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Randy
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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 13:58 Füge Randy zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Randy anzeigen Mehr Beiträge von Randy finden Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich sehe an Spenden - solange ihre Vergabe und Verrechnung korrekt und dem geltenden Gesetz entsprechend abläuft - nichts problematisches.

Wer Geld hat mag es jenem geben, den er eines Geschenkes würdig erachtet - wieso sollte man es ihm verbieten bzw. ihn dafür kritisieren?

Ich vermute, dass die Linke die Spenden an andere Parteien hauptsächlich kritisiert, weil sie selbst relativ wenige erhält, und daher diesen Nachteil kompensieren möchte.

Ein ähnliches Denken wie bei der Kulturflatrate - diese wird auch vor allem von wenig erfolgreichen Künstlern bzw. Personen, die sich für solche halten, unterstützt, während erfolgreichere, deren kulturelles Schaffen ihnen ein ausreichendes Einkommen ermöglicht, sie ablehnen.

Es geht also primär um Neid und politisches Kalkül - "Wieso soll der mehr haben als ich?" - um die alte, inoffizielle linke Devise "Gleichheit in Armut", die die Sozialisten und Kommunisten noch überall, wo sie an die Macht kamen, durchzusetzen wussten -

- nun auch in Brandenburg, wo sie sich hoffentlich innerhalb der nächsten Legislaturperiode blamieren werden und wo sich die Unumsetzbarkeit und Absurdität ihrer realitätsfremden und rein ideologisch begründeten Programmatik beweisen wird.

In Berlin, das als Armuts- und Kriminalitätshauptstadt eine Schande für unser Land darstellt, tun sie es ja bereits Tag für Tag, doch offensichtlich reichte dieses Beispiel bei dieser Wahl noch nicht, um die Wähler von der Linken fernzuhalten.

Es bleibt zu hoffen, dass durch die während der Koalitionsverhandlungen angekündigte Ausweitung des Extremismus-Präventions- und -Bekämpfungs-Programmes auch der Linksextremismus und seine Folgen in das Zentrum des öffentlichen Bewusstseins und der Wachsamkeit der Exekutive rücken.

Daran, dass die Linke sympathisiert mit diesen Extremisten, Randalierern und Verbrechern, habe ich keinerlei Zweifel - sie sind es, die Brandanschläge auf Autos und Häuser, mit dem Euphemismus "Feldbefreiung" versehene Verwüstungen von Forschungsanlagen sowie Ausschreitungen bei Demonstrationen und weitere strafrechtlich relevante Aktionen wenn nicht gutheißen so doch häufig rechtfertigen und verharmlosen.

Dass mir ein Linke-Vertreter während des Wahlkampfes, als ich mich auf eine Diskussion einließ, die Mauer in der DDR damit rechtfertigte, dass ja die DDR durch Ausbildung und Unterstützung ihrer Bürger viel in sie investiert hätte, und schließlich nicht einfach zusehen hätte können, wie diese Profiteure sozialistischer Wohltaten dann einfach ohne Gegenleistung in den Westen verschwinden, spricht ebenfalls dafür, dass in dieser Partei Gedankengut zu Hause ist, das mit den Vorstellungen einer freien und demokratischen Gesellschaft nicht vereinbar ist.

Insofern halte ich diese Partei für ein Übel und eine Gefahr, und ich hoffe, dass unsere neue Regierung genügend Mut besitzt, gegen das zunehmende Vordringen linken Gedankengutes in die Gesellschaft entschieden vorzugehen.

Geändert von Randy am 25-10-2009 um 14:02

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Xenomorph
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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 14:40 Füge Xenomorph zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Xenomorph anzeigen Mehr Beiträge von Xenomorph finden Xenomorph eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

...und was ist "Extremismus" genau...? doch nur ein Modewort, ein politischer Kampfbegriff der Bourgeoisie...die Theorie des "Extremismus" geht dabei bereits von grundfalschen Annahmen aus:

1. Dass das, was sich auf Gutmenschensprech die "Mitte der Gesellschaft" nennt, -also das, was sich zwischen "Links"- und "Rechtextremismus" befindet, gut und immer richtig ist -und daher die einzig legitime Meinung...es gibt, wenn man es so betrachten will, nämlich nicht nur den "Links"- und den "Rechts-eXtremismus" - sondern auch den der "Mitte"...denn jede Ideologie, die etwas erreichen und sich durchsetzen - oder auch nur fortbestehen will, muss in ihrem Denken und Handeln "extrem" sein...und reformistische Schwätzer könnten heute auch nicht die "Freiheit" der bürgerlichen Herrschaft" lobhudeln, hätte es einst keine Jacobiner und keinen Robespierre gegeben..

