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Eli: es ist nicht identisch, ich kann Dir wieder nur mal *langsam wirds langweilig* zustimmen. Aber ich erlebte es seit Jahrzehnten immer wieder, gerade auch im Umgang mit Patienten früher in der PSY oder in anderen Krankenhäusern, in denen ich arbeitete, daß hierzulande (weiß nicht wie es in anderen Ländern ist dahingehend) sehr häufig beides gleichgesetzt wird. Ich empfahl beispielsweise mal einer Patientin auf ihre Frage hin, ihre Beschwerden mit einem Salbeitee zu kurieren - sie sagte erfreut: Ah, was homöopathisches, das ist mir ganz lieb, ist ja ohne Nebenwirkungen. Als ich selbst beim Arzt war wegen Neuralgie- und Muskelschmerzen, empfahl mir dieser Neurologe: Nehmen Sie versuchsweise mal was homöopathisches, Weidenrindenextrakt in Tablettenform, gegen die Schmerzen.
Dieses und ähnliches wiederholte sich häufig, so daß ich irgendwann begann, es selbst im alltäglichen Sprachgebrauch gleichzusetzen; denn sehr viele Menschen scheinen es so zu betrachten - sie unterscheiden nicht zwischen der Pflanzenheilkunde (die es wie erwähnt seit Jahrtausenden gibt und ohne die auch die heutige Schulmedizin samt ihrer "Chemie-"-Hämmer nicht denkbar gewesen wäre) und der tatsächlichen Homöopathie. Wenn noch nicht mal mehr viele Ärzte im Sprachgebrauch mit ihren Patienten das klarmachen, und einem mit einem "Das ist was homöopathisches, ganz natürlich und ohne Nebenwirkungen" ein Rezept für einen Nieren- und Blasentee (nur mit in ihrer Wirksamkeit bekannten Dosierung von gewissen Blüten- oder Pflanzenextrakten) in die Hand drücken oder sie zu einer Kneipp-Trink/Fastenkur, einer Molke-Kur oder dem Auftragen einer propolishaltigen Honigsalbe bei offenen Diabetikerfüßen raten mit dem Hinweis auf die "homöopathische Wirkungsweise", dann verwässert das wohl etwas, und ich habe mich dem, wie ich eingestehe, auch irgendwo angepaßt.
Zur eigentlichen Homöopathie - in gewisser Weise wurde sie aber ebenfalls lange vor 17hundertschießmichtot angewendet. Die Ägypter kannten für einige Pflanzen auch die Methode, sie sehr verdünnt, in minimalsten bis kaum mehr wahrnehmbaren, Dosierungen anzuwenden, als Inhalation, als Umschlag oder in Tropfenform einzunehmen. Das entnahm ich zumindest mal einem Buch, das über alte Heilkunst aus Ägypten berichtete. Bei Asien, speziell China, bin ich mir nicht sicher, da kenne ich mich nicht so gut aus.
Die (vorhandene oder nicht?) Wirkungsweise der "echten", also im richtigen Sinne definierten Homöopathie, läßt mich gespalten zurück. Ich habe selbst nur eine Erfahrung damit gemacht, und zwar bei einem meiner Kaninchen. Es war sterbend, wegen eines eitrigen Abszesses der den halben Körper zerfressen hatte. Die Ärztin in der Tierklinik, die alle Mittel der Schulmedizin versucht hatte, gab mir, quasi als letzten Versuch "der auch nicht schaden kann", einige dieser Globuli (so heißen die glaube ich - kleinste Kügelchen?) mit, die sie hatte. Warum ich sie nahm, lag daran, daß sie umsonst waren. Also klar war, daß die Frau damit keine geldabschneiderische Motivation hatte, sondern es ein gutgemeintes Geschenk war. Sie bat mich nur, ihr zu berichten ob der erwünschte Erfolg - den sie für ihre Doktorarbeit dokumentieren möchte anhand einiger Versuche - eingetreten sei. Der wäre: nach maximal 36 Stunden sollte der Abszess dermaßen "aufgehen", also so extrem eitern, daß all der Dreck aus der Haut/dem Fell herauskommen würde, in Form von aufplatzenden Eiterbeulen, und damit mittels Auskratzen und Ausschaben entfernbar sei, für einen letzten Versuch - danach - mit Antibiotika, Trockenlegung der Wunde durch Schleifen-Legung und täglichem Ausspülen der dann offenen Körperhälfte.
