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JohnSteed
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Old Post erstellt am 29-08-2010 um 21:37 Füge JohnSteed zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von JohnSteed anzeigen JohnSteed eine eMail schicken Mehr Beiträge von JohnSteed finden JohnSteed eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Hand aufs Herz, wer braucht München 2018 wirklich?

http://www.nolympia.de/

Wenn man dem überforderten Herrn Bogner so zuschaut, wirds wahrscheinlich eh nix.
Hab schon fast Mitleid mit ihm.
Er schnallt es wahrscheinlich nicht, dass Niemand
diesen Schmarrn haben will.

Nix gegen Kati Witt oder Franzi von Almsick, aber als Representanten für München?
Traue dieser Stadt einiges zu, aber so etwas...naja...

Seit Hitler sind sich Garmisch und Patenkirchen bis heute nicht grün. Man merkt es auch. Gott sei dank!
Da steckt viel alpenländisch-anarchistischer Geist drinnen.
Gefällt mir.

Übrigens ist Salzburg vor Jahren abgesprungen,weil die Forderungen des IOC nach totaler Militärdiktatur nicht die Begeisterung des salzburger Erzbischofs (Metropolit der Deutschen, aber das erkläre ich ein andermal) gefunden hat....

Als bayrischer Patriot im Nebenerwerb stelle ich fest, dass mich olympische Spiele im preussischen Brückenkopf München im Grunde überhaupt nicht interessieren.
*Gähn*
Ungefähr soviel wie die ganze Beutekunst in
berliner Museen.

Solange Bayern nicht frei ist, so wie es sich gehören müsste für das älteste Staatswesen des modernen Europas,
brauchen wir auch keine deutschnationalen olympischen Spiele!

---->NOLYMPIA

Sollte Bayern 2018 endlich frei sein,könnten wir neu verhandeln.

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"Herr Berger!....... da stimmt etwas mit Hasi nicht!".......
"Egal, ich hab ja die Quittung!"

Geändert von JohnSteed am 29-08-2010 um 21:42

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Odessa
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Old Post erstellt am 31-08-2010 um 10:24 Füge Odessa zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Odessa anzeigen Mehr Beiträge von Odessa finden Odessa eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Als gebürtige Münchnerin, die vor gut 10 Jahren aus der eigenen Stadt floh die schon damals ein täglich kollapierender Verkehrs/Touristenmoloch war, brauche ich nicht noch eine Großveranstaltung in München (das jährliche Komasauf-Festival namens Oktoberfest mit seinen 10 Millionen Touristen in 18 Tagen mitten im Herzen der Altstadt reicht) und im Alpen-Umfeld/Garmisch von gut 100 km. Und schon gar nicht brauche ich diese Olympischen Spiele, von denen die Millionen Einheimischer (von Hoteliers und sonstigen Geschäftsleuten abgesehen) nichts als wochenlange "Chaos-Tage" mit überfüllten und/oder ausfallenden Verkehrsmitteln haben und das vor allem im winzigen Garmisch. Die kleine Stadt mit ihren vielleicht 50 Straßen bricht ja unter dem normalen täglichen Touristenstrom wegen der Zugspitz-Touristen und Kloster Ettal-/Schloß-Linderhof-Besucher schon zusammen.

Von dem Skandal in Sachen Natur - welches die von Dir verlinkte Seite gut zeigt - ganz zu schweigen. Es kann ja wohl nicht wahr sein, daß wir seit Jahrzehnten unseren Nationalpark Berchtesgadener Land am Königssee und Umgebung haben wo alles Naturschutzgebiet ist und man als Wanderer noch nicht mal ein einziges Gänseblümchen abbrocken darf ohne dafür zwei Jahre in Haft zu kommen, man uns in oberbayerischen Neubauten noch nicht mal mehr eine Badewanne gönnt von wegen "wir müssen Wasser sparen/es gibt keine Badewannen mehr in Neubauten" - wir aber wegen der Olympiafans seelenruhig sinnlos Millionen von Wasser täglich verbrauchen (für ihre "Kunstschnee-Anlagen"), Wälder und ganze Biotope abholzen bzw. zu Parkplätzen ausbauen (sh. in Garmisch für die Spiele 2011) und wir unseren Haushalt ruinieren dafür, während zeitgleich das Geld für Altenheime, KiTas, Sozialwohnungen und Co. nicht da ist. Der Unterpunkt "Finanzrisiko" in der verlinkten Seite macht das ja auch gut deutlich.

