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Nezach
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Teil 1

Was ist ein Argument und wozu dient es?

Das Argument ist eine Anzahl von Aussagen, die eine Behauptung (These) begründen oder widerlegen (sollen). Die Beweisführung bzw. Widerlegung mit Hilfe von Argumenten (einer Argumentationskette) wird Argumentation genannt. Sie dient dazu, Ansichten zu untermauern oder umzustoßen (durch Gegenargumente). Man bedient sich der Argumente, d.h. der Beweismittel, in der Absicht, Diskussionsteilnehmer von der Wahrheit oder Unwahrheit einer Behauptung zu überzeugen. Das Abwägen der Argumente (Pro und Contra) wird Erörterung genannt. In Zusammenhang mit dem Argumentieren spielen die Begriffe "Wahrheit" und "Logik" eine Rolle.

Dem Argumentierenden kann es u.a. um die Auffindung der Wahrheit (d.h. der wahren Ansicht) gehen, aber auch darum, sich (evtl. um jeden Preis und mit unfairen Mitteln) durchzusetzen und den anderen Disputanten (schein)argumentativ zu schlagen. Manchem gelingt in einem Streit – einer verbalen Auseinandersetzung – eine hieb- und stichfeste Argumentation.

Einige sind der Ansicht, dass (wahrheitsfähige) Aussagen wahr sind, wenn sie mit dem Gegenstand, auf den sie sich beziehen, übereinstimmen, z.B. die Aussage "Der Turm ist 120 Meter hoch." relativ zu einem Turm, der tatsächlich 120 Meter hoch ist. Einige vertreten die Meinung, dass es kein Kriterium für die Wahrheit von Aussagen gibt, insbesondere, weil sie nicht davon ausgehen, dass es die oder eine Realität gibt.

Nun kommt es vor, dass zwei Vertreter in einer Diskussion aufeinandertreffen – der eine glaubt an Wahrheit, der andere nicht – und wenn sie sich nicht auf einander einstellen, sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Elementarsatz z.B. ist wimni ein Vertreter des realistischen Wahrheitsbegriffes, Montrose schien der Realität ebenfalls verbunden, Demon17 bekennt sich m.W. nicht ausdrücklich zum realistischen Wahrheitsbegriff. Für ihn ist Wahrheit ein temporäres soziales Konstrukt. Cthughas Einstellung zum Begriff "Wahrheit" scheint nicht weit davon entfernt zu sein. Meine eigene Haltung ist inzwischen stark von der Überzeugung "Was existiert, existiert auf eine Weise, die sich von Nichtexistenz nicht unterscheidet" geprägt und sympathisiert mit dem Fuzzy Logic Thinking.

Der Zusammenhang zwischen der Einstellung zu Existenz (Realität) und Wahrheit einerseits und zur Argumentation andererseits liegt auf der Hand. Für jemanden, der nicht von Existenz bzw. Realität ausgeht, verliert Argumentation an Bedeutung bzw. erhält einen anderen Sinn.

Auch über das Verhältnis von Wahrnehmung und Realität gehen die Meinungen auseinander. Der eine meint, er nehme die Realität so wahr, wie sie ist. Der andere ist der Ansicht, die menschliche Wahrnehmung ähnele nur der Realität. Ein Dritter schließlich glaubt, was ein Mensch wahrnimmt, lässt keinen Schluss auf die Beschaffenheit der Realität zu. Letzterer legt dann freilich keinen Wert auf Vergleich von Aussagen mit der Realität.

Einige sind der Ansicht, dass sich immerhin die Erfahrungen der Menschen ähnelten, so dass es zumindest auf vielen Gebieten leicht ist, zu einem Konsens über die Wahrheit von Aussagen zu kommen. Anderen wird selbst die Existenz anderer Menschen zweifelhaft, so dass sie sich mit "ihrer eigenen Wahrheit" lediglich an ihrem eigenen Erleben orientieren. Für viele scheint die eigene Wahrnehmung am überzeugendsten zu sein. Doch selbst an dieser zweifeln einige.

