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aurora borealis
Nature Seeking Equilibrium


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Old Post erstellt am 18-03-2006 um 14:41 Füge aurora borealis zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von aurora borealis anzeigen Mehr Beiträge von aurora borealis finden aurora borealis eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Beowulf
Rein wirtschaftlich.
Ich persönlich finds mehr als langweilig immer die alte Leier von der bösen egoistischen Gesellschaft zu singen. Ist natürlich einfacher, ausgetretende Pfade zu begehen.


ob vor mir 10 oder 100 den Pfad beschritten, ändert nichts an der Tatsache, dass es so ist.
Eine Fabrik ist nicht nur automatisiert, es bedarf auch Menschen, die diese koordinieren und Produkte verkaufen/verteilen helfen. Z.b.

Zitat:
Nein, früh zu sich nehmen, am besten noch in der Phase der Primär-Sozialisation, also im Kindesalter, und adäquat sozialisieren.
Ich bin da so pragmatisch und sehe, dass wir zuwenig Kinder haben, andere Länder zu viele.


ich würde es gern verstehen, daher würde ich mich um Konkretisierung freuen. Gerade was die "adäquate Sozialisierung" betrifft. Wer von der Familie bleibt dann eigentlich zu Hause also in der Heimat?

Bis jetzt ist es so, dass "asoziale" Familien mehr Kinder bekommen. Wie willst Du steuern und bewirken, dass diese Kinder sich im Gymnasium und Studium hervortun? Bisher (tut mir leid, eine empirische Studie ist gerade nicht zur Hand) wird es doch eher der mittelständigen Familie zugeschrieben, dass deren Kinder sich auf diesen Bildungsweg begeben. Allein die Verträglichkeitsbestimmungen für Studiengebühren, die mal im Gespräch waren, konnten nur Lacher verursachen.
(Zur Ergänzung: Die Frage ist keinesfalls schnippisch zu verstehen, ich würde einen fundierten Vorschlag supitoll finden und Dich zum Kanzler wählen.)

Zitat:
Was ist denn eine Maschine Marke Beowulf?


Dein Verständnis einer Solidargemeinschaft ging ja davon aus, dass Fabriken Rentner finanzieren. Dass es nicht bei einer Finanzierung stehen bleibt, sollte klar sein.

__________________

"... Wenn Cybers glauben, Industrial zu hören, dann meinen sie eigentlich Techno. Und wenn sie glauben, EBM zu hören, dann meinen sie eigentlich Trance und Future Pop. Und wenn sie von sich behaupten, Goths zu sein, dann meinen sie eigentlich Raver. Seltsam lustige Gestalten mit gravierenden Verständnisproblemen, manchmal und gerade deshalb aber auch lästig wie Scheisshausfliegen."
Beitrag von >Chontameni< im WGT-Forum

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aurora borealis
Nature Seeking Equilibrium


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Old Post erstellt am 18-03-2006 um 14:45 Füge aurora borealis zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von aurora borealis anzeigen Mehr Beiträge von aurora borealis finden aurora borealis eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Loner
Wo wir gerade beim krass formulieren sind.

Kind: "Papa, was ist der Sinn des Lebens?"
Papa: "Nun, der Sinn deines Lebens ist es meine Rente zu finanzieren und mir den Hintern abzuwischen, wenn ich das selbst nicht mehr kann."
Kind: "Toll!!!"

Kann vielleicht der ein oder andere nachvollziehen, dass mir Kinder in die Welt setzen als Lösung für die erwähnten Probleme "ein wenig" widerstrebt.


Kinder als Lösung an sich steht doch hier gar nicht zum Raum.
Wenn Du aber in einer Solidargemeinschaft lebst, ist dies ein wichtiger Grundpfeiler.
Wenn sich eine Regierung zur Umverteilung entschlossen hat, dann ist die "Nachversorgung" ein wichtiger Grundbestandteil.
Solltest Du der Meinung sein, dass ein extremer Systemwechsel von Nöten ist, dann lege bitte dar, wie genau das dann aussehen soll und unter welchen Umständen Du Kinder in die Welt setzen würdest wollen.

