AllTime_Low
Junior Member
Registriert seit: Jan 2010
Wohnort: Lauterstein
Beiträge: 5
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erstellt am 19-01-2010 um 14:19
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Sterne am Himmel, das leise Gezwitscher der müden Vögel, die von der Morgendämmerung geweckt wurden und das aus den kahlen Ästen dringt, dass nur durch meine hektischen Schritte gestört wird.
Früher Morgen, der Weg zur Schule. Viel zu spät. Wie immer. Diesmal hat der Wecker nicht geklingelt. Der Stress tut mir gut, die Angst den Bus und so die ersten Unterrichtsstunden zu verpassen lenken mich ab.
Trotzdem gleiten meine Gedanken wieder ab. Ich betrachte den Himmel und fühle die Sehensucht nach wärmeren Tagen, Tagen an denen ich mich nachts aus dem Haus schleichen kann um die Sterne bewundern zu können, ich die Ruhe genießen kann und meinen Gedanken freien Lauf lasse, Gedanken, die ich tagsüber versuche zu unterdrücken und zu vergessen.
In dieser Zeit bin ich ganz allein, wenn ich die Grenze der Häuser überwunden habe, die Lichter hinter mir gelassen habe, dann fühle ich mich frei. Frei und doch verloren. Alles scheint so weit entfernt. Ich betrachte die Lichter die hinter mir liegen, frage mich, wie alle schlafen können, wenn die schönste Zeit des Tages doch erst begonnen hat. Dann wende ich all dem den Rücken zu und schaue nach vorne. Der Schleier, der tagsüber schwer auf mir zu lasten scheint, ist verschwunden. Die Welt ist eine Andere.
Endlich kann ich frei Atmen, meinen Gedanken nachhängen und wenn mir danach ist, meine Tränen die mir über die Wangen laufen trocknen. Das Gefühl tut mir gut. Meine Empfindungen hinauslassen, an Vergangenes denken, an die Zukunft...
Inzwischen bin ich angekommen, schüttle den Kopf um die Erinnerungen abzuschütteln und zu verdrängen. Ich muss mich auf das Hier und Jetzt konzentrieren.
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