keine Angriffsfläche bieten wollen, für irgendwelche Wortverdrehereien und sinnlosen Streitereien. Nur damit die nächsten mindestens 2-3 Seiten sich nicht um irgendwelche Missverständnisse, Fehlinterpretationen oder gar fiese Unterstellung drehen
Genau! Den Gedanken hatte ich auch. Odessa und Scheol liefern dafür passende Beispiele. Das sind Erscheinungen, die zu dem Problemkreis gehören, den ich hier angesprochen habe.


Zitat:
Da braucht man sich nicht wundern, wenn immer nur die selben Leute schreiben und viele Leute die einen wirklich bereichern könnten, weil ihre Ansichten wirklich wohlüberlegt sind, sich hier gar nicht mehr richtig zu Wort melden.
Genau das! Ich habe das Problem nicht angesprochen, weil ich einen besonderen Geltungsdrang habe, sondern weil ich denke, dass es UNS ALLEN guttun würde, wenn wir dieses Problem ein für alle mal mitsamt seiner Wurzel beseitigten!


Zitat:
Es gibt hier Menschen, die früher einfach wunderschöne Beiträge geschrieben haben und auch Diskussionen bei denen ich davor saß und mir dachte "ja daran habe ich noch gar nicht gedacht" oder "hey, ein echt interessanter Gedanke". Ich vermisse diese Zeiten doch ziemlich.
Du schreibst mir aus der Seele! Nur denke ich, dass diejenigen, welche solche schönen Zeiten verunmöglichen (ich weiß, das klingt schon wieder beschuldigend, ist es aber nicht), sich nicht verantwortlich dafür sehen und darum immer so weiter machen. Deshalb ist mein Vorhaben, die Wurzel des Problems ins deutliche Bewusstsein zu befördern. Es wurde schon so oft über dieses Problem diskutiert, nur ist dabei für die Praxis nie etwas herausgekommen, weil man nicht tief genug gegraben hatte und so die Wurzel des Problems unangetastet blieb. Ich empfehle allen, die intuitiv mitbekommen, dass hier etwas schiefläuft, mal tiefer nach der Wurzel des Missstandes zu graben!


Zitat:
… aber im Prinzip ist es immer das Gleiche. … ich erwarte von Nachtwelten doch ein wenig mehr
Ich ebenfalls! Und ich bin zuversichtlich, dass wir die Atmosphäre und den Austausch hier wieder verschönern und verbessern können zur Zufriedenheit ALLER, wenn wir es nur WOLLEN. Es geht mir gar nicht darum, ernsthafte, sachliche Diskussionen und Argumentationen, wie z.B. Elementarsatz, Demon17 und Philon sie mögen, zu beeinträchtigen. Ich möchte keine Einschränkung, sondern eine Erweiterung der Möglichkeiten und ein kultivierteres Miteinander.


Zitat:
Du hast immer viele eindeutige Erklärungen ^^.
Gut bemerkt! Wie kommt das wohl? Diese Eindeutigkeit ist meiner Ansicht nach eine Einseitigkeit, die bedeutet, dass weite Bereiche der "geistigen Landschaft" ausgegrenzt werden. Und das ist auf Dauer (für viele) langweilig. Allerdings – das muss ich der Gerechtigkeit wegen unbedingt ergänzen – hast Du, Elementarsatz, in dem Bereich, aus dem Deine eindeutigen Erklärungen stammen, ein immenses Wissen und achtenswerte Fähigkeiten.


Zitat:
… meistens scheitert eine gute Diskussion eben an den Teilnehmern, da ist doch eher von sekundärer Bedeutung, welches Medium nun verwendet wird.
Zustimmung!