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"... Wenn Cybers glauben, Industrial zu hören, dann meinen sie eigentlich Techno. Und wenn sie glauben, EBM zu hören, dann meinen sie eigentlich Trance und Future Pop. Und wenn sie von sich behaupten, Goths zu sein, dann meinen sie eigentlich Raver. Seltsam lustige Gestalten mit gravierenden Verständnisproblemen, manchmal und gerade deshalb aber auch lästig wie Scheisshausfliegen."
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Beowulf
fortgegangen


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Old Post erstellt am 18-03-2006 um 14:52 Füge Beowulf zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Beowulf anzeigen Beowulf eine eMail schicken Mehr Beiträge von Beowulf finden Beowulf eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von aurora borealis
ob vor mir 10 oder 100 den Pfad beschritten, ändert nichts an der Tatsache, dass es so ist.

Eine geniale Argumentation. Bist du von ganz alleine darauf gekommen?

Zitat:
Original geschrieben von aurora borealis
Eine Fabrik ist nicht nur automatisiert, es bedarf auch Menschen, die diese koordinieren und Produkte verkaufen/verteilen helfen. Z.b.

Es gibt durchaus automatisierte Fabriken. Mache dich einfach mal kundigt.
Außerdem: Eine automatisierte Fabrik, braucht menschliche Arbeiter. Wo ich gesagt haben soll, dass es ohne geht, weißt wohl nur du allein.
Nur braucht sie weniger Menschlicher Arbeiter. Dass hat zur Folge, dass die Produktivität pro Mensch steigt.
Die Zeiten in denen Hundert Arbeitnehmer benötigt wurden, um ein Produkt herzustellen sind vorbei. Heute tun dass vielleicht 5 Menschen, und ein automatisiertes Fließband.
Die restlichen 95 sind eben rein wirtschaftlich (nicht menschlich) überflüssig.
Zitat:
Original geschrieben von aurora borealis
Gerade was die "adäquate Sozialisierung" betrifft. Wer von der Familie bleibt dann eigentlich zu Hause also in der Heimat?

Die Familie wird wohl zuhause bleiben müssen.
Unter einer adäquaten Sozialisation, verstehe ich die sozialisation die Nötig ist, um Menschen zu produktiven, und soziale Mitmenschen zu machen. Die Details können Pädagogen erötern.

Zum Rest, sehe ich ehrlich gesagt keinen Bezug zu meinen Äußerungen.

Zitat:
Original geschrieben von aurora borealis
Dein Verständnis einer Solidargemeinschaft ging ja davon aus, dass Fabriken Rentner finanzieren. Dass es nicht bei einer Finanzierung stehen bleibt, sollte klar sein.

Dass es überhaupt keine junge Menschen gibt, habe ich auch ganz klar gesagt.
Es wäre schön, wenn du dass Geschriebene lesen würdest.

Geändert von Beowulf am 18-03-2006 um 15:00

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Aza
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Old Post erstellt am 18-03-2006 um 15:59 Füge Aza zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Aza anzeigen Aza eine eMail schicken Mehr Beiträge von Aza finden Aza eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Im Endeffekt liegt es bei jedem selbst, sich so hoch zu qualifizieren, dass er für den Betrieb unverzichtbar wird und somit auch lebenslang arbeit hat. Wenn das gegeben ist, kann man sich privat absichern, zum Beispiel eine Lebensversicherung abschliessen o.ä...
Kinder kriegt man dann, wenn man sie der Kinder wegen haben will... Altersvorsorge o.Ä. ist in meinen Augen nicht sinnvoll, da es mehr als genug Rentner gibt, die in Heime abgeschoben werden, bzw. alleine daheim vegitieren...
Aus wirtschaftlicher Sicht sollten Kinder (prinzipiell)) sinnvoll sein, wenn diese Kinder aber durch Sozialisation zu totalen Versagern gemacht werden und überflüssig werden, sofern sie das nicht schon von Geburt an sind. Wofür also noch mehr Hartz 12 Empfänger ausbrüten ?

Naja eigentlich hab ich nur reproduziert *hm*
Ne Lösung wirds wohl nich geben...
Jobs kann man nich aus dem Hut zaubern und Kinder auch nich.. Vielleicht brauchen wir einen neuen Weltkrieg ?

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Montrose
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Old Post erstellt am 18-03-2006 um 18:23 Füge Montrose zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Montrose anzeigen Mehr Beiträge von Montrose finden Montrose eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

@Loner. Okay, Kinder als Staatszweck ist also nicht Sinn der Sache. Was ich mich aber frage: was ist dann Sinn der ganzen Angelegenheit. Selbst ohne die SPIEGEL-Horror-Szenarien wird man sich irgendwann mal fragen: ist das wirklich alles, hohe Bildung und Konsum?