Und obwohl ich NICHT daran glaubte (eben weil ich bisher noch keinerlei mediz. Beweise hierfür vorliegen hatte), gab ich meinem Bogart die Globuli, die ja auch keinerlei Schaden anrichten konnten. Und nach keinen 30 Stunden wuchsen ihm, fast zum Zusehen dabei, dicke Beulen an der linken Seite und unter der Schulter, und nach weiteren 2-3 Stunden platzten diese von alleine auf. Er wirkte sofort erleichtert, der Druck war weg, und ich schaufelte wirklich mit einem Teelöffel ml-weise übelst stinkenden Eiter aus dem Körperchen. Das wiederholte eine andere Ärztin, unsere reguläre Tierärztin, dann über weitere fast 6 Wochen, und wir gaben noch an 4 Folgetagen die Globuli... und der Eiter ging weg, die Wunden wurden trocken, dies allerdings ganz klar durch die SCHULmedizinische Behandlung mittels der Schleifen (antibakterielles Plastikband, das durch die Wunde gezogen wurde, damit diese OFFENbleiben und jegliches Sekret abfließen konnte) und der weiterhin erfolgenden Spülungen.
Ich kann also nur wahrheitsgemäß und ohne irgendeine Wertung dabei abzugeben, festhalten: in einem, auch einzigen bisher, durchgeführten Versuch von mir selbst an einem sicherlich NICHT durch "Placebo-Effekt" von Glauben und Hoffen beeinflussbarem Kaninchen, trat die Wirkung, die eintreten sollte, ein, nach Gabe dieser Globuli. Dies besagt für mich genau nur das: es trat ein, was eintreten sollte. Aber der Skeptiker in mir fragt sich und sagt sich auch weiterhin: ich weiß nicht, ob es nicht auch eingetreten wäre ohne die Globulie. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist genauso hoch wie sie es war, daß es nicht eingetreten wäre auch mit den Globuli.
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Wahre Freunde unterwegs
Zitat:
Ich kann also nur wahrheitsgemäß und ohne irgendeine Wertung dabei abzugeben, festhalten: in einem, auch einzigen bisher, durchgeführten Versuch von mir selbst an einem sicherlich NICHT durch "Placebo-Effekt" von Glauben und Hoffen beeinflussbarem Kaninchen, trat die Wirkung, die eintreten sollte, ein, nach Gabe dieser Globuli.
Ein weiteres Beispiel kann ich mit meinem Pferd und Bachblüten liefern. Auch ich stand und stehe diversen Heilmethoden sehr kritisch gegenüber. Aber wie Odessa sagte, Placebo funktioniert bei Tieren nicht, die reisen sich auch nicht danach, Mittelchen verabreicht zu kriegen und versuchen eher das Zeug auszuspucken. Bachblüten haben bei meinem Pferd die gewollte Wirkung gezeigt und auch von anderen Pferdebesitzern weiß ich, daß beim Verladen auf den Pferdehänger - was manchen Pferden Angst und Schrecken einjagt und sie regelrecht in Panik geraten - Bachblüten (Rescue-Notfalltropfen) helfen, beruhigend wirken und sie sich doch noch verladen lassen. Auch Humbug, Einbildung?
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~ Wann war eigentlich heute? ~
Zitat:
Original geschrieben von bradóg
Ein weiteres Beispiel kann ich mit meinem Pferd und Bachblüten liefern. Auch ich stand und stehe diversen Heilmethoden sehr kritisch gegenüber. Aber wie Odessa sagte, Placebo funktioniert bei Tieren nicht, die reisen sich auch nicht danach, Mittelchen verabreicht zu kriegen und versuchen eher das Zeug auszuspucken. Bachblüten haben bei meinem Pferd die gewollte Wirkung gezeigt und auch von anderen Pferdebesitzern weiß ich, daß beim Verladen auf den Pferdehänger - was manchen Pferden Angst und Schrecken einjagt und sie regelrecht in Panik geraten - Bachblüten (Rescue-Notfalltropfen) helfen, beruhigend wirken und sie sich doch noch verladen lassen. Auch Humbug, Einbildung?