Zitat:
Jeder hier kann ja einfach seine Meinung behalten, und das passiert auch.
Die Wahrheit sieht leider anders aus. Es findet meiner Ansicht nach eine permanente Unterdrückung und Ausgrenzung von Meinungen statt, die nicht zum Mainstream zu passen scheinen. Das tut den Mainstreamlern nur nicht weh, weshalb sie meinen, alles wäre in Ordnung. Aber irgendwie tut es dann doch weh, früher oder später. Letztlich schadet man sich mit Unterdrückung und Ausgrenzung anderer immer selbst.


Zitat:
Ich glaube es ist doch für viele gar nicht wichtig was jetzt stimmt oder nicht.
Zustimmung!


Zitat:
… kommt es mir manchmal zu sehr so vor, du glaubst alles zu wissen und erklären zu können was schon beim Urknall anfängt und auch über Dinge die selbst in wissenschaftlichen Kreisen eben als Theorien gelten, die zwar nicht widerlegt wurden, praktisch aber eben auch nicht nachgewiesen worden wurden oder konnten.
Das ist auch eine Erscheinung des angedeuteten Problems! Gut bemerkt!

Zitat:
… dabei spielen eben nur Fakten eine Rolle.
Darüber sollten wir uns später noch austauschen.


Zitat:
Wissenschaftler waren verspielt, sie haben viele Dinge ausprobiert und haben gerne weitergedacht.Interessant wird es doch immer erst, wenn die Dinge eben nicht so verlaufen, wie man das selber erwartet hat.Nur warum muss man so nur denken, wenn es um die Wissenschaft geht? Warum kann man nicht auch mit anderen Lebensbereichen so umgehen?
Klasse!


Zitat:
Was wäre z.B. wenn es wirklich einen Gott geben würde, wenn man einfach mal von dieser Prämisse ausgehen würde?Wenn man diesen Gedanken konsequent bis zum Ende denken würde. Was wären die Konsequenzen?
Volle Zustimmung! Genau das meine ich! Den Mut, aus dem engen Käfig des Dogmas/Paradigmas auszubrechen und die Kommunikation neu zu entfesseln!


Zitat:
Hat das nicht Sokrates so gemacht? Anstatt jemanden direkt zu sagen "ja aber das ist doch totaler Blödsinn, du bist doch krank" hat er das Pferd von hinten rum aufgezäumt.Dann machen die Leute nämlich sofort dicht.
Völlig richtig! Weiter so!


Zitat:
Lasst uns doch einfach mehr spielen?
Gratuliere!


Geschrieben von Philon am 18-07-2011 um 09:10:

Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Es geht mir nicht darum, dass alle sich liebhaben und verstehen, es geht einfach darum, dass man sich und das Sein einfach mal ein bischen weniger ernst nimmt und etwas Abstand gewinnt.


Wir haben doch alle verschiedene Ansichten von dem was ist und von dem, was nicht ist. Wenn´s mir darum geht meine subjektive Wahrheit als einzig gültige mit Zähnen und Krallen zu verteidigen, wie sollte ich da erwarten können, dass ich oder irgendjemand anderes eine Entwicklung durchmacht.

Viel mehr hilft es doch, wenn man das was jemand denkt nicht gleich als Hirngespinnst darstellt, auch wenn es das vielleicht sogar so ist. Nagut, bei den Extremisten hier, die mitunter krasse Meinungen vertreten, da erkenne nich nicht unbedingt Diskussionspotential.

Nur warum versucht man nicht einfach mal ein bischen mit der Strömung zu schwimmen.Meistens hilft es dann einfach, die richtigen Fragen zu stellen.

Vor allem bei religiösen Dingen kann man den ganzen Kram mit den eigenen Regeln und Worten ad absurdum führen. Es muss aber jetzt auch nicht so krass sein, es reicht häufig Widersprüche im eigenen Handeln und Denken zu finden.

Auch wenn mir jemand mit dem übernatürlichem kommen würde, ich wäre zumindest nichtmal abgeneigt, mir gewisse Dinge mal genauer anzusehen

Oder man stellt ganz alltägliche Dinge in Frage oder macht sich vielleicht über Dinge Gedanken, über die man so nur selten nachgedacht hat, anstatt immer wieder die selbe Art Thread aufzumachen und das machen leider auch die selbsternannten Querdenker viel zu häufig.


