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infernal_angel
kyynikko


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Old Post erstellt am 24-10-2002 um 20:25 Füge infernal_angel zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von infernal_angel anzeigen Besuche infernal_angel's Homepage! Mehr Beiträge von infernal_angel finden infernal_angel eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

hurt


In your eyes a fury flickers
Like a snarling fire flame.

You would never harm somebody
But there’s noone who could tame.

Then you need to hurt yourself.
Afterwards you feel the shame.

When you swear to cease you know
Next depression, it’s the same.

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infernal_angel
kyynikko


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Waisenkind


Ein verwaistes Kind der Liebe
Wandelt durch den Lichterschein,
den die Welt auf all das wirft,
was nicht will verborgen sein.

Hatte sich zurückgezogen
In die Schwärze seines Raums,
doch dort konnte es nicht finden
Innig Liebe seines Traums.

So spazierte es entlang
Engen Straßen, Richtung Glück.
Zwang sich jeden Tag aufs Neu:
„Darfst nun nie mehr schaun zurück.“

Und nach Jahren wilden Taumels
Ging die Hoffnung und verschwand.
Es war traurig und litt Qualen,
da es niemals Liebe fand.

Dabei sollte doch die Liebe
Sinn des ganzen Lebens sein.
Doch es blickte in den Spiegel,
wusste stets: ich bin allein.

Nun verschließt es sich erneut
Hinter Riegel, hinter Tor.
Still die Frage pocht im Kopf,
wann es das Gefühl verlor.

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infernal_angel
kyynikko


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5 seconds


Dreaming in the moonlight shadow
Grabbing after silver stars
Isolated from the day
Miles away of what you say.

Words they seem so meaningless
And your laughter is so shrill.
Why should you know what’s inside me
As long as I myself can’t see.

Hiding in my glas bowl
Captured by a memory
That had better never come.

Smiles make me aggressive
Since I see through the illusion.
Five seconds left to run.

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infernal_angel
kyynikko


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Glück



Das Glück winkte nur kurz
Und leblos uns zurück.
Es fiel rasch ohne Halt
Erneut ein kleines Stück.

Das Glück, es ist nicht treu,
führt Krieg gegen das Leben.
Dabei ist doch das Glück
Das, wonach wir streben.

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infernal_angel
kyynikko


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Ödland


Was übrig blieb war nur
Ödland, verlassen, fremd.
Sonnenglut hatte es verbrannt,
unter Kälte war alles erstickt.
Auf schwarzem Boden, ölgetränkt,
wuchern schroffe Felsen
mit Kanten schneidend scharf.
Lähmend. Klebrig. Hässlich.

Manchmal finden Wanderer hierher.
Die kehren sich ab,
suchen weiter das rote Paradies.
Sie schmähen die kühle Finsternis.
Mit schmerzenden Augen sehe ich ihnen nach,
wünsche mich mit ihnen
Fort von mir.

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infernal_angel
kyynikko


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... Ob Du Denn Noch Lebst.


Manchmal siehst du keinen Weg
Und der Abgrund schließt dich ein.
Du willst fliehen, nur noch weg.
Freier Fall in Ewigkeit.

Manchmal ist Melancholie
Nicht mehr Freund und nur noch Feind.
Stumm die schwarze Symphonie
Tot in roten Tränen treibt.

Manchmal fängt dich Zorn und Wut
Bis du dich nach Strafe sehnst.
Und da niemand sich bemüht,
fügst du dir selbst Schmerzen zu.

Manchmal ist die Nacht so karg
Und so einsam ist das Bett.
Wachst du auf am nächsten Tag
Fragst du, ob du denn noch lebst.

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infernal_angel
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Come Over


The sky won’t fall forever
My heart be filled someday.
Try banishing the emptiness
And follow straight the way.

I’m hanging ‘round in sleepless nights
Observing darkness, open wide.
I wonder what I did to you
That you are not here by my side.

I’m tired of my life alone
And of my soul so cold and lost.
Come over cause I know it’s you
Whose warmth and touch can melt my frost.

Why can’t you come and take away
This cruel pain inside of me?
Yes, I would hold you till the end
There’d be no you or me. Just we.

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infernal_angel
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Euthanasie


Er lief auf und ab im weißen Flur.
Man hörte nur das Ticken der Uhr.
Er hatte Glück, sein Arm tat ihm weh.
Sie lag halbtot im sterilen OP.