Das Denken (und demzufolge auch das Argumentieren) ist bei einigen stark durch die Orientierung an einer absolutgeglaubten Realität (bzw. "ihrer eigenen Wahrnehmung") geprägt. Das andere Extrem wird von denen praktiziert, die nicht an Realität oder ihre Wahrnehmung glauben und daher auch Gedanken als wahr ansehen können, bei deren Anblick sich die Haare der realistisch orientierten Denker sträuben.

Der Thread bietet die Möglichkeit sich über das Thema "Argumentation" auszutauschen und alle damit im Zusammenhang stehenden Fragen und Probleme zu besprechen. Meiner Meinung nach ist das sehr wichtig, weil das German Gothic Board von vielen als eine Art "Diskussionsraum" angesehen wird.

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Nezach
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Old Post erstellt am 23-02-2009 um 08:29 Füge Nezach zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nezach anzeigen Mehr Beiträge von Nezach finden Nezach eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Teil 2

Oft wird erwartet, dass man für die eigenen Ansichten bzw. Behauptungen Argumente bzw. Beweise vorbringt. Tut man das nicht, wird man regelmäßig attackiert. Ich möchte hier zur Kenntnis geben, dass Argumentation verschiedene Bedeutung haben kann und sogar Konversation möglich ist, die ganz ohne Argumentation auskommt.

Doch zunächst erfolgt eine kurze Betrachtung des Begriffs "Argument":

Hat jemand etwas selbst wahrgenommen (erlebt), so ist das (zumindest für ihn) im allgemeinen ein starkes Argument für dessen Existenz, besondere Beschaffenheit und konkretes Verhalten. Auch die Aussage einer glaubwürdigen Person (z.B. sog. Autorität) hat Gewicht. Diese hat ihre Überzeugung etwa aus eigener Beobachtung (also auch Wahrnehmung bzw. Erleben) gewonnen.

(Vor allem eigene) Wahrnehmung (und noch mehr: Erleben) hat also für die Argumentation – so glauben zumindest viele – eine außerordentlich große Bedeutung.

Die meisten Aussagen (z.B. "die Sonne scheint mir gerade ins Gesicht") haben Bezug zu der als eigen angesehenen Person. Wir erkennen daran die Bedeutung der Selbst-Definition, d.h. der Antwort auf die Frage "Wer bin ich?", für die Argumentation. Tatsächlich scheinen sich viele (wenn nicht die meisten) als Person – als denkender, sprechender und lachender Zweibeiner – zu verstehen. Sehr viele Aussagen, Schlüsse und somit Argumente haben als eine (unausgesprochene) Voraussetzung bzw. Prämisse: "ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut".

Die diesbezüglich gestellte Frage "Wie kommst Du denn darauf?" wird oft nicht ernst genommen. Man erhält etwa zur Antwort "Spinnst Du? Was soll ich denn sonst sein?". Als ob es sich von selbst verstünde, dass der Mensch ein Mensch (Sterblicher) ist!

Ich frage mich, wie ich wohl pro Aussage, "ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut" argumentieren könnte. Mir fällt dazu folgendes ein: menschlicher Körper als Zentrum des Erlebens und des Willens. Eine Argumentation gelingt mir nicht auf Anhieb. Würde ich z.B. behaupten, ein menschlicher Körper sei Zentrum meines Erlebens, gründete dies auf der Behauptung, ich sei nur oder vor allem "hier und jetzt" bzw. stets in größter Nähe zu diesem menschlichen Körper. Ich weiß jedoch nicht, ob dies immer zutreffen wird. Außerdem wäre es kein Beweis dafür, dass ich dieser menschliche Körper bin. Selbst wenn ich mich mein ganzes Leben in der Erdatmosphäre tummle, folgt daraus nicht, dass ich die Erdatmosphäre bin. Auch wenn ich scheinbar jetzt und hier erlebe, folgt daraus nicht, dass ich (nur oder überhaupt) hier und jetzt BIN.

Auch das denkbare Argument "auf diesen menschlichen Körper habe ich größeren Einfluss als auf irgendeinen anderen menschlichen Körper oder sonst etwas" überzeugt mich nicht. Was ist dieser Einfluss? Das Wirken einer Kraft? Einer Kraft, die ich nicht sehe und nicht höre? Einer Kraft, die das Gehirn lenkt, welches den übrigen Körper steuert? Mir ist nicht bewusst, dass ich ein Gehirn lenke. Was eine Kraft ist, weiß ich nicht. Wirken kann ich mir nicht vorstellen.