Und DAS ärgert mich sowieso am Allermeisten und zeigt nur wieder mal, wie man es ja auch sonst jeden Tag aufs Bitterste miterlebt - daß wir als Volk nichts zu sagen sondern nur via Steuern/Sozialabgaben schweigend zu löhnen haben: "Am 8.12.2007 hat die Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Hamburg über die Bewerbung Deutschlands mit München als Austragungsort positiv entschieden. Stadtrat München und Gemeinderat in Garmisch-Partenkirchen hatten zuvor für die Bewerbung gestimmt. Ein Dialog ist vor oder während dieser weitreichenden Entscheidungen weder mit der betroffenen Bevölkerung (...) geführt worden."


Ach ja, die "über uns"-Seite ist auch ganz interessant; bezeichnend hierbei daß es ausgewiesene Alpen-Kenner/Liebhaber, Naturschützer und auch Wissenschaftler von "gutem Ruf" sind, die diese Seite ins Leben riefen. Und Pampuch - den kenn ich eher von der taz und Navajos, aber egal, er ist ein klasse Journalist und für mich glaubwürdig, seinen Recherchen vertraue ich. Ich schließe mich der Anti-Olympia-Aktion zum Schutz unserer Alpen (und zum Schutz unserer Einheimischen, sowohl 2- als 4-Beiner) auf jeden Fall an. Wie schaut es eigentlich aus von wegen Volksentscheid/Bürgerbegehren, das Recht dazu hätten wir in Bayern ja und in der Unterschriftenliste steht da was von "NOCH nicht"...?

edit: ich muß da mal die Tage ein bisserl mehr rumlesen, rumhören und rumgucken, partei- und medientechnisch, bin da echt nicht auf dem Laufenden.

Geändert von Odessa am 31-08-2010 um 10:29

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JohnSteed
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Old Post erstellt am 31-08-2010 um 17:43 Füge JohnSteed zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von JohnSteed anzeigen JohnSteed eine eMail schicken Mehr Beiträge von JohnSteed finden JohnSteed eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Meine separtistischen Tendenzen (die übrigens nur verfassungskonform sein dürfen, denn alles andere ist Illusion) sind vermutlich nicht wirklich spannend für das p.p.Publikum, allerdings denke ich nicht alleine so und es ist zu vermuten, dass dies die eigentliche Motivation der Grundstückseigentümer im GAP ist.
Darum habe ich es, quasi als Erklärungsmuster einfliessen lassen.

Wie dem auch sei, ein Volksbegehren ist eher schwierig, da es sich ja nicht allein um eine bayrische Angelegenheit handelt.
Auch wenn 9 von 10 Medaillengewinnern in Vancouver aus Bayern oder unserem Bruderstaat im Westen stammten. Egal.
Es ist also schon in weiten Teilen eine Bundesangelegenheit, schon weil Bahn und der Bundesinnen-bzw. Sportminister involviert ist...

Per regionalem oder auch bayernweitem Volksentscheid die Spiele zu untersagen dürfte schwierig werden,einfach weil-wie wir in Stuttgart sehen können-
Gerade die Menschen vor Ort nicht gefragt werden.
Dem Superhorsti würde wieder ein Winkelzug einfallen.

Aber Salzburg hat es vorgemacht.
Die Stimmen gegen das IOC, das sich augenscheinlich nur bereichert (vgl.hierzu die Methode Blatter im Fussball) wurden am Schluss der Bewerbung immer lauter, was das IOC dazu brachte, ohne grosse Prüfung der sachlichen Bedingungen Salzburg einfach abzulehnen.


http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,492469,00.html


"Die Olympia-Botschafter für Salzburg, Georg Hackl(!) und Felix Gottwald, zeigten sich enttäuscht. "Es war ein Tag der Weichenstellung. Da blutet mir als Athlet das Herz", sagte der dreimalige Rodel-Olympiameister Hackl. "Eine Riesen-Enttäuschung. Salzburg hatte ein Kartenhaus mit Werten aufgebaut, die zählen sollten. Das ist in einer Sekunde zusammengefallen", sagte Gottwald, Olympiasieger in der Nordischen Kombination. "Spiele wie Lillehammer 1994 sind nun in weite Ferne gerückt. Wir werden uns künftig nun wohl Retortenspielen hingeben müssen."

"Man kann es nur nüchtern sehen", sagte der Gernot Leitner, Geschäftsführer der Salzburg-Bewerbung. "Wir wussten, dass es eine Entscheidung wird zwischen olympischen Werten sowie der Atmosphäre und den großen Entwicklungs-Märkten. Wir sind zwischen zwei Großmächten zerquetscht worden."