Wie können wir uns selbst ernstnehmen, wenn wir anderes (zukünftiges) Leben nicht ernstnehmen. Sterben werden wir so oder so. Aber irgendwann wird man sich fragen müssen: wozu hab ich gelebt und bin gestorben.

Ist es denn wirklich wahr, daß eine Frau, die nicht "Karriere" gemacht hat, keinen Wert hat, daß ihr Leben sinnlos war? Und ist es denn umgekehrt wirklich wahr, daß eine Frau im Büro oder sonstwo frei, selbstbestimmt ist ... oder doch bloß eine kleine Magd des Kapitalismus bleibt?

Was ich auch nicht verstehe: warum ist es so wichtig, daß Frauen in die Tretmühle Arbeitswelt steigen, wenn wir eh zu wenig Arbeitsplätze haben.

Kinder verordnen kann man nicht. Und wenn Deutschland aussterben sollte, geht die Welt auch nicht zugrunde. Dennoch haben diese Fragen zumindest etwas mit unserem Selbstverständnis zu tun. Die modernen Entwürfe einer Frauenbiographie sind im Grunde nicht weniger verlogen und zynisch als die in Verruf geratene KKK-Rolle.

Geändert von Montrose am 18-03-2006 um 18:25

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curupira
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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 00:42 Füge curupira zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von curupira anzeigen curupira eine eMail schicken Mehr Beiträge von curupira finden curupira eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Das Problem mit den zuwenig Kindern macht sich meines Erachtens der Staat selbst. Frauen müssen häufig auch arbeiten, weil der Verdienst des Mannes, gerade wenn dieser in einem handwerklichen Beruf arbeitet, häufig nicht ausreicht um eine Familie zu ernähren.
@ Montrose: Frauen haben ein Recht zu arbeiten,der Mann kann genausogut zu hause bleiben den Haushalt und die Kinder versorgen, gibt genug Beispiele das das klappt.
Ein zweiter Punkt ist die Unterbringung der Kinder in Kitas.Oftmals gibt es einfach nicht genug Plätze für alle Kinder. Ich denke es ist notwendig alle Kinder hinzuschicken, da sie dort Sozialverhalten lernen, und in ihren kognitiven Fähigkeiten ausreichend geschult werden sollten, um angemessen in der Schule mitzukommen. Wenn die Kinder zu Hause bleiben werden sie häufig nicht ausreichend gefördert, besonders in Familien unterer Schichten, landen auf sogenannten Sonderschulen und enden wie die Eltern vorm Fernseher.
In Betrieben die eigene Kindergärten betreiben, gibt es viele Frauen die Kinder bekommen, da diese auch viel früher wieder in den Beruf einsteigen, und es für diese auch am bequemsten ist. Würden das mehr Firmen einrichten, würde das vor allem auch bei den ,,Karrierefrauen" ein Grund sein mal zu überlegen.
Als weiteres Problem sehe ich das ganze Schulsystem an sich, das einfach nicht mehr ausreichend gelehrt wird, und das Niveau der Gymnasien immer mehr zu sinken beginnt. Vielleicht mal mit allen Einsparungen aufhören.

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Montrose
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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 12:30 Füge Montrose zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Montrose anzeigen Mehr Beiträge von Montrose finden Montrose eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Hört sich teilweise vernünftig an.

Dieses Mißfallen über die doofe Unterschicht und die guten Schlauen möchte ich so aber nicht stehen lassen. Denn ohne ein unten gibt es kein oben. Ein Staat nur aus intellektuellen Überfliegern würde in Kürze untergehen, während die Geschichte zeigt, daß "Arbeiter- und Bauern"-Staaten vollauf überlebensfähig sind.

Zitat:
besonders in Familien unterer Schichten, landen auf sogenannten Sonderschulen und enden wie die Eltern vorm Fernseher.
Nein,, Kinder unterer Schichten landen nicht in "sogenannen Sonderschulen". In "sogenannten Sonderschulen" landen Kinder, die aufgrund einer geistigen Erkrankung nicht so leistungsfähig sind wie andere. Ein geistig behindertes Kind kann jede Frau, auch eine hochgebildete Frau, zur Welt bringen. Von daher wäre ich mit solchen Aussagen mal ein bißchen vorsichtig.

Ganz allgemein gesprochen findest Du unter Kindern der höheren Schicht eine ganze Menge Gewalttäter (der Top-Terrorist Baader z.B. war Sohn eines promovierten Geschichtswissenschaftlers), mal ganz zu schweigen, daß nach dem Gesetz der Regression Kinder von Klugen meist deutlich dümmer als ihre Eltern sind.