Wochen vergehen, am Bett er stets wacht
bis sie endlich aus dem Koma erwacht.
Er hält ihr die nasse Hand und spricht:
"Ich bleibe hier, es ist meine Pflicht."
Doch sie zu sehen ist so schwer,
wie sie sich windet, hin und her.
Unter seiner Hand, die Stirn so heiß,
ein kaltes Feuer auf Haut schneeweiß.
Rabenaugen blicken zu ihm empor,
Ein Wispern drängt sich an sein Ohr.
"Wenn du mich liebst, dann zieh den Schlauch
oder stich mir ein Messer in den Bauch.
Ich sieche doch nur noch dahin
oder erkennst du noch, wer ich bin?"

Er zieht verschreckt den Kopf zurück,
verstummt bei ihrem trüben Blick.
Sie will, wenn er sie recht verstand,
dass er sie tötet bei eigner Hand.
Zerrissen ist er, voller Qual.
Zerrissen ob der grausamen Wahl.
Lässt er sie nun noch länger leiden
oder führt er herbei, was sich nicht lässt vermeiden?
Soll er sie berauben ihrer letzten Stund?
Tränen brennen seine Wangen wund.

In ihrem Blick liegt ein Betteln und Flehen:
"Sag, kannst du meine Schmerzen nicht sehen?
Gib mir noch einen Abschiedskuss,
dann, bitte, tu, was du tun musst."

Zitternd küsst er sie ein letztes Mal.
Ein letztes Seufzen im leeren Saal.

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infernal_angel
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Draußen in der Andern Welt


Erbärmlich ist, dass ich hier sitz
Und laut klag mein Leid.
Da zugleich in dieser Welt
Ein Kind um Leben schreit.

Hunger, Elend und Misstraun
Könnt Ihr in seinen Augen sehn.
Kaum zu ermessen ist es uns,
was alles dem Kind ist geschehn.

Geliebt wurde es wohl nie,
empfing nur Hass und Hiebe.
Wir nutzen ihren Glanz hier ab
- was ist für uns schon Liebe?

Sie geht einher mit Geld und Macht
Und misst sich an der Spiegelwand.
Da draußen ist sie für ein Kind
Auf seiner Haut die warme Hand.

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infernal_angel
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Time Passes


The brids cry and it grows cold.
Sun went down four weeks ago
She’s overslept rebirth.

I’m laying down into my bed
And write again cause all is wrong
And words do ease the pain.

Time passed as I once sucked
The tristesse out of such days
To satisfy masochistic needs.

Now is the time I’m longing for
The Northern Light’s reflection.
I’m sick of velvet darkness.

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infernal_angel
kyynikko


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Herbstimpressionen


Jemand schlägt die Regenpeitsche
Gegen Wände und gräbt sie
In den weichen Boden ein.
Erst in tiefen Furchen schläft
Auch die klamme Nässe ein.

Sandblätter klammern sich
Verzweifelt an ihre Mütter.
Kraftlos nabeln sie sich ab
Und lernen in dem Windtumult
Wie man hoch und höher fliegt.

Der Zauberhimmel, eben noch
Voller schwarzer Winterwolken,
wünscht sich einen Regenbogen.
Das Licht der Sonne heilt alsbald
Der Peitsche blut’ger Striemen.

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infernal_angel
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Sternenlicht


Sie hatte bereits angeklopft,
versucht mich zu verschlingen.
Mit deinem weißen Licht in mir
Konnt ich sie niederringen.

Das Licht, das du mir mitgebracht
Vom Sternenmeer so fern,
es ließ die Müdigkeit in mir
seither nicht wiederkehr’n.

Ich habe dieses Sternenlicht
Im schwarzen Herz vergraben.
Und wenn du einmal von mir gehst
Werd ich davon noch laben.

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infernal_angel
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Too Much To See


Compulsively dissatisfied
And always on the run.
Beaten by reality
Searching for a gun.

Too much to see
Too much to suffer
And noone there
Who offers cover.

We wait for dawn
And hope for light
But what remains
Is cold black night.

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infernal_angel
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How Could I Ever You Adore?


Thy beauty causes pain.
At night I don’t get calm.
My skin is burning warm
Beneath blood flows like rain.

Darkness is an endless shore
Waves crushing in agony.
Stunned by what you did to me.
How could I ever you adore?

I neither spit my sorrow out
Nor would I grab your hand at fall.
Admit, you wouldn’t care at all.
You don’t know what’s love about.

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infernal_angel
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A Place Far Beyond


Take my hand and dive with me
Into my own melancholy.
On soft velvet place you down
And forget about all frown.

Be sad whenever you want to
And cry whenever you need to.
Never again you have to hide.
There’s no pain you can’t abide.

I release you from compulsion.
You won’t hear any convulsion.
It’s our place beyond their world.
It’s a place for souls unfurled.

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