Ich kann glauben, dass ich ein bestimmter menschlicher Körper bin. Genauso gut könnte ich glauben, ich sei ein Baum oder die Sonne. Sympathischer als die Identifikation mit einem Körper ist mir ein Selbstverständnis als Erlebenden (Raum-Zeit-Punkt), der hier und jetzt (scheinbar als ein bestimmter Mensch in besonderer Situation) scheinbar Bestimmtes erlebt, jedoch prinzipiell auch alles andere erleben könnte (und womöglich erlebt), also auch als jeder Andere an anderem Ort zu anderer Zeit.

Für die Diskussion über Argumentation spielt auch der Gedanke eine Rolle, dass letztlich jede Erklärung auf etwas Unerklärlichem, jeder Beweis auf etwas Unbewiesenem fußt. Daraus folgt, dass man sich u.U. auf gemeinsame Glaubenssätze (Überzeugungen, Grundannahmen, Axiome) als Grundlage einer Diskussion bzw. Erörterung einigen muss, damit Argumente überhaupt akzeptiert werden und eine Rolle spielen.

Gewöhnlich stürzen sich die NW-Mitglieder in eine Diskussion ohne jegliche Vorbesprechung. Missverständnisse sind vorprogrammiert. Über Sinn und Zweck einer Vorbesprechung zu einem Thread kann man sich streiten. Um die Problematik, die darin zu behandeln wäre, kommt man jedoch nicht drum herum.

Erst kürzlich forderte Elementarsatz von mir Argumente, weil er meint, es ginge nicht ohne. Mitten in einer Diskussion müsste ich ihm erst einmal mitteilen, dass ich von meinem Standpunkt aus betrachtet, keine Argumente bringen muss. Natürlich kann er diese meine Einstellung nicht verstehen bzw. akzeptieren, solange er auf seinem Standpunkt bleibt. Mir bleibt nur, ihn besser zu verstehen. Er scheint (momentan) jemand zu sein, der sich auf materialistisch-realistischem und atheistischem Standpunkt befindet und von diesem aus beurteilt.

Interessant und diskussionsbereichernd finde ich Standpunktwechsel und Standpunktvielfalt. Mein Eindruck ist: zur Zeit werden hier 99% aller einnehmbaren Standpunkte vorverurteilt bzw. tabuisiert, wenn nicht Desinteresse an ihnen (oder an Diskussion überhaupt) besteht.

Bezüglich Diskussion und Argumentation finde ich noch folgenden Gedanken interessant: Bevor man mit seiner Gegenargumentation beginnt, könnte man zunächst die Argumentation des Dialogpartners (dessen Argumentation widerlegt werden soll) mit eigenen Worten wiedergeben (d.h. paraphrasieren). Ich finde, das ist eine gute Sitte und bedeutend respektvoller als einfach zu schreiben "Du schreibst Blödsinn! Lies, was ich Dir zu sagen habe!". So signalisiert man dem Dialogpartner, dass man seiner Argumentation Interesse und Akzeptanz entgegenbringt. Der Dialogpartner kann auf diese Weise leichter erkennen, ob seine Äußerungen richtig und unverzerrt (ist selten der Fall) "rübergekommen" sind und (hoffentlich) besser auf den Empfänger eingehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gespräche im allgemeinen angenehmer und erfreulicher verlaufen und erfolgreicher enden, wenn sich die Teilnehmer beharrlich um ein besseres gegenseitiges Verständnis bemühen. Der Wert von Kompromissen ist ein weiteres interessantes Thema, das hier mit "'reinspielt".

Was meint Ihr dazu?

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Feuerschatten
die ewig Suchende


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Old Post erstellt am 23-02-2009 um 13:49 Füge Feuerschatten zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Feuerschatten anzeigen Feuerschatten eine eMail schicken Mehr Beiträge von Feuerschatten finden Feuerschatten eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Hast du den Text selber verfasst oder einer Quelle entnommen? Er hört sich auf jeden Fall sehr durchdacht an, also nicht einfach mal so dahin geschrieben.