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Geändert von JohnSteed am 31-08-2010 um 17:47

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Tiberon
ein Stein


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Old Post erstellt am 01-09-2010 um 06:28 Füge Tiberon zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Tiberon anzeigen Tiberon eine eMail schicken Mehr Beiträge von Tiberon finden Tiberon eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von JohnSteed
Auch wenn 9 von 10 Medaillengewinnern in Vancouver aus Bayern oder unserem Bruderstaat im Westen stammten.
Glaub ich nicht

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Odessa
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Old Post erstellt am 01-09-2010 um 09:42 Füge Odessa zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Odessa anzeigen Mehr Beiträge von Odessa finden Odessa eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich schon ;-)


Wir haben hier allein in unserem kleinen Dorf Schliersee ich glaub 2 Medaillen-Gewinner, und Wasmeier, Mittermeier und Co. sind hier auch beheimatet bzw. nur wenige Km entfernt. Willi Bogner (u. a. "Feuer und Eis" - der Film) wohnt direkt über mir und ähm ja, wer wenn nicht "wir" hier sollten wissen wie man mit Schnee umgeht.. haben wir doch an 8 Monaten im Jahr welchen meterhoch liegen und fahren bereits seit ner Woche wieder mit WINTERreifen hier rum ;-)

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Heph
Fuchs im Hasenkostüm (resident Gothen Furry)


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Old Post erstellt am 01-09-2010 um 10:44 Füge Heph zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Heph anzeigen Heph eine eMail schicken Mehr Beiträge von Heph finden Heph eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Olympia ist genau so ein Mist wie BuGa und LaGa da kann keine sinnvolle Stadt und Landschaftsentwicklung stattfinden. Ehrlich das schöne Voralpenland nur für 2 Wochen auf Jahre kaputt machen? Nie und nimmer! Auch wenn ich sachse bin sowat kommt mir nicht nach Deutschland.

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Mir wurde letztens von einer Frau das Fell über die Ohren gezogen und ich muss sagen dieses Hasenkostüm ist echt gemütlich.

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Nachtwelten geht den weg alles Irdischen. Wird es ein neues Geben? Ich weis es nicht. Schön wärs.


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Odessa
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Old Post erstellt am 01-09-2010 um 11:32 Füge Odessa zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Odessa anzeigen Mehr Beiträge von Odessa finden Odessa eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Olympia ist genau so ein Mist wie BuGa und LaGa
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Hase, im Prinzip eigentlich NICHT - die olympische Idee "dahinter", also ssäh oridschinäl sozusagen, finde ich genial und ich gönne den Sportlern von Herzen dieses Ereignis. Ich habe mich auch sehr gefreut über die IGA in München damals, wir haben seitdem einen der schönsten und größten Parks (neben dem Englischen Garten, dem Botanischen und dem von Schloß Nymphenburg) mitten in der Stadt, mit herrlichen Biotopen drin (Frösche, Kröten, Wildgänse, Enten etc.), Rosengärten, einem chinesischen und japanischen Meditationsgarten, einem thailändischen und einem indischen Rosenholz/Ebenholz-Tempel, einem See und diversen Bachläufen usw. Der Unterschied ist - hier hat sich was verbessert in der Stadtlandschaft. Wo vorher (ich glaube mich zu erinnern aber nagel mich darauf nicht fest, das ist schon wieder Jahrzehnte her) Asphalt, Beton und Brachland für ein Einkaufszentrum ("Noch eins..") war, wurde dann die IGA errichtet und mit ihr besagter Park mit sich ebenfalls über km² erstreckendem "Grün".

Wie auch Du es siehst - hier bei diesen olympischen Spielen ist das Gegenteil der Fall, und yepp, sinnvoll ist was Anderes. Gerade der Nationalpark Berchtesgaden (mit einer der schönsten der Welt, "das 2. Kanada" wird er ja sogar von Kanadiern und US-Amerikanern genannt die sich dahingehend auskennen ;-) ) und in Niederbayern sein von mir genauso geliebter "großer Bruder", der Nationalpark Bayerischer Wald, sind zwei der wertvollsten und grandiosesten Naturschutzgebiete überhaupt, riesig in ihren Ausmaßen und deshalb eine unersetzbare Heimat für Tiere wie den Braunbären, den Wolf, den Luchs, die letzten Auerhühner (Bestand ist eh fast ausgerottet...), die Steinadler, Gamsbock, Murmeltier und Co.

