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Frosticus
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Old Post erstellt am 07-10-2011 um 06:53 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich muss dringend etwas ändern in meinem Leben. Was ist nur schiefgelaufen? Und wann? Ich würde mein Leben gerne zurückspulen bis zu dem Augenblick, wo ich angefangen habe, Fehler zu machen. Im Grunde genommen ist mein ganzes Leben ein einziger Fehler. Und jetzt versucht man mir zu sagen, wie ich zu leben habe und was ich zu tun und zu lassen habe. Aber niemand hat mich gefragt, ob ich leben möchte, also hat mir auch niemand zu sagen, wie ich leben soll.
Bin trotzdem dankbar für jeden Tipp, der ein wenig Licht in das Dunkel meines Daseins bringt. Und ich bin wahnsinnig dankbar für die wenigen Menschen, die ich meine Freunde nennen darf, die noch an mich glauben und mir Mut machen und mir zuhören und versuchen, mir zu helfen. Ich dachte immer, ich wäre zu hässlich, um Freunde zu haben, aber ich bin froh, dass es nicht ganz so ist.

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Frosticus
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Old Post erstellt am 07-10-2011 um 06:54 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Emotional... geht es bergab, würde ich sagen. Zur Zeit empfinde ich absolut nichts. Nichts Positives, nichts Negatives. Nur Abgestumpftheit. Das Leben wird langsam zur Qual. Ich bin am Überlegen, wie ich diesen Zustand ändern könnte. Ich wünschte, jemand würde mir einfach mal den grauen Schleier der Tristesse des Alltags beiseite schieben. Für mich ist er zu schwer. Es klingt alles so hohl und dumpf und sinnlos. All meine Worte und Taten... ohne Bedeutung für mich. Ich will doch nur endlich wieder sagen können: Das was ich tue, tue ich, weil es für mich einen Sinn hat, es zu tun. Irgendetwas bedutungsschwangeres. Etwas, wonach ich dann sagen kann: Ja, das war richtig, oder nein, das war falsch, aber es hatte einen Sinn gemacht. Ich will diese Gleichgültigkeit der Gefühle nicht mehr. Ich fühle mich so... Jenseits von Gut und Böse. Ich will etwas Gutes hoch loben und etwas Böses auf das Schärfste verurteilen, aber es ist mir einfach nicht möglich, weil es mir egal ist, wie gut oder böse etwas ist. Ich hatte gestern überlegt, vielleicht helfen mir ein paar Inspirationen aus dem wirklichen Leben, mein eigenes wieder als sinnvoll zu betrachten, wieder einen Platz in dieser Welt zu finden.

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Frosticus
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Old Post erstellt am 07-10-2011 um 06:56 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Vom Leben nichts erwarten. Eigene Träume scheitern sehen. Trotzdem - weiterspielen. Warum tut man sich das nur immer wieder an? Warum steckt man immer wieder voller Erwartungen an andere, wenn die Zeit doch gezeigt hat, dass man immer und immer wieder enttäuscht wurde?

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Frosticus
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Old Post erstellt am 07-10-2011 um 06:57 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

