LaChatte
unicum
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erstellt am 26-11-2003 um 08:26
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Unser lieber Moderator Menedemos hat offenbar beschlossen, auf seinem Platz etwas aufzuräumen, was ja immer zu begrüssen ist. Bedenklich aber erscheint mir folgendes:
Zitat: Erstens: Philosophie ist keine Esoterik. Nichts gegen religiöse Überzeugungen und den Glauben ans Übernatürliche, aber Philosophie ist eine Wissenschaft, die ein Mindestmaß an Systematik und Logik erfordert und nicht ein Feld, wo jeder alles glauben kann, was ihm gerade gefällt, was mir als ein wesentliches Kennzeichen der Esoterik erscheint.
Hat Esoterik keinen Platz in der Philosophie?
Mal rein von der Bedeutung her:
Philosophie = Liebe zur Wahrheit
Esoterik = Verborgenes Wissen
Darf man über Wahrheit nicht diskutieren, wenn sie nicht gerade offensichtlich ist? Und Pardon, eine Diskussion über nur offensichtliche Dinge scheint mir recht langweilig.
Der Vorwurf wird gemacht, dass Esoterik beliebig sei, wo jeder glauben könne, was ihm beliebt, und diesem Vorwurf trete ich aufs heftigste entgegen.
Die Esoterik hat, genau wie die Physik, ein Vokabular, das klar definierte Phänomene umschreibt. Es ist nicht beliebig, was eine Aura ist, was höhere Dimensionen sind (das ist nicht nur Esoterik, sondern auch Physik), was Schutzengel sind etc. Es ist klar definiert, was ein Meridian ist, was ein kristallines Skelett ist, was ein Blueprint ist, was alltime-notime ist.
Wie alle Wissenschaften muss auch die Esoterik den Beweis antreten, dass sie funktioniert. Wenn jemand behauptet, Leute mit esoterischen Methoden zu heilen, dann muss es den Leuten nach der Behandlung auch besser gehen als vorher. Und diesen Beweis hat die Esoterik schon tausendfach erbracht - das esoterische Wissen, auf den Alltag angewendet, funktioniert hervorragend und liefert die erwarteten Resultate. Immer wieder. Esoterische Experimente sind, wie physikalische Experimente, wiederholbar und bringen bei gleicher Anwendung immer die gleichen Resultate. Wenn einige Leute noch nicht wissen, warum das funktionieren könnte, oder solche Methoden unglaubwürdig erscheinen - nun, es gibt genug zugängliche Informationen, die jeder mit ein bisschen Interesse abrufen und auch persönlich nachprüfen kann.
Was die Esoterik (und übrigens auch die Philosophie) ist - nicht mit den heutigen naturwissenschaftlichen Methoden überprüfbar, bzw. solche Methoden sind erst in den Kinderschuhen, weil bisher in der wissenschaftlichen Welt kein allzu grosses Interesse daran bestand. Allerdings ist es durch die Kirlianfotografie zum Beispiel möglich, einen Teil der Aura, nämlich den Ätherkörper, zu fotografieren... Und viele Esoteriker mit naturwissenschaftlichem Background sind heute daran, entsprechende Methoden zu entwickeln, die Esoterik und Naturwissenschaft vergleichen und auf einen Nenner zu bringen versuchen - und das oft höchst erfolgreich. Masaru Emoto forscht zum Beispiel darüber, wie sich Gedanken auf Wasser auswirken - und das höchst erfolgreich und allen wissenschaftlichen Standards entsprechend.
Da nun offenbar eine (durchaus begrüssenswerte) Putzaktion bevorsteht, möchte ich mal die Frage in den Raum werfen:
Welche Themen verdienen es, in einem "Platz der Philosophen" diskutiert zu werden?
und ganz speziell: gehören auch esoterische Themen dazu?
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