Die Wahrheit ist, daß das Werden und die Intelligenz von den Fähigkeiten der Eltern unabhängig ist, und in jeder Generation "neu gewürfelt" wird. Dieses "neu würfeln" wird in Deutschland mehr als in jedem Land der Welt unterbunden, und stattdessen eine sowohl in biologisch-medizinischer als auch sozialer Hinsicht völlig verkehrte Sozialstruktur geschaffen. Erst die von der Gesellschaft gebastelten sozialen Diffamierungen führen dazu, daß an sich kluge Kinder der Unterschicht in die Dummheit gezwungen werden.

Zitat:
Als weiteres Problem sehe ich das ganze Schulsystem an sich, das einfach nicht mehr ausreichend gelehrt wird, und das Niveau der Gymnasien immer mehr zu sinken beginnt. Vielleicht mal mit allen Einsparungen aufhören.
Auch das ist falsch. Wie schon Frau Schavan hinwies, wird nicht zu wenig, sondern zuviel gelehrt. Bildung hat nichts mit der Menge des Gelernten zu tun, sondern damit, ob man das Gelernte im Alltag einsetzen und für etwas Nützliches gebrauchen kann.

In der PISA-Studie zeigte sich, daß andere Völker vor allem in lebenspraktischen Fragestellungen (Textaufgaben zu Alltagsfragen) viel besser als die deutschen Kinder abschneiden. Die deutschen Kinder wissen zwar, was Meiose etc. ist, aber da die wenigsten dieser Kinder später mal in einem Labor für Genetik arbeiten werden, ist diese Art von Wissen schlichtweg unnütz.

Unsere Kinder werden zunehmend mit sinnlosem Wissen überfrachtet, was ihnen die eigene Kreativität raubt. Unsere Zukunft liegt nicht darin, altes Zeug zu lernen (von dem sich eh vieles als falsch herausstellt), sondern flexibel für neue Lösungen zu sein. Und daran scheitert die deutsche Ausbildung.

Kleine Anektode am Rande. Einer meiner Kumpels wollte sich auf eine Stelle im Bereich Physik bewerben. In der Zeitungsannonce wurde eine englische Bewerbung gefordert. Also bildete sich eine kleine Gruppe von Leuten, die Leistungskurs Englisch in der Schule hatten, um ihm beim Formulieren zu helfen. Es erübrigt sich zu sagen, daß die Bewerbung abgelehnt wurde. Die Bewerbung war in Rechtschreibung und Grammatik völlig korrekt, aber das Quäntchen Frechheit, dieses gewisse Etwas, das fehlte. Der Text war stinklangweilig und nichtssagend. Das Quäntchen Frechheit, das man im Leben braucht, das lernt man halt nicht auf dem Gymnasium. Das wird einem dort vielmehr ausgetrieben. Ganz zu schweigen, daß Lehrer üblicherweise selbst schlecht in der Schule abschnitten, oft hochgradig ängstliche und zwanghafte Persönlichkeiten sind (deshalb die hohe Zahl Kuraufenthalte in psychosomatischen Einrichtungen und Frühpensionierungen bei Lehrern), damit also selbst nicht zur Elite gehören und damit unseren Kindern nichts besonderes beibringen können.

Ich bin mir nahezu sicher, daß die Kinder, die Schule nicht allzu ernst nehmen und lieber eigene Hobbies pflegen, die klügeren, kompetenteren, zukunftsfähigeren Menschen sind.

Geändert von Montrose am 19-03-2006 um 12:36

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Darket
I've seen the future, brother: it is murder


