Kildare
the kindly one
Registriert seit: Apr 2003
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erstellt am 19-11-2009 um 23:53
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"Be nice!
Be nice to me--
Don't ever be,
Be nice!
Be nice to me,
Don't let me go (don't let me go)
I am too cool for the second..GRADE!
I'm amazed!
I'm afraid!"
~ never wanted to dance, MSI
Das Interview, das man mit Dir gemacht hat, hat es dann besiegelt. Mindless Self Indulgence. Wie viele Menschen kennen diese Band? Wie viele mögen sie?
""The Enlightening Hand is So because it is on Fire."
Anything worthwhile is eventually going to burn out, but the pain of the flame makes you shine all the brighter. Kind of deep and weird (and maybe even pretentious) to hear from a guy making a living out of painting cross-eyed monsters, but it's what I like to believe." ~ Du, irgendwann sage ich Dir, dass es hier steht.
“The beauty of flames lies in their strange play, beyond all proportion and harmony. Their diaphanous flare symbolizes at once grace and tragedy, innocence and despair, sadness and voluptuousness. The burning transcendence has something of the lightness of great purifications. I wish the fiery transcendence would carry me up and throw me into a sea of flames, where, consumed by their delicate and insidious tongues, I would die an ecstatic death. The beauty of flames creates the illusion of a pure, sublime death similar to the light of dawn. Immaterial, death in flames is like a burning of light, graceful wings. Do only butterflies die in flames? What about those devoured by the flames within them?”
Emile M. Cioran
Eines meiner Lieblingszitate. Und jetzt frag' mich noch mal, was mir an Dir Angst macht. Der Satz "Geh aus meinem Kopf!", den wir uns beständig entgegen schleudern, wenn wir - schon wieder - dasselbe denken und wollen. Meistens sind es seltsame Dinge, die bei Comicserien anfangen und bei Plastikfigurinen noch lange nicht aufhören. gut, ich bevorzuge Blei, wie ich auch sonst von uns beiden, das Gewicht mal außen vor, die schwerere bin. Konservativ. Mit ebenso konservativen Plänen. Haus, Hund, Heim etc...Du? Hast anderes im Kopf.
Aber jetzt, hier, in diesem Moment, sind wir uns unheimlich ähnlich. Nein, so hatten wir uns das nicht vorgestellt, wir hatten uns fast gar nichts gedacht. Ein bisschen Spaß, ein wenig Ablenkung, helles Gelächter - und das haben wir auch bekommen - und mehr. Ein ganzes Eck mehr. Es ist geborgtes Glück, das aufhören wird. Wir beide haben Angst vor diesem Tag, natürlich wir beide, wie könnte es anders sein.
Jetzt ist es Glück. Nicht grenzweise glücklich, sondern glücklich. oder wie Du es sagen würdest: "Way too happy."
Und weisst Du was? Ich erlaube es mir. Im Angesicht aller Unmöglichkeiten. Ich habe es satt, sachliche Romanzen zu führen, bei denen es immer die Aussicht auf Haus, Hund und Garten gibt. Am Ende erfüllt sie sich doch nicht. Keine Erwartungen, keine Enttäuschungen. Auf keiner Seite, nur für die Fraktion, die denkt, es seien immer die Frauen, die an die Kinder und Küche denken.
Ich habe keine Ahnung, wo ich in fünf Jahren einmal sein werde. Aber das hier werde ich gehabt haben. Ich will nicht rechnen, was es kostet. Ich weiß, irgendwann wird dieser Abschied kommen, noch ein Abschied - auf Wiederholung, Vorhang die Zweite. Heute macht es mich glücklich, Dich glücklich zu sehen, Dich glücklich zu machen und mich von Dir glücklich machen zu lassen.
Wir benutzen dafür kein Wort, wir benennen das zwischen uns, mit uns nicht.
Was ich fühle, wenn ich an Deine Frau denke? Zwiespalt. Ja, natürlich wäre es irgendwie schön, Dich für mich zu haben. Nur für mich. Andererseits wärst Du ohne sie nicht der Mann, der Du bist. Sie gehört zu Dir. Und so seltsam, wie es ist, ich komme damit zurecht. Und so merkwürdig es bleibt - sie anscheinend auch.
Und das alles, privat und privater, steht nun also öffentlich hier. Warum eigentlich? Weil die Nebelpfade mein Leben wiederspiegeln und Du ein Teil davon bist. Und ich micht weiterhin weigere, mich zu schämen. Oder Dich zu verstecken. Weder virtuell noch sonstwo. (Außer vor Mami - zumindest noch ein bisschen. Ja, Feigheit siegt, Familie ist so eine Sache, bei der ich noch ein zwei Monate brauchen werde, um mir den entsetzten Gesichtsausdruck anzutun.) Die Konstellation ist gewöhnungsbedürftig. Aber warum nicht? Warum nicht?
Weil es weh tun kann.
Und da bin ich bei der alten Erkenntnis. Es tut oft ein bisschen weh, es ist nie so ganz einfach, aber manchmal lohnt es sich. Eigentlich immer. Denn selbst, wenn es irgendwann aufhört bleiben die Erinnerungen, die Gedichte und die Zeichnungen.
“Love doesn't make the world go 'round. Love is what makes the ride worthwhile.”
Franklin P. Jones
Even though we don't call it love. We'll find another word. Or not. Doesn't matter.
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Was leuchten will, muss sich verbrennen lassen. ~ V. Frankl
Geändert von Kildare am 23-11-2009 um 21:41
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