Eben, darum ging es mir doch, wissenschaftliche Theorien sind dabei vermutlich nicht mal beliebiger Natur, schließlich müssen sie auch in den Kontext der anderen bisherigen Erkenntnisse und Beobachtungen passen. Nur sehe ich dort auch die Unschärfe dieser Modelle.

Die Natur lässt sich nunmal nur nährungsweise in mathematische Formeln und Berechnungen kleiden und man kann auch nicht auschließen, mit einigen Ansichten auch mal schief zu liegen. Darauf verlasse ich mich natürlich lieber, als auf das pseudowissenschaftliche Wunschdenkengelaber, irgendwelcher Esoterikheinis, schließlich sind die Ergebnisse in den meisten Fällen relativ präzise reproduzier- bzw vorhersehbar.

Außerdem kann man in der Empirik auch nur mit Kräften arbeiten, die man sensorisch irgendwie wahrnehmen kann und sei es behelfsmäßig über Elektroden oder anderer Methoden die für uns nachweisbare Veränderungen in der Umwelt anzeigen.

Das finde ich aber gar nicht schlecht, die Wissenschaft kann bei Leibe nicht alles erklären aber das lässt eben noch Entwicklungspotential. Viel schlimmer finde ich es, wenn man glaubt alles zu wissen, obwohl man das nunmal einfach nicht sicher weiß.

Darum habe ich keine Vorstellung davon, wie es sein wird, wenn man z.B. tot ist und ich verschwende auch keine großartigen Gedanken daran. Warum Erwartungen entwickeln, die durch nichts verifiziert werden können.


Die große Frage hier ist, wie sieht die Praxis aus? Du beschreibt Dinge die schön ung gut in der Theorie sind. Wer und wann stellt das Kriterium im Raum, wann diese Dinge gelten? Wie sieht die Messlatte aus?

Oder gehst du davon aus, dass jeder User hier dieses Model genau so wie du verstanden hat? Die Eso-Fraktion ist zu 70-80% hier vertreten.

Erzähl mir bitte wie du dies:
Auch wenn mir jemand mit dem übernatürlichem kommen würde, ich wäre zumindest nichtmal abgeneigt, mir gewisse Dinge mal genauer anzusehen

mit dem:

Darauf verlasse ich mich natürlich lieber, als auf das pseudowissenschaftliche Wunschdenkengelaber, irgendwelcher Esoterikheinis, schließlich sind die Ergebnisse in den meisten Fällen relativ präzise reproduzier- bzw vorhersehbar.

in der Praxis vereinbaren kannst. Wie sieht der Übergang aus? Ich schaue mir gewisse Dinge an, klar...und dann? Ab wann sagen wir dann, das ist Pseudo-eso-gelaber? Oder bekommen wir Schiedsrichter demnächst hier?

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Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren. - Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


Geschrieben von Christian220 am 18-07-2011 um 09:30:

Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Wir haben doch alle verschiedene Ansichten von dem was ist und von dem, was nicht ist.
Ja, das zeigt sich wohl besonders drastisch, wenn Menschen "soziale Realität" beschreiben. Je mehr es um's Lebendige geht, um so weiter driften die Ansichten auseinander.


Zitat:
Viel mehr hilft es doch, wenn man das was jemand denkt nicht gleich als Hirngespinnst darstellt…
Kann ich nur dreimal unterstreichen!


Zitat:
Ich frage mich…, ob das so sein müsste … alternativen … etwas das ich als Mensch mir durchaus mal durchdenken würde.
Das ist es! Wir sollten besser weg von dem weitgehend alternativlosen Denken! Ich warne vor Beschränktheit und Intoleranz, die sehr eng beieinander liegen!