Ich habe immer wieder eines der Gespräche mit meinen geschätzten "Nachbarn", den Tirolern, im Kopf wenn ich an das ganze Ski-Theater der Moderne denke. Als Marinus und ich vor Monaten mal in Kufstein übernachteten, in einem urigen alten Gasthaus dessen Hinterwände in die Felsen gebaut waren und wodurch man an manchen Zimmern den Balkon keine 3 Meter entfernt vom nächsten hier heraus stürzenden Gebirgsbach hatte, sprachen wir mit der bestimmt über 70jährigen Besitzerin. Sie servierte uns das Frühstück und ich erwähnte die mir ins Auge stechenden alten Schwarz-Weiß-Fotos und einige Ölbilder die sie an der Wand hatte. Darunter eines, das einen der gebeugten Statur nach wohl älteren Mann mit einem kleinen Jungen an der Hand zeigte, von hinten, die beide über meterhohe Schneeverwehungen einen Hang hinaufstiegen. Sie waren gekleidet in die mir noch bekannte alte Kleidung der Bergvölker hier - nur eine dicker gestrickte Joppe, eine hirschlederne lange Hose, dicke selbstgestrickte Wadlstrümpfe und dazu - in dem Fall - knöchelhohe feste Lederstiefeletten. Ein Hut auf dem Kopf des Mannes, ein dicker Schal und eine Haube auf dem Kopf des Jungen. Das Bild berührte mich ungemein, weil es mich an die Winter in Niederbayern/Bayer. Wald erinnerte, wo ich vor laaaangen Jahren jedes Wochenende verbrachte. Die Männer die "im Holz" arbeiteten, wie sie es auch hier bei mir ums Eck, in der Lenggrieser Jachenau noch tun, trugen noch vor wenigen Jahrzehnten dann zu diesen Stiefeln runde Schneeschuhe. Die sahen irgendwie aus wie heutige Tennisschläger nur halt ohne den Stiel;-), und darauf lief man dann besser über den Schnee, kilometerweit. Und die ersten Ski waren simple "Brettln", in die man einfach reinschlupfte, notdürftig nur mit einem Lederriemen gesichert bzw. festgebunden.

Mit dieser Ausrüstung lebten die Berg- und auch Bayernwaldvölker ganz wunderbar und so wenig sie den schneereichen Winter schätzten (bedeutete er doch Monate voller Kälte, oft genug auch noch harten Überlebenskampf für Mensch und Tier und Tonnenweise verheizten Holzes das zuvor erstmal geschlagen, getrocknet, gespalten, geschichtet und letztendlich verbrannt werden mußte), so sehr mochten es die meisten aber trotzdem, einfach mal einen Hang hinabzuwedeln oder auf Schlitten den Berg runterzusausen. Die Kinder vor allem hatten einen Heidenspaß und tobten sich dabei über Stunden aus (das waren übrigens auch die Zeiten, als kleine Kinder weder an "Hyperaktivität" litten noch sie auf die Idee gekommen wären, freiwillig länger als eine Stunde im langweiligen Zimmer bewegungslos vor dem zu hocken, was heute als "playstation und Co." den täglichen Spaziergang und das Toben in Wald und Flur ersetzt bei armen, in Beton "eingemauerten" Stadtkindern). Und die "großen Kinder", die Eltern und Großeltern - alle noch unter einem Dach aber mit genug Platz und Freiraum damit jede Generation auch für sich sein konnte - suchten sich wie gesagt zwischen ihren Dörfern oder zwischen ihren Einödhöfen und Almhütten einen meterhoch "natürlich" (Kunstschnee - unbekannt, das Wort) zugeschneiten Hügel oder Hang, stapften hinauf und wedelten ihn wieder runter. Und wenn der Winter vorbei war und der Schnee weg, wars gut so denn man lebte auch noch mit den Jahreszeiten und kam im Leben nicht auf die Idee, im Juli Skifahren zu "müssen" oder in einem mal milderen Winter zu "jammern" darüber daß statt 2 Meter Schnee "nur" 1 Meter diesmal liegt.

Es gab keine Pisten, keine Lifte, kein Apres-Ski-Zirkus, keine "Ski-Moden", kein "Schaulaufen" beim Sport, keine 150.000 Sorten von Skischuhen etc. und keine Partymusik-über-Lautsprecher-Beschallung kilometerweit über die Berge und Täler nur damit der lärmVERwöhnte Stadtmensch nicht erschrickt ob der Stille, die in Wald und Flur und auf dem Berg herrscht. Heute haben wir das alles und ich hasse es. Ich habe eine Sommerrodelbahn keine 3 km von meinem Hof weg, jeder Ort hier hat einen Skihang mindestens und eine Rodelbahn, und jede größere Stadt ab 10.000 Einwohnern muß muß muß anscheinend Skilifte haben und "Parkplätze noch oben aufm Gipfel" damit sich die Bixlmadame aus der Stadt nicht ihre Pumps ruiniert auf dem 20 meter langen Weg vom Auto zur "Apres SKi-Hüttn". Nicht daß Madame Ski fahren würde, aber Madame gehört zur Schicki Micki-Szene in München (P 1, FC Bayern-Fankurve in der "Logen-Klasse" usw.) und da "hat" man dann halt auch am Wendelstein, am Sudelfeld, an der Zugspitze in Garmisch oder im angrenzenden Tiroler Kitzbühel, St. Johann oder Elmau zu "sein". Samt neuester Ski-Ausstattung natürlich, denn Sehen und Gesehen werden ist es ja worauf es ankommt, und nicht etwa das konservativ-langweilige, borniert belächelte Leben der herablassend als "Bayerische Seppl" verhöhnten "Bergler" oder "Waldler", die unter "Skifahren" noch was ganz Anderes verstehen so sie entweder über 55 Jahre alt sind oder wie ich einfach nur gerne mit alten Menschen über "deren Zeit und Leben" in der Heimat sprechen.