2. Wer den Begriff "Extremismus" anerkennt, tut damit seine Zustimmung zum herrschenden System, zum Kapitalismus kund...denn gerade der Kapitalist leugnet ja immer den unmittelbaren Zusammenhang zwischen Kapital und Faschismus...dass rassistische, chauvinistische, militaristische und imperialistische Ideologien, wie sie sich auch beim sogenannten "Rechtsextremismus" finden, sich auch und ganz besonders in seinem Denken, im Denken des Systembefürworters finden...und dass sie Bestandteile des Systems an sich sind, das er unterstützt...

3. die radikale Linke ist nicht "extrem" - sondern allenfalls radikal, d.h., sie versucht das Übel wortwörtlich von der Wurzel her anzugehen: um es dort zu beseitigen, wo alles beginnt...beim Kapitalismus....denn dieser ist die Wurzel allen Übels...

...wobei 4. die Luschen- und Schwachmatenpartei "Die Linke" hier ein denkbar schlechtes Beispiel abliefert - und allenfalls noch als Armutszeugnis all dessen herhalten kann, was die Linke in den letzten 30 Jahren so falsch gemacht hat: nämlich aufzuhören, radikal zu sein, Zugeständnisse an das System des bürgerlichen Parlamentarismus zu machen, faule Kompromisse mit Kapital und Staat ohne Ende einzugehen, sich mit Parlament, Polizei, Banken und Systembonzen zu solidarisieren und von sämtlliche radikalen Forderungen wie nach dem Umsturz und Beseitigung von Kapital, Herrschaft und Lohnsklaverei, einem fundamentalen Neuaufbau der Gesaellschaft abgerückt zu sein...! das allein kann man der "Linken", diesem politischen Kasperletheater für Arme, diesem Verein von Kranken, die schon längst des Arztes bedurft hätten, zum Vorwurf machen...! denn im Sinne der Armen handelt dieser erbämlicher Haufen reformistischer Gutmenschen ganz gewiss nicht, indem er ein System unterstützt, das diese erst ermöglicht und von der es lebt...!

Geändert von Xenomorph am 25-10-2009 um 14:44

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Demon17
Adora quod incendisti, incende quod adorasti.


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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 14:47 Füge Demon17 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Demon17 anzeigen Demon17 eine eMail schicken Mehr Beiträge von Demon17 finden Demon17 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Nun das Problem ist einfach Folgendes: Jeder Staatsbürger hat nur eine Stimme. Mit der Finanzierung aufwändiger Wahlkämpfe, kann eine Partei jedoch ihren Stimmenanteil erhöhen, wenn sie das Geld hat. Es geht dann weniger um die politischen Inhalte, sondern um die Medienpräsens. Ebenso wie in Deutschland gab es in den USA auch die fatale Praxis, dass große Firmen sich die Gesetze, die sie haben wollten einfach gekauft haben. Herr Flick, der Besitzer der deutschen Papierindustrie schmierte die Parteien mit gut 30 Millionen DM und sparte Milliarden, weil ihm dafür die Steuern erlassen wurden, die er bei dem Verkauf der Papierindustrie eigentlich hätte zahlen müssen. Die Parteien erklärten den Verkauf einfach für volkswirtschaftlich sinnvoll.

Die USA haben 2002 nach der Enronpleite, einer Firma, die sich völlig legal ebenfalls Gesetze kaufte, deshalb die Obergrenze für Parteispenden auf maximal 10 000 Dollar pro Jahr festgelegt, um einzelnen Reichen Firmen, Gewerkschaften oder Personen nicht aufgrund ihres Geldes signifikant mehr Einfluß auf politische Entscheidungen zu gestatten, als anderen. Für mich ist das eine Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit der Politik. In Deutschland sieht das hingegen ganz anders aus:

Zitat:
In Deutschland finanzieren sich die Parteien zu mehr als 15 Prozent durch Parteispenden. Sowohl natürliche als auch juristische Personen dürfen in unbegrenzter Höhe spenden. Spenden sind in bestimmtem Umfang steuerlich absetzbar, die Parteien bekommen für Spendeneinnahmen zudem noch einen staatlichen Zuschuss ausgezahlt.


Ich halte das für undemokratisch, denn niemand wird so naiv sein, zu glauben, das diese Spenden aus Idealismus fließen. Gerade Großspender erwarten konkrete finanzielle Vorteile wenn sie Millionen in Parteien investieren, zu Lasten der Steuerzahler.
Ganz abgesehen davon, das Parteien, die sich in erster Linie für sozial benachteiligte einsetzen, auf diese Weise systematisch benachteiligt werden.

