Black Reaper
kerskurisuomalainen...
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erstellt am 22-07-2005 um 15:37
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Ein weiteres Werk vom Philosophen und Psychotherapeuthen Paul Watzlawick, in welchem er auf die Wirklichkeit und Sinneszuweisungen eingeht.
Das Werk führt in recht leicht verständlicher Sprache in den radikalen Konstruktivismus ein, bleibt sprachlich jedoch meiner Ansicht nach hinter den populärsten Werk, der "Anleitung zum Unglücklichsein" zurück, es fehlt den Formulierungen schlicht der Biss. Dies mag, neben dem an sich schon recht komplexen und nicht ganz leicht zu durchblickenden Thema, dazu beitragen, dass der Lesefluss gestört wird, das Buch wird stellenweise mehr zur Pflichtübung, als dass das Lesen die Zeit vergessen macht; die Anleitung konnte dies besser verwirklichen.
Mit der Überschrift des Klappentextes: "Jeder baut sich seine Realität", ist bereits viel über den Inhalt gesagt, das Buch belegt diese These gewissermaßen nur noch anschaulich. Die Wirklichkeit wird nach diesem Buch für kaum jemanden noch objektiv nachprüfbar sein, dennoch: Dies ist ein Werk, welches Pflicht sein sollte für jeden Menschen, der Selbstkritikfähigkeit leben möchte... Ich denke, wer dieses Buch verstanden hat, wird nicht mehr so schnell von objektiven Fakten sprechen, sondern viel mehr seinen Fokus setzen auf kulturelle, soziale und sonstige soziale Hintergründe, die die "objektiven" Wirklichkeiten nicht vielleicht doch nicht mehr so klar erscheinen lassen...
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VORSICHT: In dem von ihnen gelesenen Beitrag könnte Ironie enthalten sein!
Geändert von Black Reaper am 11-08-2005 um 12:20
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