Zitat:
Auch wenn mir jemand mit dem übernatürlichem kommen würde, ich wäre zumindest nichtmal abgeneigt, mir gewisse Dinge mal genauer anzusehen
Gratuliere! Diese Einstellung bringt uns alle weiter, weil sie uns bereichert mit neuem Wissen, erweiterten Fähigkeiten und Möglichkeiten. Und ganz nebenbei wird das Leben abenteuerlicher, vergnüglicher, origineller und abwechslungsreicher.


Zitat:
Oder man stellt ganz alltägliche Dinge in Frage oder macht sich vielleicht über Dinge Gedanken, über die man so nur selten nachgedacht hat, anstatt immer wieder die selbe Art Thread aufzumachen…
So gefällt es mir! Nicht wahr, man spürt die Monotonie und Langweiligkeit?!


Zitat:
… Nur sehe ich dort auch die Unschärfe dieser Modelle.
Eben! Aber einige stellen diese Modelle als absolut richtig, sinnvoll und nützlich dar. Das macht ihre Vorliebe dafür! Es ist diese Einseitigkeit (als Sturheit!), die anderen wertvollen Modellen den Raum nicht gönnt!


Zitat:
Viel schlimmer finde ich es, wenn man glaubt alles zu wissen, obwohl man das nunmal einfach nicht sicher weiß.
Was jedoch nicht heißt, dass wir am besten alles kaputtrelativieren sollten und nicht auch an einzelnen, interessanten Gedanken und Modellen einige Zeit festhalten, um sie genauer kennenzulernen und auszubauen. Aber es besteht eben auch eine gewisse Gefahr, sich völlig in der Einseitigkeit zu verrennen und stur alles übrige abzulehnen.


Zitat:
Original geschrieben von Christian220
Du meinst offenbar, dass ich hier nicht problemlösend wirke, weil meine Beiträge vorwurfsvoll statt interessiert klingen. Dem möchte ich folgende Behauptung ENTGEGENSTELLEN:
Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
(ja das letzte Wort wurde absichtlich von mir betont)
Hierzu zitiere ich, was solipsismus Synergie geantwortet hat, weil es ziemlich gut trifft, was dahinter steckt:

Zitat:
… aber in einigen Kontexten finde ich es sogar wichtig, dass man sich das herauspickt, was einen stört: wenn man nämlich etwas zum Positiven verändern will.
Christian hat sich ja quasi auch etwas herausgepickt, was ihn gestört hat, aber dieses Vorgehen wurde hier teils als positiv beschrieben, wenn ich mich nicht irre.

Klar macht es einen Unterschied, ob man prinzipiell gegen alles ist und sich nicht überzeugen lässt oder ob man ein großes Ziel erreichen möchte mit den eigenen Beschwerden.
Aber ohne Beschweren gebe es keine Menschenrechtsorganisationen und keine Bürgerinitiativen. Prinzipiell finde ich das also sehr wichtig.



Zitat:
Original geschrieben von Christian220
Meine Äußerungen klingen wahrscheinlich darum nicht interessiert, weil ich mich bereits seit Jahren dafür interessiert habe und verstehe, was in vielen Menschen vor sich geht, wenn sie o.g. Ansichten nicht dulden.
Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Mit anderen Worten, du weißt genau was die anderen denken , die haben sowieso von nichts ne Ahnung und du weißt es halt besser. Unglaublich dass das niemand einfach mal akzeptieren kann
Speziell, was diesen einen Punkt betrifft, meine ich gut bescheid zu wissen, weil ich mich lange Zeit dafür interessiert habe. Was findest Du daran unrecht? Darf man nun nichts mehr wissen, weil alles Wissen relativierbar ist? Ich lasse mich nach wie vor eines besseren belehren, falls es etwas besseres gibt. Wir werden auf den Punkt hoffentlich bald zu sprechen kommen.