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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 13:11 Füge Darket zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Darket anzeigen Darket eine eMail schicken Besuche Darket's Homepage! Mehr Beiträge von Darket finden Darket eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich würde mich dem vorbehaltlos anschließen wollen. Es ist zwar ein Faktum, dass Kinder aus niedrigen sozialen Schichten schlechtere Aussichten haben, als solche aus Akademikerfamilien, aber ein Absolutum ist das längst nicht.
Ich habe sieben Jahre meines Lebens ein stock konservatives, humanistisches Gymnasium besucht. Ich gehörte dort zu der Randgruppe derjenigen, die aus einer Familie kamen, in der Arbeitslosigkeit kein totales Fremdwort und Geldsorgen Alltag waren. Die meisten meiner Mitschüler kamen aus intakten Familien mit gutem oder sehr gutem Einkommen. Wenn ich mir heute, fünf Jahre später, anschaue was aus diesen Leuten geworden ist, schlackern mir die Ohren. Ich kann sagen, dass es ziemlich genau drei Möglichkeiten gab.
Die erste ist die wie blöde zu lernen, alles zu tun um irgendwie durchzukommen und dafür sein Privatleben aufzugeben. Ganz ehrlich, selbst die absoluten Überflieger, die es schließlich überall gibt, haben einen Großteil ihrer Persönlichkeit auf der Strecke gelassen. Die zweite Möglichkeit war die, rechtzeitig die Kurve zu kriegen und zu bemerken, dass einen die Atmossphäre dort kaputt macht. Ich gehöre zu dieser Gruppe und bin nach der 10. Klasse dort abgegangen, um mein Abi anderswo zu machen (was ich auch getan habe, und die letzten drei Jahre in der Schule waren die besten überhaupt in meiner Schulzeit). Die dritte und eigentlich tragischste Variante waren diejenigen, die sich entweder in einen übersteigerten Drogenkonsum gestürzt haben (und zwangsläufig daran gescheitert sind) oder die gar kriminell wurden. Ein ehemaliger Schulkamerad von mir ist vorm Jugendgericht gelandet, weil er Kindern ihr Essensgeld geraubt hat. Ich mochte ihn damals immer gern, war ein ruhiger, eher zurückhaltender Kerl, nicht dumm und eigentlich absolut harmlos. Kam aus einer absolut integeren Familie, Vater Rechtsanwalt, Mutter Lehrerin, also nichts mit Unterschicht oder so.

Diese Geschichte hat mir wirklich zu denken gegeben...

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It's a small world and it smells bad
I'd buy another if I had
Back
What I paid
For another motherfucker in a motorcade

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curupira
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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 14:14 Füge curupira zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von curupira anzeigen curupira eine eMail schicken Mehr Beiträge von curupira finden curupira eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

@ Montrose:
Ich entschuldige mich, habe mich anscheinend nicht ganz klar ausgedrückt. Mit Sonderschule meinte ich die Sonderschule L also Lernbehinderte nicht die Schule der geistig behinderten Menschen.
Als nächstes stütze ich mich auf meine Erfahrungen, das die viele Kinder von Sozialhilfeempfängern, später genauso enden. Das Problem ist, das die Eltern der unteren Schichten sich häufig nicht die Zeit nehmen für Hausarbeitenkontrolle oder anderweitige Beschäftigung mit den Kindern. Das beginnt häufig schon im Kleinkindalter, weswegen, diese Kinder eher auf niedrig eingestuften Schulen zu finden sind. Ich will damit auch keinesfalls die Kinder beleidigen, sie können nichts dafür. Diese versuchen dann die Aufmerksamkeit der Erwachsenen durch Störungen und auffälliges Verhalten auf sich zu lenken, woraufhin sie zum Neurologen geschleppt werden, ihre netten kleinen Pillen bekommen, und für die Erwachsenen ist damit der Fall erledigt. ,,Das Kind ist krank, da kann man halt nichts machen, es ist hoffnungslos."
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das will ich gar nicht bestreiten, kenne genug Beispiele. Aber warum sind die Einsätze des Jugendamtes am häufigsten in unteren sozialen Schichten zu finden?

Zitat:
Ganz allgemein gesprochen findest Du unter Kindern der höheren Schicht eine ganze Menge Gewalttäter (der Top-Terrorist Baader z.B. war Sohn eines promovierten Geschichtswissenschaftlers), mal ganz zu schweigen, daß nach dem Gesetz der Regression Kinder von Klugen meist deutlich dümmer als ihre Eltern sind.

Dann müsste ja schon die ganze Welt total verblödet sein, nach diesem Gesetz.
Vernachlässigung gibt es in allen Schichten, das habe ich nie angezweifelt, sie sieht in höheren Schichten nur anders aus. So wird dort meist großen Wert auf Regeln, Normen und was doch die Nachbarn sagen gelegt. Das fördert natürlich die Rebellion der Kinder und die psychischen Folgen. Nicht umsonst findeste du so viele Menschen aus Ober- und Unterschicht beim Psychologen wieder.
Ich denke die Art der Probleme und dessen Bewältigung unterscheidet sich in jeder Schicht.