Quelle: Wikipedia

Dort gibt es auch noch eine Aufstellung zur Parteienfinanzierung insgesamt für das Jahr 2007.

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solipsismus
dumbstruck


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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 15:06 Füge solipsismus zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von solipsismus anzeigen Mehr Beiträge von solipsismus finden solipsismus eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich glaube auch nicht, dass man einer Partei spendet, weil man ihr "viel Glück" wünscht. Natürlich stehen dahinter Interessen. Die Begrenzung nach oben wäre ein legitimes Mittel, eine Regulierung des Lobbyismus auch.

Und Randy: links=Befürworter der Mauer=Antifa=Tierbefreier=Extremist=Terrorist? Ist klar.
Eine Partei verbieten zu wollen, die rund 12% der Stimmen bekommen hat, halte ich ebenfalls für leicht abwegig.

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Gothanthrop
Terrorschlampe


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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 15:36 Füge Gothanthrop zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Gothanthrop anzeigen Mehr Beiträge von Gothanthrop finden Gothanthrop eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Randy
Ich sehe an Spenden - solange ihre Vergabe und Verrechnung korrekt und dem geltenden Gesetz entsprechend abläuft - nichts problematisches.


1. läuft es de facto nicht selten unrechtsmäßig ab

2. ist es undemokratisch und unseriös - auch wenn es rechtens ist - weil Lobbypolitik nicht im Sinne einer Volksvertretung sein kann, darüber vermag auch keine zukünftige FDP-Marionette, die sich gerne als Kanzlerin aller Deutschen feiern lässt, hinwegtäuschen.

Zitat:
Es bleibt zu hoffen, dass durch die während der Koalitionsverhandlungen angekündigte Ausweitung des Extremismus-Präventions- und -Bekämpfungs-Programmes auch der Linksextremismus und seine Folgen in das Zentrum des öffentlichen Bewusstseins und der Wachsamkeit der Exekutive rücken.


Es gibt größere Probleme in Deutschland als Links- oder Rechtsextremismus, z.B. Wirtschaftkriminalität und soziale Ausbeutung

Zitat:
Daran, dass die Linke sympathisiert mit diesen Extremisten, Randalierern und Verbrechern, habe ich keinerlei Zweifel


Ich aber, und wie groß die (gegenseitige) Sympathie ist kannst Du an Hand des Beitrages von Xenomorph studieren ... viel Erfolg!

Zitat:
Dass mir ein Linke-Vertreter während des Wahlkampfes, als ich mich auf eine Diskussion einließ, die Mauer in der DDR damit rechtfertigte ...


Das ist seine subjektive Meinung, aber nicht die der Linkspartei (und mit dieser Meinung würde ich diesem Vertreter einen Parteiwechsel zur MLPD nahe legen, da es mit den Leitsätzen der Linkspartei nicht vereinbar ist). Die CDU ist auch keine Nazipartei, nur weil viele Parteimitglieder ausländerfeindlich sind.


Zitat:
Original geschrieben von Xenomorph
...wobei 4. die Luschen- und Schwachmatenpartei "Die Linke" hier ein denkbar schlechtes Beispiel abliefert - und allenfalls noch als Armutszeugnis all dessen herhalten kann, was die Linke in den letzten 30 Jahren so falsch gemacht hat: nämlich aufzuhören, radikal zu sein ...


Ganz großes Kino! Viel Spaß mit Deinem Molotow-Coktail-Baukasten für Anarcho-Teens.

PS: RAF(f) dich wenigstens auf und zünde. Talk is cheap und Gutmenchentum

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Geändert von Gothanthrop am 25-10-2009 um 15:39

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Waldemar
Der redende Penis


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Xeno ist halt auch nur ein Mensch, der sich bestimmt gerne mal die Rübe wegballern würde, aber seine jämmerlich Existenz dann doch nicht beenden kann/will. Aber wenn soweit ist, bist du frei.. und dann bin ich neidisch

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Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man besser sägen könne.

Und fuhren mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen beim Sägen, schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.
(Berthold Brecht)

Armutsbericht: Sinkende Reallöhne Ausdruck struktureller Verbesserungen am Arbeitsmarkt!!

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Demon17
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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 16:38 Füge Demon17 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Demon17 anzeigen Demon17 eine eMail schicken Mehr Beiträge von Demon17 finden Demon17 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Äh, nein Waldemar. Mit solchen Sprüchen machst Du es nur noch schlimmer.

Zu Xeno hätte ich nur zu sagen: Die Revolution frisst ihre Kinder und der Sozialismus lässt sich in der Diktatur nicht darstellen.

