Hellscream
Tu fui, ego eris
Registriert seit: Jul 2004
Wohnort: Mein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit
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erstellt am 03-04-2010 um 12:17
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Zitat: geschrieben von La noirceur
Ist es nicht schon Moralisch verwerflich eine Automatikwaffe abfeuern zu wollen?
Kann sogar Moralisch geboten sein. Religiöse Krieger auf der ganzen Welt lassen sich von solch einer Moral leiten. Nicht zu Letzt auch jeder Soldaten, wobei mir die Unterschiede hier fließend verlaufen zu scheinen, zum Beispiel beim US Militär.
Zitat: geschrieben von La noirceur
Eine Leidenschaft ist eine Obsession die für einen an oberster stelle steht und wenn es zum wichtigsten wird,einen Baum zu pflanzen.Ist das dann nicht auch moralisch verwerflich.
Zwischen diesen Begriffen würde ich differenzieren. Nicht jede Leidenschaft erwächst zur Besessenheit. Und auch ob Besessenheit moralisch verwerflich wäre, ist eine kulturell subjektive Übereinkunft. Und vor allem, wo diese Besessenheit aufhört und wo sie endet. So werden bestimmte Formen von Besessenheit in einigen Kreisen sogar zum Moralischen Tugend stilisiert. Ob man dies dann auch so sieht ist meist aber zweifelhaft, was des einen Besessenheit ist des anderen Tugend. Der zwanghaft Ordnung erhaltende Bürokrat ist so ein Beispiel, der Schamane der sich einer Besessenheit gezielt durch Rituale ausliefert, der Priester der vor lauer Besessenheit von seinem Gott sogar seine Sexualität aufgibt, oder der Kapitalist für den sich sein Leben fast nur um sein Kapital dreht. Diese Charaktere und ihre Haltung werden in bestimmten Kreisen nicht als moralisch verwerflich gesehen werden, von anderen wiederum durch aus.
Zitat: geschrieben von La noirceur
Ich rede vom ursprünglichsten Willen.Dem Willen zu leben aus dem ergibt sich schließlich jeder andere Wille.
Meinst du nicht das es auch so etwas wie den Willen zur Selbstvernichtung gibt? Die Lust an der Zerstörung des eigenen Lebens? Wie viel Wille benötigt es sich selbst das Leben zu nehmen? Nein, ich denke nicht das man von irgend einer Form des Willens als Ursprüngliche Form reden kann. Das Phänomen des Willens sollte man erst einmal getrennt vom Ziel betrachten, dass sind für mich erstmal zwei verschiedene Dinge.
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„Wir wissen nichts, solange wir nicht wissen, ob wir das Recht haben, den anderen vor uns zu töten oder zuzustimmen, daß er getötet werde. Da jede Handlung heute direkt oder indirekt in einen Mord einmündet, können wir nicht handeln, bevor wir nicht wissen, ob und warum wir töten sollen.“ „Der Mensch in der Revolte“ von Albert Camus
Caligo non est anathema, sed socius.
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- Die Dunkelheit ist kein Fluch, sondern ein Verbündeter.
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