Und mit diesem Olympia-Wahn ist es jetzt das Gleiche - geworden. Größenwahn, "schneller größer teurer toller", für einen für mich fragwürdigen "Ruhm" im Ausland a la "Die hatten es echt drauf, die Bayern, damals bei der 2018er Olympiade.." Ich pfeife auf diese Anerkennung, denn davon wird der von seinen Höhen vertriebene Steinadler, das aufgrund des Skizirkus-Lärms zu Tode erschrockene und im Flüchten abestürzte Gamskitz, die vertriebene Murmeltierfamilie und der 150 Jahre alte gefällte Tannenbaum, der die heftigsten Stürme, die eisigsten Winter und die dutzendfachen Übersschwemmungen überlebt hat aber der gegen eine Motorsäge keine Chance hat, nicht wieder "lebendig". Und wir haben diese Nationalparks und die ganze Landschaft drumrum, mit all den malerischen alten historischen Dörfern und den neueren, aber immer noch in die Landschaft angepaßten und sich in die alpine Welt einfügenden Städte, nicht über Jahre und Jahrzehnte geschützt, gepflegt und behütet wie unseren Augapfel, nur damit sie jetzt einem Ski-"Show"-Zirkus zum Opfer fallen der einigen Politikern und einigen Sportlern und einigen Geschäftsleuten Ruhm und/oder Geld in die Kassen spült, während einige sehr viele "normale" Bürger nichts als Ärger und Frust erwartet und einige sehr sehr viele Tiere und Pflanzen mit ihrem Lebensraum/"Leben" dafür bezahlen. Für etwas was eben nicht lebenswichtig wäre für eine große Allgemeinheit (wie ich es bei einem Krankenhaus-Bau oder einer wichtigen Brücke oder etwas Ähnlichem ja einsehen würde), sondern nur ein Prestige-Vergnügen für ein paar Tausend Menschen ist für ein paar Tage im Jahr 2018...

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Ehrlich das schöne Voralpenland nur für 2 Wochen auf Jahre kaputt machen? Nie und nimmer! Auch wenn ich sachse bin sowat kommt mir nicht nach Deutschland.
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WEIL Du Sachse bist, muß es heißen. Vergiß nicht - die zwei Freistaat.en hier hatten schon immer enge gute Beziehungen

*Ende des melancholisch-winterromantischen Beitrags einer uuuralten Frau aus den Bergen zum Thema "Skifahren damals und heute *

Geändert von Odessa am 01-09-2010 um 11:35

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JohnSteed
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Old Post erstellt am 01-09-2010 um 12:12 Füge JohnSteed zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von JohnSteed anzeigen JohnSteed eine eMail schicken Mehr Beiträge von JohnSteed finden JohnSteed eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Tiberon
Glaub ich nicht


Nun, die Rede war/ist von Winterspielen.........

SZ-online vom 27.02.2010, 13:41
http://www.sueddeutsche.de/sport/ol...chnung-1.3432-2

Es führen die Bayern und der Zoll

27.02.2010, 13:41
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Ein richtiger Einwand. In Vancouver 2010 liegt im "Medaillenspiegel gemessen an der Einwohnerzahl" nicht Estland, sondern Norwegen (acht Gold mit nur 4,8 Millionen Einwohner) in Führung. Der Ansatz des Lesers K. besticht übrigens nicht nur durch sein unübertreffbares Gerechtigkeitsempfinden, sondern auch durch die unglaubliche Dramatik, die er beschert. Nur ein, zwei Goldmedaillen eines einwohnerarmen Landes in den letzten Entscheidungen - und, zack, hat Norwegen seine Spitzenstellung eingebüßt.

Der Leser K. mag aber den Hinweis verkraften, dass seine Rechnung Schwachstellen hat. Denn er bezieht sich wiederum nur auf die mitteleuropäische Sichtweise, nicht auf nordamerikanische. Zum Glück sind die 4,8 Millionen Norweger aber nicht nur fleißige Gold-, sondern ebenso fleißige Silber- und Bronzesammler, liegen auch im "Medaillenspiegel gemessen an der Einwohnerzahl in der nordamerikanischen Sichtweise" an der Spitze - und müssen hier nichts mehr befürchten. Svendsen, Björndalen & Co. haben so viele Podestplätze eingefahren, dass selbst eine plötzlich erstarkte Equipe aus Andorra nicht mehr in der Lage wäre, auf einen höheren Quotienten zu kommen.