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Geändert von Demon17 am 25-10-2009 um 16:40

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Waldemar
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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 16:57 Füge Waldemar zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Waldemar anzeigen Waldemar eine eMail schicken Besuche Waldemar's Homepage! Mehr Beiträge von Waldemar finden Waldemar eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Schlimmer ist ja immer in der Relation zu sehen. Außerdem meinte ich das rein sarkastisch mit einem Schuss Selbstironie.

Die Linkspartei ist nicht minder selbstironisch. Ich halte sie bestimmt nicht für Regierungsfähig und hier überschätzt die Partei, in vielen Punkten, die Wirkung des Staates. Sichwort Landesbanken. Auch Politiker sind keine gute Unternehmer und der Staat auch nicht.

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Demon17
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Ich denke, dass die Partei zwei Gesichter hat. Im Osten hat sie Teile der ehemaligen politischen Elite der DDR und ist entsprechend vorbelastet und im Westen sind es eher Außenseiter der Gesellschaft, die weder bei den Grünen noch bei der SPD landen konnten oder wollten. Bis jetzt haben sie sich in den westlichen Landesparlamenten jedenfalls nicht mit Ruhm bekleckert und außer Lafontaine sind die Westler in den Medien kaum präsent. Die Pressearbeit ist echt erbärmlich. Aber vielleicht liegt es auch an einer gewissen Ideenlosigkeit und mangelndem Showtalent.

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Randy
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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 17:12 Füge Randy zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Randy anzeigen Mehr Beiträge von Randy finden Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
2. Wer den Begriff "Extremismus" anerkennt, tut damit seine Zustimmung zum herrschenden System, zum Kapitalismus kund


Und? Der Kapitalismus ist das effizienteste, erfolgreichste und gerechteste wirtschaftliche System, das existiert, und das einzige, das mit individuellen Freiheiten und Rechten sowie einer parlamentarischen Demokratie harmoniert.

Darüberhinaus ist er Ausdruck eines grundlegenden menschlichen Entwicklungsmusters: Trial and Error - Dinge (Geschäftsmodelle und so weiter) werden ausprobiert, wenn sie funktionieren weiterbetrieben, wenn sie nicht funktionieren aufgegeben.

Beispiel Finanzmarkt: Wildes Spekulantentum und acide Papiere kann man sich nur dann leisten, wenn man damit rechnen kann, von Politikern mit der Begründung "gesellschaftlicher Verantwortung" im Ernstfall mit Steuergeldern gerettet zu werden.

Da dies passiert ist, kann das "Zocken" wieder weitergehen - hätten man hingegen auf den "Schutzschirm" verzichtet, hätten die Verantwortlichen und die nächsten Manager-Generationen gelernt, dass unverantwortliches, nur auf den schnellen Profit zielendes Verhalten langfristig zerstörerisch wirkt, und würden es unterlassen.

Ein Beispiel für die destruktive Wirkung staatlicher Regulation.

Weiter auf deine Aussagen eingehen möchte ich nicht, da dies von dir nur als Aufforderung verstanden würde, deinen inzwischen in in mehreren hundert Variationen vorliegenden Standardbeitrag mit kontinuierlich sinkendem sprachlichen und intellektuellen Niveau zu replizieren.

Zitat:
1. läuft es de facto nicht selten unrechtsmäßig ab


Natürlich, und um dies zu ändern muss in diesem Bereich mehr kontrolliert werden etc.

Empirische Studien zeigen jedoch eindeutig, dass das Ausmaß an Korruption in einem Land stark negativ mit der vorhandenen wirtschaftlichen Freiheit korreliert, d.h. mehr wirtschaftliche Freiheit -> weniger Korruption.

Siehe u.a.

http://www.sciencedirect.com/scienc...4cd0d10d6023ad1

http://www.sciencedirect.com/scienc...7cd96ae3fbf5999

http://www.oecdobserver.org/news/fu...corruption.html

Linke wollen hingegen stets mehr Staatseinfluss, mehr Auflagen, mehr Regulation - und dadurch entsteht Vetternwirtschaft, Beziehungen, die dem Umgehen dieser Auflagen dienen, Bestechung um Aufträge zu bekommen etc.

Ein gutes Beispiel sind die vor kurzem in den Medien berichteten Absprachen zwischen Ärzten und Kliniken, nach denen die Ärzte Prämien für Überweisungen bekommen.

Das ist natürlich sehr kritikwürdig, aber es ist logisch: Wenn man als Arzt nur eine Pauschale für einen Patienten bekommt, unabhängig davon, wieviel Zeit und Ressourcen man für ihn aufwenden muss, so sucht man sich andere Wege, um Geld zu verdienen und fühlt sich dabei auch noch im Recht.