Ich habe nicht behauptet, andere hätten von nichts eine Ahnung. Jetzt reagierst Du emotional, weil Du wohl annimmst, ich hätte einen Größenwahn oder würde mir anderen gegenüber etwas anmaßen, was mir nicht zusteht. Verstehe ich ja. Manchmal ist es wichtig, zu seinen Überzeugungen zu stehen, manchmal ist es gut, offen und nachgiebig zu sein. So steuern wir durch's Leben. – Kennst Du das Absolute?


Zitat:
Original geschrieben von Christian220
Das ist jedoch mit Fragen allein nicht zu bewältigen, da sich diese Menschen verschließen, wenn man sie (auch wenn freundlich) fragt. Man wird gebeten, nicht zu fragen, bekommt keine Antwort oder die Frage wird als unsinnig abgestempelt.
Zitat:
Original geschrieben von Kampfsau
Ja, ab und an muss man den Leuten auch eine Antwort geben und wenn man Fragen stellt, müssen die auch eine Relevanz für die von den Menschen geäußerten Dingen haben und nicht allein dazu dienen, das Gespräch wieder in die gewollte Richtung zu lenken.
Viele Leute interessieren sich nicht für meine Ansichten, speziell die, denen ich zielgerichtet Fragen stelle, um die Wurzel des Problems zu erforschen. Sie lehnen meine Ansichten radikal ab. Wenn Deine Ansichten immer und überall verfolgt werden – schreibst/antwortest Du dann noch etwas? Meine Ansichten sind recht weit vom Mainstream entfernt. Darum habe ich öfters versucht, dem Interessanten lediglich mit Fragen näherzukommen. Warum sollte das nicht gehen? Ich finde sogar, das wird zu selten praktiziert. Man kann sich so sehr gut entweder auf seine Fragen oder auf seine Antworten konzentrieren und: beide profitieren davon! Übrigens steckt auch in Fragen eine Menge drin. Wenn Du Deine Fragen immer nach der Relevanz für die von anderen Menschen geäußerten Dinge richten willst, wirst Du wohl irgendwann bemerken, dass Du manche Fragen niemals stellen konntest. Denn die meisten Leute stellen sich bestimmte Fragen partout nicht! Es ist so, als würden sie Dir immerzu etwas verschweigen. Das Problem besteht darin, eine Kluft zu überbrücken. Unter Gleichgesinnten ist es bedeutend leichter, weil man sich auf der selben Seite tummelt. Es ist eine wertvolle Fähigkeit, die wir erwerben können: eine geistige Kluft überbrücken. Das ist Frieden schaffen!


Zitat:
Außerdem muss man auch entsprechend auf die Antworten eingehen, wenn man denn schon eine Frage gestellt hat. Glaub mir, wenn du tatsächlich etwas zu sagen hast, dann lese ich das was du schreibst auch und denke darüber nach…
Auf Antworten offen und ehrlich eingehen bedeutet als zu weit abseits vom Mainstream Stehender hier (und auch anderswo): BANNUNG! Glaube doch bitte nicht, dass ich wegen der angeblichen Morddrohung hier immerzu die Nicks gebannt bekomme! (Ich hatte lange danach um eine zweite Chance gebeten, die mir gewährt wurde. Nach diesem Neustart habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen, nichts, was schlimmer gewesen wäre, als das, was andere (auch Mods!) hier auch "verbrechen". Es sind meine Ansichten, die einige hier stören, besonders, wenn ich sie genauso selbstverständlich vertrete, wie andere die ihrigen. Ich hätte viel zu sagen, doch mir wird hier permanent der Mund verboten.)

Wir haben hier keine transparente Moderation! Und die User nehmen es hin, obwohl das Board ohne sie nicht sein kann, weil Board bedeutet, gemeinsam etwas zu gestalten! Die Moderation kann hier permanent bestimmte Ansichten unterdrücken, nämlich u.a. solche, die den (besser: einzelnen) Moderatoren unsinnig [unverständlich] sind. Und das tun hier einige Moderatoren mit Unterstützung von einer Mehrheit von Usern, denen diese Ansichten ebenfalls unsinnig [unverständlich] sind.