...weinen möchte ich, einfach nur so, aber ich kann nicht. Es ist so, als würde ich überhaupt nichts mehr empfinden. Als hätte ich keine Gefühle und müsste alles nur teilnahmslos mit ansehen, wie andere sich freuen, wie andere leiden. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen asozial, aber im Moment kann ich einfach nichts empfinden. Als wäre mein Körper eine seelenlose Hülle ohne Herz und Verstand.
Nein, einen Sinn in meinem Leben habe ich nicht, und wenn ich ihn irgendwann einmal hatte, dann war ich unfähig, ihn wahrzunehmen, und jetzt ist er weg.
Es interessiert doch auch keinen, wie es mir wirklich geht. Ganz nach dem Motto: "Jeder sieht, was du scheinst, aber niemand weiß, wie du fühlst." Traurig, aber wahr. Und ich gebe mir die Schuld für alles. Was man von mir sieht, ist nur eine Maske, hinter der ich mich verstecke. Aber ich hasse dieses Versteckspiel allmählich! Es ist ein falsches Spiel! Ich versuche nach außen hin stark zu wirken, aber innerlich zerbreche ich (sofern noch was da ist, was zerbrechen kann). Niemand kennt mich wirklich (außer vielleicht mir, und das auch nicht immer, und mein Seelenpartner). Wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich manchmal nur noch meine eigene Maske, die mit heuchlerischer Illusion versucht, mir weiszumachen, sie sei ein Teil von mir oder gar, sie sei ICH. Ich möchte sie ablegen, bevor sie gänzlich mit mir verwächst. Ich möchte ICH sein. Ohne Rücksicht auf VERLUSTE. Ohne Gedanken an SPÄTER. Ich möchte einfach nur FÜR DEN MOMENT leben, in dem ich es schaffe, ich selbst zu sein. Das ist mein Traum. Wenn der wahr würde, wäre ich einen großen Schritt weiter!

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Frosticus
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Old Post erstellt am 07-10-2011 um 06:58 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Wenn ich andere Gedanken denken würde, die ein bisschen von Wärme und Licht umhüllt sind, dann ginge es mir viel besser. Aber im Moment spüre ich förmlich die Unfähigkeit, so zu handeln und zu denken.

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Frosticus
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Old Post erstellt am 07-10-2011 um 07:00 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich bin schon lange nicht mehr ich selbst
Ich kenne mich gar nicht mehr, werde mir immer fremder
Wer bin ich eigentlich wirklich?
Nur noch ein Schatten meiner Selbst...

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Frosticus
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Old Post erstellt am 07-10-2011 um 07:02 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Danke an alle, die mein Leben zur Hölle gemacht haben. Danke an die Menschen, die mehr über mich zu wissen scheinen als ich, indem sie Gerüchte über mich verbreiten. Danke an alle meine falschen Freunde, die hoch und heilig versprechen, gewisse Dinge, die ich ihnen anvertraue, für sich zu behalten..... und hinter ihrem Rücken kreuzen sie die Finger. Danke auch an alle, die mich nicht kennen und mich trotzdem zum Mittelpunkt ihres Lebens machen, indem sie hinter meinem Rücken über mich erzählen. Muss euer Leben langweilig sein, dass ihr immer wieder Geschichten erfinden müsst, um mir wehzutun.
Danke für nichts. Es tut einfach nur unheimlich weh.
Warum ich?

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Frosticus
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Old Post erstellt am 20-10-2011 um 15:27 Füge Frosticus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Frosticus anzeigen Frosticus eine eMail schicken Mehr Beiträge von Frosticus finden Frosticus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Seit Tagen drängen sich mir wieder solche Gedanken auf, einfach aufzugeben, um jeden Preis, ohne Angst vor dem Tod, ohne einen Gedanken an die möglichen Konsequenzen für andere. Gleichzeitig aber der Gedanke an DIE SEKUNDE DES TODES, an den Augenblick, in dem man sich möglicherweise über sein Tun im Klaren wird und es bereut, es getan zu haben und die verdammte Gewissheit, dass es zum Umkehren zu spät ist. Das macht mir Angst. Was hat man erreicht, was hat man geleistet, wenn man es geschafft hat, sich aus dem Leben zu stehlen, weil man zu feige war, weiterzukämpfen? Hat es sich gelohnt zu sterben? Was war es wert, das Leben zu beenden? Aber: Was ist es wert, es NICHT zu beenden? Warum stark sein müssen, wenn man schwach ist? Warum weinen? Wozu die Tränen? In der ewigen Einsamkeit inmitten der grauen Masse nimmt ja doch niemand den Schmerz des einzelnen wahr. Niemand sieht die Tränen.
Zu viele Fragen, die mich von innen her zerfressen.

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