Es ist also eine Frage des Anreizes, und je mehr unnötige Regulation, je mehr Staatseinfluss existiert, desto reizvoller wird Lobbyismus, Anbandelung an korrupte Politiker etc.

Zitat:
2. ist es undemokratisch und unseriös - auch wenn es rechtens ist - weil Lobbypolitik nicht im Sinne einer Volksvertretung sein kann, darüber vermag auch keine zukünftige FDP-Marionette, die sich gerne als Kanzlerin aller Deutschen feiern lässt, hinwegtäuschen.


Das ist, wenn ich es mal so formulieren darf, typisch links:

Aber Lobbypolitik für Gewerkschaften, NGOs, Studentenvertreter etc. ist OK, oder?

Natürlich, die gehören ja nicht zum Klassenfeind.

Abgesehen davon würde ich Frau Merkel nicht als FDP-Marionette bezeichnen - der Koalitionsvertrag deutet zwar in die richtige Richtung, aber es wird noch lange dauern, bis die CDU endlich den sozialdemokratischen Anstrich der letzten Jahre abstreift und die Möglichkeiten gesellschaftlicher Veränderung, die eine Koalition mit der FDP bietet, erkennt und nutzt.

Zitat:
Es gibt größere Probleme in Deutschland als Links- oder Rechtsextremismus, z.B. Wirtschaftkriminalität und soziale Ausbeutung


Zur Wirtschaftskriminalität und so weiter siehe oben - dazu hat die Linke genau den falschen Ansatz.

Und ich halte gerade politischen Extremismus für ein sehr großes Problem, denn ich beobachte, dass der öffentliche Raum zunehmend an Extremisten, Säufer, Randalierer und allgemein Personen, die durch ihr Auftreten bereits Gewaltbereitschaft ausstrahlen, verloren geht - dazu gehören die in Ostdeutschland inzwischen massiv vertretenen Neo-Nazis ebenso wie Punks, die vor Bahnhöfen abhängen und Passanten belästigen, ebenso wie Linksautonome, die Sachbeschädigung für akzeptabel erachten und ganz ungeniert ihre Taten auf Indymedia preisen und zu weiteren aufrufen.

Ich halte die Stimmung in einer Gesellschaft für sehr wichtig - und wenn diese von einer generellen Feindlichkeit gegenüber dem Wirtschaftssystem sowie den politischen Entscheidungsträgern geprägt ist, kann das nicht lange gut gehen.

Was die soziale Ausbeutung angeht, so halte ich den Begriff für unangebracht.

Person A unterbreitet Person B das Angebot für einen Arbeitsvertrag.
Person B kann ihn annehmen oder nicht.

Wenn B ihn annimmt, so tut er dies aus freiem Willen, und geht eine vertragsmäßige Beziehung mit A ein, die nichts mit Ausbeutung zu tun hat, unabhängig von den Entlohnungsbedingungen, da kein physischer Zwang ausgeübt wird.

Selbst wenn B keine andere Arbeitsmöglichkeit fände, könnte er immer noch betteln, Mülltonnen durchsuchen, das Land verlassen oder versuchen, anderweitig durch zu kommen.

Für den gemeinen Linken hört sich das natürlich schrecklich an, aber gerade daran zeigt er sein wahres gesicht: Er ist gegen Freiheit - denn Freiheit bedeutet immer auch die Freiheit, Verträge schließen zu dürfen - und genauso wie du nicht willst, dass man dir vorschreibt, welche Waren du kaufen sollst, oder mit wem du eine Geschäftsbeziehung eingehst, oder welche Fernsehsender du siehst, genauso will der Arbeitgeber nicht, dass man ihm vorschreibt, wen er zu welchen bedingungen einstellen soll - beides ist ausdruck derselben Freiheit, die ich für sehr wichtig und wertvoll halte.

Zitat:
Eine Partei verbieten zu wollen, die rund 12% der Stimmen bekommen hat, halte ich ebenfalls für leicht abwegig.


Das schrieb ich nicht - ich halte es nur für unlogisch, einerseits Programme gegen Nazis zu unterhalten, andererseits die Tatsache, dass viele junge Leute die DDR romantisieren und verherrlichen zu ignorieren.

Dagegen sollte mehr Aufklärung betrieben werden - schließlich würde man es auch nicht akzeptieren, wenn man ähnliches über das Dritte Reich sagte.

