Seneca
Moderator
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erstellt am 28-08-2001 um 22:17
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@ gothic_karo
Wenn man sich heute noch optisch absetzen will, reicht es wirklich nicht aus, nur ein paar schwarze Klamotten zu tragen.
Schon mal in die neue Vogue geschaut, schwarz ist dieses Saison mal wieder totchic, und ausgeflippt in.
Und dann sollte man nicht vergessen das sich Intellektuelle schon immer gerne in schwarz kleideten.
Das ist seit den Existentialisten der 60er so,und vieleicht noch viel älter.
Architekten, Psychologen...ich kenne so viele Leute die gerne in schwarz gewandet gehen, und große schwarze amerikanische Schlitten fahren.
Gehören die mit ihren 40-50 Jahren etwa auch zur schwarzen Szene..?
Sich einfach ein paar dunkle Klamotten überziehen, und sich mit Unmengen von Silber zu behängen, das wäre mir nicht genug, da sollte noch mehr sein, das kann man aber erst ergründen wenn man sich mal länger unterhält, egal worüber.
Vieleicht versuchen einige ihre Kreise zu schützen, indem Neuankömmlinge erstmal abgelehnt werden.(haben wir früher auch so gemacht!)
Ist natürlich Verschwendung von geistigen Material, aber das erkennt man wohl erst mit der Zeit.
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Wer kritisiert gilt in unserer Gesellschaft als wacher, freier Geist. Oftmals verbirgt sich hinter dieser reflexartigen Kritikhaltung jedoch nur die Unzufriedenheit mit sich Selbst. Selten ist die Kritik vorher wirklich wohl durchdacht. Darin zeigt sich auch wie wenig Achtung heute der Lob erfährt, gilt er doch nur noch als Mittel des Opportunisten. Von sich aus darf kein Tun lobenswert sein. Daher bleibt es auch bei der Kritik, bar jeglicher daraus resultierender Handlung denn wer handelt wird sofort kritisiert
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