Definitiv weit hinten wäre Deutschland übrigens in einem von den FAZ-Kollegen ins Spiel gebrachten Ranking, in dem berechnet wird, mit wie viel beziehungsweise wie wenig investiertem Geld eine Goldmedaille errungen wird. Doch bevor nun weiterführende Überlegungen unter Einbeziehung der Anzahl der Berge, der Niederschlagsmenge Schnee pro Quadratmeter etc. angeführt werden, soll noch schnell auf einen kleinen Bruder des Medaillenspiegels verwiesen werden, der viel seltener über die Fernsehsender läuft als ZDF-Biber Vancy, fürs (lokal)patriotische Gemüt aber immens wichtig ist: den innerdeutschen Vergleich.




Während 2002 eine Thüringer Zeitung noch voller Stolz verkündete, mit der Ausbeute der heimischen Sportler hätte der Freistaat alleine auf Platz vier des internationalen Medaillenspiegels gelegen, hat sich das Blatt mittlerweile zu Gunsten der Bayern gewendet. 5,5 Goldmedaillen (im Langlauf-Teamsprint lief ja die Bayerin Sachenbacher-Stehle gemeinsam mit der Sächsin Nystad) kann Horst Seehofer für sich reklamieren, Thüringen kommt nur auf zwei.
--------------------------------------------------------------

Aber egal, auch Seehofer ist deutschnational.

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Geändert von JohnSteed am 01-09-2010 um 12:17

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Tiberon
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Dann hast du dich offenbar in der Himmelsrichtung vertan. Oben ist Norden, nicht Westen und da ist Thüringen, die immer sehr gut abräumen bei sowas.

Ach, und ich kann die widerspenstigen Bayern nicht verstehen, aber offenbar ist es gerade en vougue, dagegen zu sein, egal, worum es geht.

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Zitat:
Original geschrieben von Tiberon
Dann hast du dich offenbar in der Himmelsrichtung vertan. Oben ist Norden, nicht Westen und da ist Thüringen, die immer sehr gut abräumen bei sowas.

Ach, und ich kann die widerspenstigen Bayern nicht verstehen, aber offenbar ist es gerade en vougue, dagegen zu sein, egal, worum es geht.



In ganz Europa legen die Regionalparteien zu, einzelne Gebiete erkennen deutlich ihre kulturelle Identität.

Eine deutschnationale Veranstaltung zum Zwecke
andere Nationen in Grund und Boden zu Schifahren ist nicht mehr zeitgemäss.
Mir geht dabei keiner ab, wenn Deutschland in der WM ein Tor schiesst.

Ähnlich wie Wales oder Schottland hätte ich gern ein bayerisches Nationalteam, das hat nichts mit dem FCBayern zu tun, ich bin Sechzgerfan.

Garmisch und Partenkirchen wurden "gemeindetechnisch"von Hitler zusammengefügt, um tolle nazionale Winterspiele aufzuführen.
Olympia muss nicht an diesem Ort wiederholt werden.

Sagen wir es so, ich bin gegen alles, was nur einem virtuellen Deutschland nützt, aber nicht Bayern.
Von Bayern und Baden-Württemberg in letzter Konsequenz aber bezahlt wird, wie fast alles in diesem
historischem Irrtum, genannt Deutschland, das letztendlich der Nachfolger aller Falschreiche seit 1871 ist.

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Odessa
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*Kreisch - Schlüppers und Herzerlbären auf Bühne wirft*

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Sagen wir es so, ich bin gegen alles, was nur einem virtuellen Deutschland nützt, aber nicht Bayern. Von Bayern und Baden-Württemberg in letzter Konsequenz aber bezahlt wird, wie fast alles in diesem historischem Irrtum, genannt Deutschland, das letztendlich der Nachfolger aller Falschreiche seit 1871 ist.
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Damit sprichst Du einigen Millionen Bayern, BaWülern, freundlich gesinnten Sachsen, Thüringern und zumindest fünf mir bekannten Niedersachsen, einem Rheinländer, zwei Westfalen, einem Thüringer und drei Saarländern aber sowas von aus der Seele ;-)

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In ganz Europa legen die Regionalparteien zu, einzelne Gebiete erkennen deutlich ihre kulturelle Identität.
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Yepp. Und wenn ich mit meinem Kurdischen Flüchtlingsverein oder meinem Palästinenser-Komitee oder meinem israelischen Kulturbund sowas mache, also kulturelle Identitäten pflegen, nennen es die Deutschen freudig und auch zu Recht "Multikulti"-Engagement, "Schutz ethnischer Minderheiten" und "Kulturelle Vielfalt statt deutscher Einfalt". Wieso aber ausgerechnet all die vielen deutschen "Stämme" selbst NICHT ihre jeweiligen regionalen Eigenheiten pflegen und auf deren Erhalt in "Freiheit" pochen dürfen, habe ich noch nie verstanden.