Ebenfalls problematisch ist es, dass im Internet auf zahlreichen Seiten offen zu Gewalt aufgerufen wird bzw. Gewalttaten verherrlicht werden, ohne dass die dafür vorgesehenen Gesetze Anwendung finden - das trägt zu dieser unter Jugendlichen verbreiteten Einstellung, dass es ganz normal wäre, seinem Unmut gegen die Gesellschaft, das "System" durch Gewalt ausdruck zu verleihen.

Darüberhinaus übt marxistisch-sozialistisches Gedankengut einen zersetzenden Einfluss auf die Gesellschaft aus, da es den Respekt vor Leistung, Eigentum und Autorität untergräbt, und die Menschen einerseits nihilistisch ("Scheiß Kapitalisten, überall nur scheiß Kapitalisten! Ich arbeite nicht, denn dann würde ich sie nur unterstützen und das System aufrecht erhalten! Ich tue auch nichts zu Verbesserung, denn dadurch würde ich ja nur das offene Aufbrechen der gesellschaftlichen Widersprüche hinauszögern!") und andererseits depressiv ("Oh mein Gott, es gibt soviel Leid und Elend auf der Welt, wie kann ich es da nur ertragen, nicht genauso zu leiden! Wie kann ich heute Abend nur mein Schnitzel essen, wenn ich weiß, dass irgendwo in Afrika ein Kind verhungert! Alles nur wegen der kapitalistischen Ausbeutung - Scheiß Kapitalisten - überall nur scheiß Kapitalisten *muhahahahah*") macht.

Daher sollte man ihm, nicht durch Verbote, sondern durch Bildung, durch Aufzeigen der Vorteile und Freiheiten einer kapitalistisch-demokratischen Gesellschaft und durch hartes Durchgreifen gegenüber politisch motivierten Straftaten, konsequent entgegen treten.

Geändert von Randy am 25-10-2009 um 17:23

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Zitat:
Beispiel Finanzmarkt: Wildes Spekulantentum und acide Papiere kann man sich nur dann leisten, wenn man damit rechnen kann, von Politikern mit der Begründung "gesellschaftlicher Verantwortung" im Ernstfall mit Steuergeldern gerettet zu werden.

Ja stimmt und zwar vor dem Hintergrund des Wallstreetcrashes Ende der 20er.
Zitat:
Da dies passiert ist, kann das "Zocken" wieder weitergehen - hätten man hingegen auf den "Schutzschirm" verzichtet, hätten die Verantwortlichen und die nächsten Manager-Generationen gelernt, dass unverantwortliches, nur auf den schnellen Profit zielendes Verhalten langfristig zerstörerisch wirkt, und würden es unterlassen.

Es hätte vielleicht keine neue Managergeneration gegeben. Du kannst es Dir vielleicht nicht vorstellen, aber wenn hunderte von Millionen Menschen in den technisch entwickelten Ländern hungern, dann sitzt die Welt auf einer Zeitbombe. Wir haben das im WK II erlebt. Der WK III würde mit atomaren Waffen geführt.

Das einzige Problem daran ist, dass der politische Wille fehlt kurzfristige Spekulation zu unterbinden und die Börsen auf das volkswirtschaftlich Notwendige zu reduzieren. Die Gier des Einzelnen ist nun mal als Leitfaden der volkswirtschaftlichen Entwicklung absolut nicht geeignet.

Zitat:
Wenn B ihn annimmt, so tut er dies aus freiem Willen, und geht eine vertragsmäßige Beziehung mit A ein, die nichts mit Ausbeutung zu tun hat, unabhängig von den Entlohnungsbedingungen, da kein physischer Zwang ausgeübt wird.

Selbst wenn B keine andere Arbeitsmöglichkeit fände, könnte er immer noch betteln, Mülltonnen durchsuchen, das Land verlassen oder versuchen, anderweitig durch zu kommen.



Das ist ja widerwärtig. Offenbar ist Dir das Recht auf Eigentum wichtiger als das Recht auf Leben. Irgendwas stimmt mit Deinen Prioritäten nicht. Du gibst hier echt den Prototyp des durchgeknallten Kapitalisten ab. Aber wenn das Recht auf Leben vom Einkommen abhängig ist, dann könnten viele auf die Idee kommen, sich das notwendige Einkommen ohne Rücksicht auf das Leben anderer zu verschaffen. Ich meine wenn schon das Recht des Stärkeren, dann nicht nur wirtschaftlich.

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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 17:49 Füge Randy zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Randy anzeigen Mehr Beiträge von Randy finden Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Das ist ja widerwärtig. Offenbar ist Dir das Recht auf Eigentum wichtiger als das Recht auf Leben.


Es ist logisch, unabhängig davon, ob es dir gefällt, oder nicht.