Prinzipiell beleuchtet er den Daseinszweck und Aufbau eines Arguments in unserer Gesellschaft. Und damit hat er sich auch schon überlebt, denn heutzutage ist ein vernünftiges, logisches Argument völlig veraltet und wird in normalen Gesprächen geflissentlich durch das "Argument" Ich-habe-mehr-Macht-als-du-und-deshalb-automatisch-Recht oder einfachem Anblaffen ersetzt.
Warum sich also noch die Mühe machen und so einen detaillierten Text für ein Stilmittel verfassen, das allenfalls noch in der Realschule im Deutschuntericht Verwendung findet?

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Kalt, mit scharfen Splittern karstigen Eises, einst gefroren aus unzähligen Tränen.
Du trägst ein Lächeln auf deinem Gesicht - pass auf, dass es nicht zerbricht.
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TheTurningPoint
Not every pain hurts


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Old Post erstellt am 23-02-2009 um 15:40 Füge TheTurningPoint zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von TheTurningPoint anzeigen TheTurningPoint eine eMail schicken Mehr Beiträge von TheTurningPoint finden TheTurningPoint eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

@ Feuerschatten:

Die Schwarzkittel mögen es nun mal, sich mit völlig veralteten und toten Dingen und Verhaltensweisen zu befassen, lungern auf Friedhöfen und alten Burgen herum, ziehen unmoderne Klamotten an und so weiter. Und was ihre verwendeten Stilmittel betrifft, brauchst du nur ihr komisches Äußeres und ihr komisches Benehmen anzuschauen - wie uralte Adlige ...

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Du allein kannst strahlen in der Welt.

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Kinch
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Old Post erstellt am 23-02-2009 um 17:33 Füge Kinch zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Kinch anzeigen Kinch eine eMail schicken Mehr Beiträge von Kinch finden Kinch eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Ich möchte hier zur Kenntnis geben, dass Argumentation verschiedene Bedeutung haben kann und sogar Konversation möglich ist, die ganz ohne Argumentation auskommt.


Das ist nicht wirklich überraschend, denn schließlich gibt es einen Unterschied zwischen einer Konversation im Sinne eines Gesprächs im Allgemeinen und einer Diskussion im Speziellen.

Desweiteren bleibt deine Akündigung folgenlos: Nirgends hast du erklärt, wieso eine Konversation ganz ohne Argumentation auskommt (was ich auch denke), geschweige denn, dass eine Diskussion ohne Argumentation auskommt (was ich nicht denke).

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Ich frage mich, wie ich wohl pro Aussage, "ich bin ein Mensch aus Fleisch und Blut" argumentieren könnte.[...]Würde ich z.B. behaupten, ein menschlicher Körper sei Zentrum meines Erlebens, gründete dies auf der Behauptung, ich sei nur oder vor allem "hier und jetzt" bzw. stets in größter Nähe zu diesem menschlichen Körper.


Diese und die darauf aufbauenden Gedanken finde ich widersprüchlich. "In großer Nähe" zu diesem Körper zu sein, oder "größter Einfluss" auf diesen Körper zu haben, geht doch von einer Verschiedenheit zum Körper aus.

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Ich kann glauben, dass ich ein bestimmter menschlicher Körper bin. Genauso gut könnte ich glauben, ich sei ein Baum oder die Sonne.


Kommt darauf an, wie man "genauso gut" versteht. Anzunehmen, man sei eher Körper als Baum ist meiner Meinung nach naheliegend, weil es dem physikalischen Weltbild und der Realwahrnung gesunder Menschen entspricht. Zudem ist es sinnvoll, weil man unbestreibar durch den eigenen Körper empfindet und handelt.

Das schließt einen Glauben an einen gewissen Dualismus von Sein und Körper nicht aus. Als Beispiel sei das Konzept der "Seele" erwähnt; ein metaphysisches Ding, dass auch unabhängig vom Körper existiert, schließt auch nicht aus, dass man solange man "lebt" untrennbar mit dem Körper verbunden ist und über diesen identifziert werden kann.

Allerdings muss man unterscheiden zwischen dem Glauben (ich bin mehr als nur mein Körper) und dem Wissen (ich bin unter anderem mein Körper).