Liegt aber sicher nur daran, daß ich eine bayerische depperte Berg-Zenzi aus dem Orient bin

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Ach, und ich kann die widerspenstigen Bayern nicht verstehen, aber offenbar ist es gerade en vougue, dagegen zu sein, egal, worum es geht.
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Ich wiederum kann nicht verstehen, wo hier wir "Bayern gegen alles wären" und wo es eine Sache sinnbefreiter Widerspenstigkeit ist, wenn man gegen Umweltzerstörung und Profitgeilheit einiger Großkopferter ist - in anderen threads vertrittst Du selbst doch sonst auch genau diese Einstellung und Du würdest Dir Dein schönes Thüringen (und es IST schön, landschaftlich vor allem) sicher auch nicht wegen anderer Leute "Sportveranstaltung" ruinieren lassen ;-)

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Tiberon
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Nur weil mal paar Touristen dann über die Wiese trampel und an die Brombeeren hinterm Schuppen pinkeln ... man kann auch übertreiben.
Aber egal.

die Kommunalisierung Europas halte ich indes auch für ein interessantes Gedankenspiel. Allerdings lehne ich den hier dargestellten Weg zu diesem Gedanken rundheraus ab.
Deutschland ist kein historischer Irrtum. Bismarck hat nichts Falsches gemacht - ganz im Gegenteil. Die Weltkriege sind keine logische Konsequenz der deutschen Nation, sondern das Ergebnis des Scheiterns der Monarchien.
Falschreiche ... so ein wirres Zeug. Ist das mehr, als nur die Weigerung, anzuerkennen, gegen Preussen verloren zu haben?
Das hier und da Regionalparteien nennenswerte Wahlerfolge feiern können, ist keinem Überbleibsel aus der Geschichte zu 'verdanken', es ist vielmehr das Versagen der "Politikerkaste". Und selbst wenn es ein solches Relikt aus vergangenen Tagen wäre, sähe ich keine Möglichkeit, daraus ein Konzept für die Zukunft zu entwickeln, das zu erproben es wert wäre. Das man dem Bedürfnis nach Demokratie im europäischen Kontext durch eine viel stärkere Einbindung und Herausbildung der einzelnen Regionen versucht zu entsprechen, halte ich für eine wirklich lohnende und tragfähige Idee, doch ist es nach meinem Befinden unbedingt notwendig, das als Weiterentwicklung der Nationen zu betrachten. Man entließe die Menschen in die komunale Emanzipation unter der Schirmherrschaft Europas - Das ist Fortschritt! Nicht dieses rückwärtsgewandte Denken an einen König aus dem 19. Jhd. der nicht mehr alle Tassen im Schrank gehabt hat (und für nicht mehr halte ich diesen dauernden bayrischen Patriotismus). Warum die 'deutschen Stämme' nicht auf ihr Erbe bestehen? Weil bei den meisten noch nichtmal jemand war, der hätte vererben können. Aus den (wenigstens namentlich betrachteten) Gewinnern der Völkerwanderung wurden die Nationen Europas. Andere sind mit der Völkerwanderung oder wenigen Jahrhunderten danach untergegangen (hauptursächlich war da oftmals das germanische Verständnis vom Königtum). Und wer sich auf dem Gebiet Germaniens irgendwie behaupten konnte, war spätestens mit dem Lex Saxonum als kulturelle Identität obsolet. Mit der fränkischen Lehnsherrschaft unter dem Zeichen des Kreuzes(!) hat man sich davon auch ziemlich endgültig losgesagt. Was folgte, war ein lokaler Potentat, der mit seinen Mitteln und Möglichkeiten die Bevölkerung eines Landstriches beherrscht hat. viel mehr war dann nicht mehr.
Ich meine, die Thuringii sind wann das letztemal in Erscheinung getreten? 500 n.Z. oder so? Die Chatti haben auch keine bleibenderen Eindrücke hinterlassen. Mit den Baiern war es kurz vor 800 vorbei, und so weiter ...
Als glühender Lokalpatriot habe ich wenigstens die Möglichkeit auf 800 Jahre Kleinstaaterei zurückzublicken, das wär aber schon ein bissel abstrakt. Zudem ist der Weg in die parlamentarische oder wenigstens konstitutionelle Monarchie eine Einbahnstraße (keine Sackgasse). Einen Reußischen Heinrich (ja, ohne P), wird es in meiner Heimat nie wieder geben. Da kann man noch so viel Schützenfeste feiern und auch den Fäßleseecher anbeten nutzt da nichts mehr.
Drum ist eine politische Weiterentwicklung des Nationalstaates nicht mit der Rückbesinnung auf vergangene Tage möglich. Dafür brauch es schon ein paar besserer Ideen.