Das Recht zu leben bedeutet, wenn man es unideologisch betrachtet, nichts weiter, als dass jeder mit dem ihn gegebenen Fähigkeiten nach Aufrechterhaltung seiner Existenz streben kann, und er von gewalttätigen Angriffen auf sein Leben geschützt wird.

Es ist also ein Recht, etwas zu tun.

Trotzdem hat man nicht automatisch das Recht, dass jemand anders einem das Leben erhält, vor allem nicht, wenn dies mit dem Recht des anderen auf sein Eigentum kollidiert, welches er ja in diesem Fall abgeben muss.

Ein Recht auf ein fremdfinanziertes Leben ist aus der Natur nicht ableitbar sondern nur auf Basis subjektiv-moralischer und emotionaler Überlegungen und Werthaltungen - und auf Basis dieser moralischen Überlegungen würde ich selbstverständlich jemandem, der dringend Hilfe benötigt, und der auf mich wirkt, als ob er es verdiente, helfen - aber er hat kein naturgegebenes Recht darauf.

Zitat:
Aber wenn das Recht auf Leben vom Einkommen abhängig ist, dann könnten viele auf die Idee kommen, sich das notwendige Einkommen ohne Rücksicht auf das Leben anderer zu verschaffen. Ich meine wenn schon das Recht des Stärkeren, dann nicht nur wirtschaftlich.


Wie gesagt - es macht einen Unterschied, ob man das Recht auf Lebenserhalt durch eigene Handlung oder das Recht auf Lebenserhalt unabhängig von eigener Handlung betrachtet - ersteres würde durch eindeutig das Leben anderer bedrohende Handlungen sicherlich verletzt, weshalb diese zu unterlassen oder strafrechtlich zu verfolgen sind.

Möchte man über diese Fragen überdies unemotional nachdenken, so empfiehlt sich eine Beschäftigung mit dem Naturrechtsbegriff - zahlreiche intelligente Menschen haben sich über die Zeit hinweg Gedanken darüber gemacht, welche Rechte der Mensch hat und wie sich diese begründen lassen -

- und ein Mittelweg zwischen einem nihilistischen Xenomorphismus und einem weltbeglückenden Sozialismus halte ich für die sinnvollste und argumentativ am besten begründete Möglichkeit.

Und ich halte es für keinen großen Verlust, die Idee aufzugeben, dass man dazu verpflichtet sei, für andere aufzukommen; erstens beschneidet ein solches Recht andere grundlegende Rechte; zweitens bleibt immer noch die menschliche Empfindung, das heißt seine empirisch eindeutig belegte und neurowissenschaftlich bereits gut erforschte Tendenz, auf Handlungen oder auch nur Abschätzungen von Handlungsausgängen mit unterschiedlichen Emotionen zu reagieren, die ihn bei der Auswahl einer konkreten Handlung leiten.

Möchte man Mitmenschlichkeit und Solidarität, so sollte man versuchen, die Fähigkeit, auf das Leid anderer emotional zu reagieren, zu schulen und zu entwickeln, und so die Basis zu unterstützendem Verhalten auf Grundlage freier Entscheidung und nicht sozialistischen Zwanges zu legen, welche einzig mit dem Bild eines freien und eigenständig handelnden und denkenden Menschen vereinbar ist.

Geändert von Randy am 25-10-2009 um 17:59

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Xenomorph
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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 17:53 Füge Xenomorph zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Xenomorph anzeigen Mehr Beiträge von Xenomorph finden Xenomorph eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

...ich brauche Typen wie dich und dein Gewäsch nicht...ich brauche weder dich noch deinen Staat oder das "effizienteste Wirtschaftssystem" von allen...denn es mag ja dein Staat und deine Gesellschaft sein - aber nicht meine...und daher schulde ich ihr rein gar nichts - ich muss mich nicht um ihren Fortbestand sorgen, noch schulde ich ihr Respekt oder Anerkennung in irgendeiner Form...und die werden das System von mir auch nicht bekommen...!und weisst du was...du bist nur eine Marionette irgendwelcher Konzerne, ein Hampelmamm von Kapital und Staat...

...das Herumreiten auf"Gewalt" ist auch immer dieselbe Masche von euch: ihr wendet Gewalt an, um euer System durchzusetzen und fordert Gewaltverzicht von allen - "wir" sollen dabei stillhalten...aber "Gewalt" was ist das...? eigentlich alles, um Menschen an der Verwirklichung ihrer Interessen und Ziele zu hindern, sofern sie andere Ziele und Interessen haben als ihr...also ist Gewalt gegen das System anzuwenden nichts, was irgendwie verwerflich wäre, -oder soll ich dich etwa anbetteln und sagen: "ach bitte, bitte, du netter Kapitalist - rück endlich deine Produktionsmittel und deinen Besitz heraus - denn die gehören nicht dir - sondern allen...!"