Desweiteren leuchtet mir nicht ein, was das mit der Thematik deines Threads zu tun hat.

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Gewöhnlich stürzen sich die NW-Mitglieder in eine Diskussion ohne jegliche Vorbesprechung. Missverständnisse sind vorprogrammiert. Über Sinn und Zweck einer Vorbesprechung zu einem Thread kann man sich streiten. Um die Problematik, die darin zu behandeln wäre, kommt man jedoch nicht drum herum.


Und müsste man dann nicht auch über die Vorbesprechung vorbesprechen? Schließlich könnte es genauso gut Missverständnisse bei der Vorsbesprechung geben. Und welche bei der Vor-Vorbesprechung, weshalb man eine Vor-Vor-Vorbesprechung bräuchte.

Überhaupt will mir nicht einleuchten, was genau denn eine "Vorbesprechung" in dem Sinne sein soll. Eine Erörterung der Thematik wird vom Threadersteller geliefert und darin sollte alles zu finden sein, was für die Diskussion (oder Konversation) nötig ist.

Meiner Meinung nach, würde es reichen, wenn sich jeder die Mühe macht einen Beitrag vollständig und genau zu lesen und umgekehrt einen Beitrag nachvollziehbar zu schreiben. Ein Großteil der Missverständnisse lassen sich meiner Meinung nach darauf zurückführen, dass der Diskutant es versäumt einen Beitrag vollständig zu lesen und mittels Argumentum ad ignoram diskutiert.

Wenn man eigene Prämissen einbringt, von denen der andere nicht ausgehen kann, muss man eben auch darauf hinweisen.

Wenn du der Meinung bist, keine Argumentation zu brauchen, dann sag das doch einfach. Im Übrigen erübrigen sich dann eben auch Diskussionen mit dir; denn eine Diskussion ohne Argumentation führt zu keinem Ergebnis, bzw. keinem Erkenntnissgewinn.
Was man, wie schon gesagt, ohne Argumentation führen kann, ist eine Konversation. Die Kommunikation hat dann eher selbstzweckhaften Charakter, während sie bei einer Diskussion nur ein Mittel zum Zweck ist.
Konversationen mit Menschen, an denen ich kein menschliches Interesse habe, geben mir persönlich nichts, ergo lese ich ihre Beiträge nicht weiter und gehe nicht auf sie ein. Ich finde das legitim.

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Bevor man mit seiner Gegenargumentation beginnt, könnte man zunächst die Argumentation des Dialogpartners (dessen Argumentation widerlegt werden soll) mit eigenen Worten wiedergeben (d.h. paraphrasieren).


Ich sehe den Sinn darin nicht ganz. Eine Paraphrase (oder eine Zitierung) ist nur nötig um deutlich zu machen, worauf man sich konkret bezieht.

Eine komplette Paraphrase aus Höflichkeitsgründen finde ich zeitverschwendend.

Eine Paraphrase um sicher zu stellen, dass man den anderen richtig verstanden hat ist absolut unfruchtbar; das ergibt sich meiner Meinung nach erst in der Diskussion. Würde man deinen Gedanken zu Ende denken, müsste jeder der vorhat jemanden zu Antworten zunächst, dessen kompletten Beitrag vollständig paraphrasieren und darauf warten, dass der Gegenüber sein "ok" gibt. Bei einer Diskussion mit 2 Leuten ist der Aufwand vielleicht noch zu bewältigen, allerdings steigen die Paraphrasen dann mehr oder weniger quadratisch zur Anzahl der Diskutanten.
Und dann stellt sich die Frage, ob die Paraphrase selbst jeweils richtig verstanden wurde.
Meiner Meinung nach ist das unfruchtbar, weil sich die Missverständnisse erst darin zeigen, wenn man mit dem Gedankengut des anderen "spielt", wie es bei einer Gegenargumentation der Fall ist.

Praphrasen machen allerdings dort Sinn, wo einem bewusst ist, dass man sich nicht sicher ist, ob man den anderen richtig verstanden hat.