Zitat:[VT on] Alle, denen im Erfolgsfalle solcher Studien Profit entgehen würde, werden einen Teufel tun, solche Studien zu unterstützen. [VT off]
Original geschrieben von Elementarsatz
Alles, was über Zufallskorrelation und Placeboeffekt hinausgeht, müsste sich durch klinische Studien belegen lassen.
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Du allein kannst strahlen in der Welt.
Kurze Antwort:
Zitat:
Zitat von bradóg
Auch Humbug, Einbildung?
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Neu, neu, neu, neu: Kinch jetzt mit geschlossenem PN-Fach. (Emails sind leider noch möglich, aber daran wird gearbeitet)
Haftungsauschluss: Beiträge können Spuren von Sarkasmus enthalten. Außer Reichweite von Kinder, Schwangeren und Menschen mit sensiblem Gemüt aufbewahren. Gerüchte, dass Kinch auf freundliche und sachliche Worte entsprechend reagiert, entbehren jeder Grundlage. Kommentieren auf eigene Gefahr. Psychiater haften für ihre Patienten.
Zitat:
Original geschrieben von TheTurningPoint
[VT on] Alle, denen im Erfolgsfalle solcher Studien Profit entgehen würde, werden einen Teufel tun, solche Studien zu unterstützen. [VT off]

Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
Was ist schon Starrsinn? Manchen Menschen gilt man schon als starrsinnig, wenn man nicht bereit ist, ihren Absurditäten zuzustimmen.
Was Kompromissbereitschaft angeht, so ist sie eine Tugend, wenn es darum geht, verschiedene Interessen zu versöhnen. Wo es aber nicht um Interessen, sondern um Sachfragen geht, sollte man nicht den Kompromiss, sondern die Wahrheit suchen, die keineswegs in der Mitte liegen muss. Hier kommt es nicht auf Harmoniestreben an, sondern auf Vernunft und die Bereitschaft, seine Ansichten durch Gründe bestimmen zu lassen, und nicht durch Wunschdenken, Gewohnheit oder Eigensinn. Wenn jemand zum Beispiel behauptet, dass Homöopathie funktioniert und ich bestreite das, dann sollten wir keinen "Kompromiss" suchen, sondern er sollte seine falsche Meinung aufgeben und damit hat sich die Sache.
Um noch mal auf die Versöhnung von Interessen durch Kompromisse zu sprechen zu kommen: Das funktioniert natürlich nur da, wo die Interessen nicht zu weit auseinanderliegen. Andernfalls sollte man sich besser aus dem Weg gehen, statt faule Kompromisse zu suchen, die zur Selbstaufgabe führen.
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Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren. - Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Zitat:
Original geschrieben von Kinch
Mein Kompromiss mit der Homöopathie ist einfach der, dass es zwar lediglich
Placebo ist, aber wer daran glauben möchte, kann dies gerne tun. Der Glaube
daran schadet ja im Grunde wenig
Zitat:
Zitat von Elementarsatz
Prinzipiell richtig. Problematisch wird es, wenn jemand an einer echten
Krankheit leidet, und die notwendige (echte) Therapie aufgrund seiner Vorliebe
für Homöopathie, Bachblüten, anthroposophische Medizin etc. verschlampt. Wie
oft das passiert, weiß ich nicht, aber es kommt sicherlich vor.
Zitat:
Zitat von Elementarsatz
Ansonsten stört mich an der Homöopathie vor allem der Beitrag zu einem
allgemeinen Klima des Irrationalismus. Wenn selbst Ärzte "Medikamente"
verschreiben, die objektiv aus Zucker und Wasser bestehen, und für deren
Wirksamkeit keinerlei Evidenz existiert, dann trägt das dazu bei, die Grenzen
zwischen wissenschaftlicher Medizin und Scharlatanerie zu nivellieren. Warum
dann nicht auch Handauflegen oder Geistheilung auf Kassenrezept?