...wenn Leute wie ich wirklich einen "zersetzenden Einfluss" auf Kapital, Staat und Eigentum haben - dann bestätigt mich das erst recht darin, mich auf dem richtigen Weg zu befinden - und den Kampf gegen dieses System fortzusetzen - und es bleibt zu hoffen, dass noch viele andere Menschen diesem Beispiel folgen werden - und dieser zersetzende Einfluss irgendwann auf alle Teilbereiche des Systems übergreifen wird...denn Kapital und Eigentum haben keine Existenzberechtigung auf dieser Welt, wo sie die alleingige Ursache von Hunger, Elend und Krieg sind..... - ebensowenig wie Lohnsklaverei und Herrschaft von Menschen über andere Menschen noch länger eine Daseinsberechtigung haben...es ist ein natürliches und selbstverständliches Recht eines jeden Menschen, gegen jede Unterdrückung zu kämpfen- auch mittels Gewalt, denn keine Revolution ist allein nur durch Reden gewonnen worden...

Geändert von Xenomorph am 25-10-2009 um 17:57

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Waldemar
Der redende Penis


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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 18:06 Füge Waldemar zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Waldemar anzeigen Waldemar eine eMail schicken Besuche Waldemar's Homepage! Mehr Beiträge von Waldemar finden Waldemar eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Ein Recht auf ein fremdfinanziertes Leben ist aus der Natur nicht ableitbar sondern nur auf Basis moralischer Überlegungen - und auf Basis dieser moralischen Überlegungen würde ich selbstverständlich jemandem, der dringend Hilfe benötigt, und der auf mich wirkt, als ob er es verdiente, helfen - aber er hat kein naturgegebenes Recht darauf.


Naturgegeben? Deine Moral, belegt mal wieder, dass jeder Mensch sich seine eigene Moral erfindet und sie für Allgemeinverbindlich erklären möchte. Natürlich ist pro soziales Verhalten von der Natur ableitbar, und Du wirst Dich wundern, auch die Menschen sind Bestandteil der Natur. Wenn Menschen sich als Krönung der Schöpfung betrachten, sollte sie grade angehalten sein, von sozialen Wesen, die es manifaltig in der Natur gibt, zu lernen.

Not und Elend zu lindern ist eine Aufgabe der Gemeinschaft und auch dessen Lösungen. Und nicht nach nach einer darwinistischer Scheinmoral von "Fressen und gefressen werden Moral"

__________________
Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man besser sägen könne.

Und fuhren mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen beim Sägen, schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.
(Berthold Brecht)

Armutsbericht: Sinkende Reallöhne Ausdruck struktureller Verbesserungen am Arbeitsmarkt!!

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Demon17
Adora quod incendisti, incende quod adorasti.


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Old Post erstellt am 25-10-2009 um 18:29 Füge Demon17 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Demon17 anzeigen Demon17 eine eMail schicken Mehr Beiträge von Demon17 finden Demon17 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Das Recht zu leben bedeutet, wenn man es unideologisch betrachtet, nichts weiter, als dass jeder mit dem ihn gegebenen Fähigkeiten nach Aufrechterhaltung seiner Existenz streben kann, und er von gewalttätigen Angriffen auf sein Leben geschützt wird.

Das siehst Du aber extrem ahistorisch. Ursprünglich ergab sich für Jahrzehntausende der Wohlstand aus der überlegenen Anwendung von Gewalt. Du überschätzt das bisschen Zivilisation gewaltig. Das dein Ansatz Grundgesetzwirdrig ist, davon mal ganz abgesehen.Lass es mich so sagen, ein Staat der Menschen verhungern lässt ist kein Rechtsstaat. Der Staat und damit alle Staatsbürger haben einander nicht nur die Unversertheit von Leib und Leben zu garantieren, nein sogar die Menchenwürde muss gewahrt bleiben. Das suchen von Nahrung in Mülltonnen ist eindeutig nicht menschenwürdig. Außerdem ist alles Gewalt, was geeignet ist die Unversehrtheit von Leib und Leben zu beeinträchtigen.

__________________
Archiv der Lüge




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Ein kriechendes Wesen aus Kälte verstorbener Seelen,
im klammen Gefängnis erloschener Asche der Glut.
Befreit sind vergessene Ängste und gierig; sie stehlen
dem Leben die Hoffnung auf bessere Zeiten im Tod.

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