Und was das Gymnasium betrifft, war meine Erfahrung, das alles getan wurde, damit die Kinder nicht mehr selbst denken. Immer das schreiben was der Lehrer denkt, sonst gibts ne fünf, egal wie gut die Argumentation auch sein mag. Teilweise vermittelten Lehrer noch Sachen,die sie selbst im Studium ( was min. 30 Jahre her war)gelernt, und vollkommen überholt waren,dagegen durfte natürlich auch nichts gesagt werden. Muss nicht überall so sein.
Ansonsten stimme ich euch vollkommen zu.

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aurora borealis
Nature Seeking Equilibrium


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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 19:58 Füge aurora borealis zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von aurora borealis anzeigen Mehr Beiträge von aurora borealis finden aurora borealis eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Loner
Nicht? Warum hört und liest man ständig, dass mehr Kinder nötig sind, um die Renten zu sichern? Warum scheint es für Montrose undenkbar, die Stadt aufzugeben, wenn die Bevölkerung zu sehr schrumpft? Wie sonst darf ich deine Antwort auf meine Frage, warum wir definitiv Kinder brauchen, verstehen?

Ich bin nur ein Mensch, ich mag mich irren, doch ich werd' den Eindruck nicht los, dass Kinder bei dieser Diskussion (hier und andernorts) nur als Mittel zum Zweck gesehen werden.



es ist ein Aspekt, der gerade in dieser Diskussion zur Debatte steht. Und diese Vergreisung der Bevölkerung ist nicht positiv zu sehen.
Aber schon allein Montrose hatte angesprochen, dass es noch einige/viele andere Gründe gibt, Kinder in die Welt zu setzen. Der Spruch "Wer seine Kinder heutzutage liebt, lässt sie ungeboren" ist halt nicht das sinnvolle Ende einer Debatte.

Ich glaube auch nicht daran, dass sich ein Kind der "Unterschicht" aus freien Stücken einfach so auf einen adäquaten Bildungsweg hochackern kann. Erst ab einem gewissen Punkt sieht man ein, was gute Noten (nach Vorschrift-Wissen, wurde bereits erwähnt) für die spätere Zukunft bedeuten. Aber diskutiere mal mit einer 14jährigen, die andere Dinge im Kopf hat und im Hier und Jetzt lebt.

@ Beowulf
Anhänger von Private Equity finden Deine "Argumentation" bestimmt ganz toll. Jedes Unternehmen will scheinbar irgendwann an die Börse und dann nimmt alles seinen Lauf.
Mit Sozialisation rumwerfen, die Ausführungen anderen übergeben. Kontrollierte und gesteuerte Fortpflanzung, wie verlockend.

__________________

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Beowulf
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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 20:17 Füge Beowulf zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Beowulf anzeigen Beowulf eine eMail schicken Mehr Beiträge von Beowulf finden Beowulf eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von aurora borealis
Mit Sozialisation rumwerfen, die Ausführungen anderen übergeben.


Sag du mir doch bitte, wie du Kinder dazu motivieren willst, gute Staatsbürger zu werden. Immerhin möchtest du ja, dass Geburtenniveau steigern. Also hast du hoffentlich ein Konzept für eine aussreichende und allumfassende Kindererziehung.

Zitat:
Original geschrieben von aurora borealis
Kontrollierte und gesteuerte Fortpflanzung, wie verlockend.


Das nennt sich Familienplanung. Wenn du es dem Zufall überlässt, wann und von wem du Schwanger wirst, ist dass natürlich dein gutes Recht. Ich hoffe nur du erziehst auch alle deine Kinder ordentlich.

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Kampfsau
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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 22:24 Füge Kampfsau zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Kampfsau anzeigen Kampfsau eine eMail schicken Mehr Beiträge von Kampfsau finden Kampfsau eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Das hat der Herr Mißfelder doch auch schonmal gesagt....und kräftig dafür aufs Maul bekommen. Meiner Meinung nach völlig zu Recht!


Stimmt aber.Es ist hart aber stimm einfach.Es hat eben nicht nur Vorteile ein guter Mensch zu sein und allen Hilfsbedürftigen zu helfen.Aber das darf man natürlich nicht offen sagen.

Wenn man anderen dafür aber aufs Maul gibt,dann soll man halt akeptieren dass die Zukunft sich als deutlich schwieriger gestalten
wird als man es will und nicht rummeckern.

