ShaitanJr
Junior Member
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Beiträge: 23
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erstellt am 27-11-2011 um 04:54
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@ Maryrose Und Schornsteinfeger erst!
Meine Erfahrungen sind zwiespältig. Ich war bevor ich in die Szene kam nicht depressiv, nur oberflächlicher. Als ich nach und nach schwärzer wurde, wurde mein Denken auch tiefgründiger. So tiefgründig, dass ich zum Misanthropen wurde und es bis heute bin.
Ich habe eine lange Wandlung durchgemacht. Durch das Wirken bestimmter Menschen in meinem Umkreis, die nichts von mir verstanden haben, habe ich ein großes Stück Charakter verloren. Aber noch ein viel größeres Stück habe ich wieder bekommen. Die Szene gab mir Kraft in meinen heftigsten Zeiten. Ich bin Borderliner weil mich Außenstehende dazu gemacht haben und ja, ich habe auch schon mindestens einen halbwegs ernsthaften Suizidversuch hinter mir. Doch die Menschen in der Szene, die mir besonders nahe stehen, die waren da, haben mich aufgefangen und mir auf die Füße geholfen. Ich verdanke der Szene bzw ganz speziell einem Menschen mein Leben, wenn man so will. Meine depressiven Phasen haben nichts damit zu tun, dass ich dauernd über den Tod nachdenken würde. Im Gegenteil. Ich denke zuviel über das Leben und seine Nachteile nach. Aber der Tod erinnert mich daran, was ich oft vergesse: Ich lebe um Spaß zu haben und nicht um mich von den Dingen fertig machen zu lassen, die ich nicht ändern kann. Beziehungsweise gibt mir das Kraft und Willen, gewisse Dinge zu ändern, die mir mehr oder weniger schwer auf der Seele laste(te)n.
Es ist einfach so. Das normale Leben mit all seinen Regeln und starren Käfigen hat mich krank gemacht und nicht das, was mich aus diesen Käfigen befreit hat. Darum bleibe ich der Szene treu, egal wie viele auf sie schimpfen mögen.
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Feel the darkness - and get into it!
Dunkle Grüße, Shaitan
Mein Autorenblog - http://sinisterdraconis.wordpress.com
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