__________________
Neu, neu, neu, neu: Kinch jetzt mit geschlossenem PN-Fach. (Emails sind leider noch möglich, aber daran wird gearbeitet)
Haftungsauschluss: Beiträge können Spuren von Sarkasmus enthalten. Außer Reichweite von Kinder, Schwangeren und Menschen mit sensiblem Gemüt aufbewahren. Gerüchte, dass Kinch auf freundliche und sachliche Worte entsprechend reagiert, entbehren jeder Grundlage. Kommentieren auf eigene Gefahr. Psychiater haften für ihre Patienten.
Zitat:Der "kapitalistische Graben" verläuft - wie in anderen Fachgebieten auch - zwischen Abhängigkeitszwang und Autonomie.
Original geschrieben von Elementarsatz
Es gibt inzwischen eine ganze Industrie, die von Homöopathie und anderen alternativen "Heilmethoden" profitiert. Also bitte keine albernen Gegenüberstellungen wie "pöse kapitalistische Pharmaindustrie vs. selbstlos-menschenfreundliche Alternativmedizin"![]()
Zitat:
Im Übrigen ist die Finanzierung solcher Studien kein Problem - die Studien wurden ja durchgeführt. Und die größten Meta-Durchleuchtungen solcher Studien kommen zu dem klaren Befund der Wirkungslosigkeit. Womit allerdings nur bestätigt ist, was aus naturwissenschaftlichen Gründen sowieso klar ist.
Zitat:So verschieden fallen die Wertungen aus!
Original geschrieben von Kinch
Die Mechanismen des Placebo-Effektes sind nicht annähernd vollständig erforscht, aber es ist erwiesen, dass der Effekt, sowohl bei Tieren, als auch Kleinkinder, als auch bei Menschen, die an etwas nicht glauben auftritt. Der Placebo bei Tieren ist seit Jahrzehnten bekannt.
Zitat:Zu den Konditionierungen, die zur Vorliebe für Homöopathie, Bachblüten etc. führen, gehören schlechte Erfahrungen mit der "Schulmedizin", Krankenkassen usw.
Original geschrieben von Elementarsatz
Problematisch wird es, wenn jemand an einer echten Krankheit leidet, und die notwendige (echte) Therapie aufgrund seiner Vorliebe für Homöopathie, Bachblüten, anthroposophische Medizin etc. verschlampt. Wie oft das passiert, weiß ich nicht, aber es kommt sicherlich vor.
Zitat:Das kann aber auch eine vertrauensbildende Maßnahme (Konditionierung) sein, die sich später positiv auswirkt, wenn stärkere Medikamente notwendig sind. Noch lieber ist mir ein Arzt, der in leichten Fällen ganz offiziell "Zucker und Wasser" in Form von frischem Obst und Gemüse verschreibt, statt Chemie.
Wenn selbst Ärzte "Medikamente" verschreiben, die objektiv aus Zucker und Wasser bestehen, und für deren Wirksamkeit keinerlei Evidenz existiert, dann trägt das dazu bei, die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Medizin und Scharlatanerie zu nivellieren.
Zitat:Warum eigentlich nicht, wenn es merkbar hilft?
Warum dann nicht auch Handauflegen oder Geistheilung auf Kassenrezept?

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Du allein kannst strahlen in der Welt.
Zitat:
Original geschrieben von TheTurningPoint
Der "kapitalistische Graben" verläuft - wie in anderen Fachgebieten auch - zwischen Abhängigkeitszwang und Autonomie.