Dass Du meine Antworten lesen würdest, glaube ich inzwischen! Und es freut mich, weil ich angenehm überrascht von Deiner Offenheit und Unvoreingenommenheit bin.


Zitat:
Original geschrieben von Christian220
Wenn Du einen erfolgreicheren Weg zur Lösung des Problems kennst, bitte beschreibe und demonstriere ihn!
Zitat:
Original geschrieben von KampfsauEr hat bereits demonstriert, wie man anständige Diskussionen führen kann er hat beschrieben was das Problem ist und es wurde im Laufe des Threads auch öfters angesprochen wie man eine Diskussion handhaben kann.
Kinch ist gut, aber das meine ich nicht. Ich meine etwas Tiefgreifendes und Umfassendes. Ich meine die Wurzel des Problems, des Problems, das ich meine. Du bist da intuitiv nah dran, wie mir scheint. Jetzt möchte ich gern, dass auch der Intellekt noch sein Futter bekommt.


Zitat:
Ich wiederhole es nochmal ,wenn du in der Hinsicht nicht aufnahmefähig bist, warum stellst du dann überhaupt die Fragen, wenn du auf die Antwort sowieso nicht richtig eingehst?
Ich gehe gern auf Fragen ein, wenn ich darf. Für Kinchs Kritik habe ich Verständnis und Offenheit. Ich habe mir seine Beiträge sorgfältig durchgelesen. Er sieht einen Widerspruch zwischen meinem Verhalten und meinem vorgegebenen Ziel oder Wunsch. Wir werden darauf sicherlich noch zu sprechen kommen.


Geschrieben von Synergie am 18-07-2011 um 13:09:

Ich habe ein seltsames Gefühl bei all diesen farbigen Hervorhebungen, die dennoch nur davon zeugen, dass hier vor eine Wand geredet wird. Also es tut mir leid, aber zu einer Diskussion gehört es meiner Ansicht nach mit dazu, dass ALLE Beteiligten sich für ihr Gegenüber interessieren. Das ist hier offensichtlich nicht der Fall und ich kann mich Kampfsaus letztem Fazit anschließen.

Nach wie vor sieht es für mich so aus, als würde sich hier jemand warm schreiben, der sich einfach gerne selbst reden hört und seine Mitmenschen für minderbemittelt hält, die es deshalb zu erretten gilt.

MfG


Geschrieben von Synergie am 18-07-2011 um 13:11:

Zitat:
Original geschrieben von Christian220


Auf Antworten offen und ehrlich eingehen bedeutet als zu weit abseits vom Mainstream Stehender hier (und auch anderswo): BANNUNG! Glaube doch bitte nicht, dass ich wegen der angeblichen Morddrohung hier immerzu die Nicks gebannt bekomme! (Ich hatte lange danach um eine zweite Chance gebeten, die mir gewährt wurde. Nach diesem Neustart habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen, nichts, was schlimmer gewesen wäre, als das, was andere (auch Mods!) hier auch "verbrechen". Es sind meine Ansichten, die einige hier stören, besonders, wenn ich sie genauso selbstverständlich vertrete, wie andere die ihrigen. Ich hätte viel zu sagen, doch mir wird hier permanent der Mund verboten.)

Wir haben hier keine transparente Moderation! Und die User nehmen es hin, obwohl das Board ohne sie nicht sein kann, weil Board bedeutet, gemeinsam etwas zu gestalten! Die Moderation kann hier permanent bestimmte Ansichten unterdrücken, nämlich u.a. solche, die den (besser: einzelnen) Moderatoren unsinnig [unverständlich] sind. Und das tun hier einige Moderatoren mit Unterstützung von einer Mehrheit von Usern, denen diese Ansichten ebenfalls unsinnig [unverständlich] sind.



Klingt wie eine Verschwörungstheorie. Hast Du dafür Beweise?


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