Statt dessen erwartet man lieber,dass wir nur noch Genies erziehen,die uns mit ihren überragenden Fähigkeiten alle retten werden.Leute die vor Problemen stehen werden,die Generationen vor ihnen in dieser Art und Weise nie durchmachen mussten.Und sie stehen alleine da,sie werden wenige sein.Und ich glaube auch nicht,dass die immer das machen werden,was manche Leute von ihnen erwarten werden.Sie werden auch nur Menschen sein.Sie werden nicht alle dem Druck standhalten,sie werden nicht alle die erwarteten Fähigkeiten besitzen oder sie haben ganz einfach keine Lust da mitzuspielen.Ich spiele ja auch mit dem Gedanken auszuwandern.

Soll man sich auf diese Scheiße einlassen?

Der Jugend fehlt eine Möglichkeit sich zu entfalten,sie werden
von einer alten Regierung unterdrückt.Die heutige Jugend leidet auch unter denn Fehlern von damals


Wenn wir jetzt nur noch Kinder kriegen und irgendwann 100 Millionen Einwohner haben,dann ist das auch nicht die Lösung aller Probleme.Obwohl es schon mehr Kinder geben sollte.

Ich denke auch darüber nach,was mit mir sein soll wenn ich mal alt bin.Der Drang zu überleben ist stark aber irgendwie sagt ein Teil in mir, es wäre gerechter Platz zu machen.Altes muss vergehen damit das Neue Platz zum Wachsen hat.Nur so kann man die Welt voran bringen.

Von der Natur her haben wird das Potential 130 zu werden,nur ist eine weitaus kürzere Lebensspanne üblich.Das ist natürlich.In vielen Gegenden werden Menschen nicht über 70.

In vielen Kulturen ist der Tod und die Geburt viel näher.Man findet sich eher damit ab.

Ich vermisse in meiner Familie die Jungen Menschen,wenn ich auf ein Familientreffen gehe,dann sind da keine kleinen Kinder,meine Schwester ist mit 17 Jahren die jüngste die mir so direkt einfällt.Auch schwangere Frauen kenne ich nicht viele.Das erlebt man höchstens mal bei anderen so nebenbei.Auf einer Beerdigung war ich auch noch nie.

Kann gut sein dass es wohl noch über 10 Jahre dauert,bis einer von meinen Geschwistern oder Ich ein Kind bekommen.

Eigentlich entgeht mir viel von dem,was das Leben so direkt an sich ausmacht.

Ich glaube hier will man zuviel perfekt machen.In anderen Kulturen ist man spontaner.Man denkt man muss finanziell absolut abgesichert sein,man muss Karriere machen und plant sich dann mal ein Kind wenn es irgendwann passt.Es gibt tausende Erziehungsberater und Hilfen und Ratgeber und Magazine und bla und blubb.Früher konnte auch im 19ten Jahrhundert ein Arbeiterhaushalt ein halbes Dutzend Kinder groß ziehen und heute mangelt es angeblich an den Möglichkeiten nur eines aufzuziehen.Da muss doch irgendetwas schief gelaufen sein.

Dabei kann man doch auch mal in seine Rolle reinwachsen.Warum hört man nicht mal auf sein Gefühl?

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curupira
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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 22:42 Füge curupira zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von curupira anzeigen curupira eine eMail schicken Mehr Beiträge von curupira finden curupira eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Viele Frauen die keine Kinder wollen sagen ja sie hören auf ihr Gefühl.
Außerdem haben die Kinder im 19 Jh. mit 6 Jahren angefangen mitzuarbeiten auf den Feldern, im Haushalt, oder auch in Fabriken( da war das ab 12). Die Familien brauchten häufig auch einfach die Kinder deshalb.
Und wenn ich mir zum Beispiel Afrika ansehe, wo der Mann sich darüber definiert wieviele Kinder er hat, sie aber nicht erfnähren kann, und wo die Kinder arbeiten gehen müssen, weil die Eltern keine Arbeit finden, da Kinder billiger sind.
Ich denke dann doch lieber Kinder wenn man sie sich wirklich leisten kann,und mit Kinderarbeit wollen wir hier ja wohl nicht wieder anfangen.

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Xenomorph
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Old Post erstellt am 19-03-2006 um 23:01 Füge Xenomorph zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Xenomorph anzeigen Mehr Beiträge von Xenomorph finden Xenomorph eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Beowulf
Sag du mir doch bitte, wie du Kinder dazu motivieren willst, gute Staatsbürger zu werden. Immerhin möchtest du ja, dass Geburtenniveau steigern. Also hast du hoffentlich ein Konzept für eine aussreichende und allumfassende Kindererziehung.