Aber nochmal zurück zu den queren Vorstellungen, daß Deutschland ja nie eine wirkliche Daseinsberechtigung gehabt haben soll.
Wo ich so drüber nachdenk, ist diese Ablehnung der Idee von der deutschen Nation noch schlimmer, als dereinst das Nazivolk, dem es nach dem Kriege egal war, welchen SS-Obersturmbannführer sie zum Bürgermeister machen oder welcher Wehrmachtsgeneral zum Minister berufen wird. Ein recht hübscher Weg, sich von der historischen Verantwortung loszusagen, nicht wahr? Ist ja alles nur ein Irrtum gewesen und ein Deutschland hat es ja eh nie wirklich gegeben. Und überhaupt wollen wir damit ja garnichts zu tun haben. Vielleicht mal sogar noch dazu mal gegen paar Nazis demonstriert und fertig. Wirklich sehr bequem. Doch die verantwortungslose Beliebigkeit ist immanent und auch beliebig austauschbar. Genau der selben Werkzeuge und Vorgehensweisen bedienen sich auch die Dummköpfe bei den Kreationisten (nur so als Beispiel).
Ausserdem! Für die "Anderen" war es immer egal, wieviele Könige, Fürsten, Herzöge, Barone usf sich das deutsche Land geteilt haben, es war schon immer Deutschland.
Bei den Römern Magna Germania, bei den Briten Germany, das franz. Allemagne, Saksa bei den Finnen usw usf
Und bei Jeder! dieser Bezeichnungen kann man weit, weit in der Geschichte zurückgehen. Es ist nicht so, daß das Wort Tyskland erst mit Bismarck Einzug in die schwedische Sprache gehalten hat. (klänge noch besser, würde ich es auf die Deutschen und nicht auf Deutschland beziehen, aber ich bin zu bequem, das nun nochmal umzuschreiben)
Das beharrliche Leugnen einer deutschen Identität ist nicht mehr als sinnlose Augenwischerei und die, die sich dessen bedienen, nur mit größter Mühe ernstzunehmen.

Vielleicht noch ganz kurz zum eigentlichen Thema - mir ist es weitesgehend egal, wo die Winterspiele stattfinden, für meine Begriffe aber wäre es doch ungeheuer blamabel, würde es nur am eitlen Hochmut irgendwelcher Hinterwäldler scheitern. Dann lieber die Bewerbung nur halbherzig durchziehen - so würde man auch "verschont" bleiben.

Edit: Grammatik

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Geändert von Tiberon am 02-09-2010 um 20:38

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Old Post erstellt am 02-09-2010 um 20:43 Füge Odessa zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Odessa anzeigen Mehr Beiträge von Odessa finden Odessa eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

würde es nur am eitlen Hochmut irgendwelcher Hinterwäldler scheitern
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Sorry, aber auf dem beleidigenden Niveau diskutier ich nicht mehr weiter weil ich Dich aus Dir bekannten Gründen dafür zu gerne mag um das in einen Streit ausarten zu lasen. Ich lasse mich nicht des Hochmuts bezichtigen nur weil ich mir um MEINE Heimat und deren Schutz Gedanken mache und nur zur Info: die größten Gegner, erwähnte Wissenschaftler und andere "Anti"-Leute, sind weder "bayerische Hinterwäldler" noch sonstwas in der Art.

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Nur weil mal paar Touristen dann über die Wiese trampel und an die Brombeeren hinterm Schuppen pinkeln ...
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Vielleicht hast Du die verlinkte Seite nicht gelesen und auch nicht meine Argumente die die gleichen sind: es geht um die ABHOLZUNG von zig Hektar NATURSCHUTZGEBIET und ähnlich radikalen Einschnitten, Hase. Aber wie gesagt - ich belass es dabei, ich hab eh grad "Bombenlaune" und bin entsprechend un-sozial

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Old Post erstellt am 02-09-2010 um 20:59 Füge Tiberon zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Tiberon anzeigen Tiberon eine eMail schicken Mehr Beiträge von Tiberon finden Tiberon eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ach herrje .. als ob ich damit hier jemanden ansprechen wollte. Ich beziehe mich auf die störrischen Bauern in GP. Ausserdem, das was dazwischen stand, darum gehts mir eigentlich. Nicht immer nur Bullshit-Bingo spielen und auf paar Reizworte anschlagen, danke.

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Ja sorry daß ich natürlich annahm daß Du auch mit mir redest wenn Du auf meine Beiträge eingehst wie ich es verstand, noch dazu wenn ich auch die "anti"Meinung vertrete. Aber egal, ist akzeptiert, nix für ungut.

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