Zitat:
Original geschrieben von Elementarsatz
[B]Es gibt inzwischen eine ganze Industrie, die von Homöopathie und anderen alternativen "Heilmethoden" profitiert. Also bitte keine albernen Gegenüberstellungen wie "pöse kapitalistische Pharmaindustrie vs. selbstlos-menschenfreundliche Alternativmedizin"
Zitat:
Im Übrigen ist die Finanzierung solcher Studien kein Problem - die Studien wurden ja durchgeführt. Und die größten Meta-Durchleuchtungen solcher Studien kommen zu dem klaren Befund der Wirkungslosigkeit. Womit allerdings nur bestätigt ist, was aus naturwissenschaftlichen Gründen sowieso klar ist.
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~ Wann war eigentlich heute? ~
Zitat:Darum ist mein "Vorwurf der Profitgier" kein einseitiger sondern ein genereller. Es ist aber nicht nur so, dass Alle Geld verdienen möchten, sondern dass Alle irgendwie zu Geld kommen müssen, wenn sie in diesem Wirtschaftssystem überleben wollen. Das meinte ich vor allem mit Abhängigkeitszwang. Und je mehr sich die wirtschaftliche Macht in Großbanken und Großkonzernen konzentriert, um so stärker der Abhängigkeitszwang, vor allem in lebensnotwendigen Bereichen wie Wasser, Nahrung, Energie und eben medizinischer Betreuung. Dieser Abhängigkeitszwang hat den Nebeneffekt, dass jegliches Vertrauen mehr und mehr verloren geht. Schon aus diesem Grund erscheinen alle Alternativmediziner in einem besseren Licht, die diesen Zwang nicht ausüben - selbst dann, wenn sie "Nichts" verkaufen (was immmer noch besser ist als falsch dosierte Medikamente, die auch einen gesunden Menschen erheblich schädigen können).
Original geschrieben von ElementarsatzZitat:Dunkel ist deiner Worte Sinn.
Original geschrieben von TheTurningPoint
Der "kapitalistische Graben" verläuft - wie in anderen Fachgebieten auch - zwischen Abhängigkeitszwang und Autonomie.
Der Punkt ist doch, dass alle Geld verdienen möchten, weshalb der einseitige Vorwurf der Profitgier unsinnig ist.
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Du allein kannst strahlen in der Welt.
Zitat:
Original geschrieben von Kinch
Trotzdem bleibt es ein Placebo-Effekt, dass heißt Homöopathie oder Bütenblach, etc pp, haben selbst keine Wirkung, die über den Placebo-Effekt hinaus gehen. Das ist klinisch bewiesen, entspricht dem physikalischen und medizinischen Weltbild.
Zitat:
Es gibt nichtsdestotrotz einige Punkte, die bei Placebos immer wieder missverstanden wird und zwar vor allem, dass man an die Wirksamkeit eines Mittel glauben muss, um vom Placebo-Effekt betroffen zu sein. Das ist definitiv nicht der Fall; oder es ist zumindest nicht so einfach. Die Mechanismen des Placebo-Effektes sind nicht annähernd vollständig erforscht, aber es ist erwiesen, dass der Effekt, sowohl bei Tieren, als auch Kleinkinder, als auch bei Menschen, die an etwas nicht glauben auftritt. Der Placebo bei Tieren ist seit Jahrzehnten bekannt.
. Das ist eine sehr "logische" Schlußfolgerung
. Also doch kein Placeboeffekt, sondern irgend etwas ganz anderes, was noch keinen Namen hat. Wie soll das funktionieren, daß Tiere nicht dran glauben und die angeblich Wirkstoff freien Mittelchen dann doch wirken. Wie soll was wirken können, wenn es wirkstofffrei ist? Wie bereits erwähnt, Tiere sind oft alles andere als begeistert und sträuben sich, Mittelchen zu schlucken, somit scheidet der Glaube schonmal aus. Zitat:
Menschen haben eine stark subjektive Art der Wahrnehmung und unsere Vorstellung von der Welt definieren meistens erst, wie wir die Welt wahrnehmen. Das ist ein Teil des Menschsein und es hat nicht umsonst Jahrtausende gebraucht, um eine Wissenschaft zu entwickeln, die uns unabhängig von der menschlichen, verzerrten Real-Wahrnehmung erlaubt
objektive Aussagen über die Wirklichkeit zu machen.
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~ Wann war eigentlich heute? ~
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