Das nennt sich Familienplanung. Wenn du es dem Zufall überlässt, wann und von wem du Schwanger wirst, ist dass natürlich dein gutes Recht. Ich hoffe nur du erziehst auch alle deine Kinder ordentlich.


Aldous Huxley hatte da schon die richtige Idee in "Brave New World": Familie, wie altmodisch, was soll das den bringen? Die Reproduktion allein dem Zufall überlassen? Lächerlich! Die Gefahr, dass es der Gesellschaft irgendwann an Frischfleisch mangelt, ist dabei nämlich viel zu groß. Menschen werden besser in Klonfabriken gezüchtet, perfekt auf die Bedürfnisse der Gesellschaft zugeschnitten. Für jeden Zweck stehen die richtigen Gentypen zur Verfügung: Der "Alpha Plus" bildet das obere Ende der Skala, und ist für die wenigen Tätigkeiten, die eine höhere Intelligenz erfordern, ausgelegt. Am unteren Ende finden wir den "Epsilon Minus Halbidioten", der zwar ein Spatzenhirn, dafür aber reichlich Muskelmasse besitzt. Er kommt überall da zum Einsatz, wo sich feine Pinkel heute zu schade für sind, nämlich körperlicher Schwerstarbeit, ohne jeden geistigen Anspruch. Dazwischen gibt es dann noch alle möglichen Abstufungen, aber alle sind nur für einen bestimmten Zweck bestimmt. Und das allerbeste dabei ist: Sie sind genau so, wie die Gesellschagt sie braucht. Sie tun ihre Arbeit, ohne an etwas anderes zu denken. Das können sie nämlich nicht. Deshalb kommen sie auch nicht auf "dumme Gedanken" oder stellen unbequeme Fragen. Stattdessen glauben sie nur an den Staat und an dessen Wohlergehen, denn darin besteht der ganze Sinn der menschlichen Existenz: Zu arbeiten und dem Staat zu dienen. Von jeder Kaste werden immer nur soviele ausgebrütet, wie die Gesellschaft gerade Bedarf an ihnen hat, es kann deshalb auch keine Arbeitslosen geben, die ja unproduktiv und deshalb für die Gesellschaft ganz furchtbar lästig sind...
Ferner ist es auch möglich, in die Genmatrix ein festes "Verfallsdatum" zu integrieren. Will heißen: jeder Mensch lebt nur so lange, wie er auch arbeitet.
Was für ein enormer Gewinn für die Gesellschaft damit einhergeht, dürfte auf der Hand liegen: Heute lebt ein Mensch oft sehr viel länger als er arbeitet. Doch wozu eigentlich? Ein nicht arbeitender Mensch bringt keinen Profit, er ist daher nutzlos und überflüssig. Nicht nur das, er konsumiert nur noch ohne dabei etwas zu produzieren, er ist damit etwas, was für die Gesellschaft bekanntlich gar nicht so gut ist: Ein "unnüzter Esser"! Die Lösung des Problems kommt aus dem Genlabor: Der perfekte menschliche Roboter, der am selben Tag, an dem er aufhört zu arbeiten, tot aus den Latschen kippt...
Dann haben wir endlich das, was wir wollen: Eine Gesellschaft, in der jeder nützlich, und keiner mehr unglücklich ist, weil das Glück abgeschafft ist...

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Lacerta
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Zitat:
Aldous Huxley hatte da schon die richtige Idee in "Brave New World"...


Ist zwar Offtopic, aber...
...Mit wenigen Verbesserungsvorschlägen würde ich dieser Idee sofort zustimmen. Ich hab diese Armut, diesen Erwartungsdruck, den Schulstress, die Ungewissheit, meine Hoffnungslosigkeit, Ängste usw usf irgendwie (momentan) satt.
Meinetwegen lasst mich ein Muskelprotz mit einem Spatzenhirn sein, doch lasst mich Teil haben an dieser Gesellschaft an der jede meiner Bedürfnisse befriedigt wird und ich zusätzlich einen vorprogrammierten Sinn für mein Leben erhalte. Die Lösung aller Probleme! Heureka!
Ich hoffe, dass der Text nicht in irgendeiner weise Ironisch klang. Bin ich nun nicht normal?

__________________
Sie wollen ein Bild der Zukunft? Stellen Sie sich einen Stiefel vor, der in ein menschliches Antlitz tritt, immer und immer wieder.” George Orwell

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