Phoenix1384
Staubjäger
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erstellt am 01-08-2006 um 03:07
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Ja, das Buch ist genial und vielschichtig. Ich denke, es ist schöne Unterhaltung, Kirchenkritik, irgendwie auch Gesellschaftskritisch und beinhaltet viele Lebensweisheiten, über es lohnt nachzudenken. Nichts desto trotz ist es kein authentisch-historischer Roman, obwohl er eine sehr dichte und sehr gut recherchierte historische Atmosphäre besitzt. Es hat zwar einen Inquisitor Bernad Gui gegeben, aber nicht dieses Kloster. Ebenso wenig einen Franziskanermönch namens William von Baskerville, außer als die literarische Person Sherlock Holmes von Sir Arthur Conan Doyle, ohne jedoch als billige Kopie desselben zu erscheinen.
Auch der Titel des Buches ist so herlich zweideutig, wie die Geschichte selbst. "Der Name der Rose"... steht die Rose in der modernen Bedeutung für die Liebe, dann ist mit dem Titel wohl Adsons große und einzige Liebe, das namenlose Bauernmädchen, gemeint. Im Mittelalter hatte die Rose jedoch eine ganz andere Bedeutung. Sie stand für Geheimnisse/Rätsel, womit der Titel des Buches gleichzeitig Bezug zu den mysteriösen Geschehnissen in der Abtei und die rätselhafte Bibliothek bekommt.
Hachja... Ich bekomme glatt Lust es sofort noch einmal zu lesen. Ich liebe dieses Buch! 
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