Zitat:
Original geschrieben von Feuerschatten
Prinzipiell beleuchtet er den Daseinszweck und Aufbau eines Arguments in unserer Gesellschaft. Und damit hat er sich auch schon überlebt, denn heutzutage ist ein vernünftiges, logisches Argument völlig veraltet und wird in normalen Gesprächen geflissentlich durch das "Argument" Ich-habe-mehr-Macht-als-du-und-deshalb-automatisch-Recht oder einfachem Anblaffen ersetzt.


Dir ist aber schon klar, dass du damit eine Gegenposition zu Nezach beziehst?
(vgl: "Mitten in einer Diskussion müsste ich ihm erst einmal mitteilen, dass ich von meinem Standpunkt aus betrachtet, keine Argumente bringen muss.")

Nezach ist auch der Ansicht, Argumente seien nicht zwingend für eine Diskussion. Mir ist dann aber nicht klar, warum Diskussionen überhaupt geführt werden sollten und vor allem "wie", bzw. wo denn die Abrenzung zu einem normalen Gespräch ist ("Ist das Wetter nicht schön?" - "Ja ja, doch, sehr schön. Nicht so wie gestern").

Darüberhinaus hat Nezachs möglicherweise die Definition eines Arguments in Allgemeiner Form recht gut wiedergeben, aber meiner Meinung nach nicht dessen Verwendungszweck:

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Man bedient sich der Argumente, d.h. der Beweismittel, in der Absicht, Diskussionsteilnehmer von der Wahrheit oder Unwahrheit einer Behauptung zu überzeugen.


Der Satz hat eine gewisse Unschärfe, nämlich ob Argumente ausschließlich oder unter Anderem dazu dienen von Wahrheit und Unwahrheit zu überzeugen. Im Kontext von Nezachs Beitrag gehe ich davon aus, dass er der Meinung ist, Argumente würden ausschließlich dazu dienen und demzufolge, müsste der Argumentierende die Ansicht vertreten die absolute Wahrheit zu kennen.

Ich persönlich würde das verallgemeinern: Argumente dienen dazu die eigene Behauptung, für andere Menschen nachvollziehbar, zu vertreten.

Sie sind das einzige Mittel um zu begründen, warum man behauptet, was man behauptet. Alles andere ist eine reine Beschreibung der eigenen Meinung ("2 + 3 = 6; das glaube ich halt.").

Und selbstverständlich schließen unterschiedliche Behauptungen einander nicht unbedingt aus. (vg: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_bl...und_der_Elefant)

Zitat:
Original geschrieben von Feuerschatten
Warum sich also noch die Mühe machen und so einen detaillierten Text für ein Stilmittel verfassen, das allenfalls noch in der Realschule im Deutschuntericht Verwendung findet?


Also, wenn ich zwischen den Zeilen seines Beitrags lese: Ich glaube Nezach wünscht sich ein "mechanisches" Verfahren für Diskussionen, dass in der Lage sein soll sämtliche Missverständnisse und Unstimmigkeiten in Diskussionen auszuschließen.
Und er glaubt, dass der Wunsch vieler Diskutanten nach Argumenten dem entgegen steht, weil Argumente anscheinend in seinen Augen eine Ablehnung der Position des anderen zwingend vorrausetzen; und eine Ablehnung scheint für ihn bereits für sich genommen ein Übel zu sein.

Geändert von Kinch am 23-02-2009 um 17:41

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Nezach
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Old Post erstellt am 24-02-2009 um 08:43 Füge Nezach zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nezach anzeigen Mehr Beiträge von Nezach finden Nezach eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Es geht mir zunächst vor allem um den Zusammenhang zwischen Wahrheit|Realität|Selbst-Definition und ––– Argument(ation). Vielleicht kannst Du, Kinch, oder jemand anderes, das noch einmal ausführlich darstellen. Ich weiß im Moment nicht, wie ich es noch verständlicher erklären kann.

Was setzen die meisten – wenn nicht alle – Argumente (meist stillschweigend) voraus?

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Kinch
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Old Post erstellt am 24-02-2009 um 08:44 Füge Kinch zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Kinch anzeigen Kinch eine eMail schicken Mehr Beiträge von Kinch finden Kinch eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Was setzen die meisten – wenn nicht alle – Argumente (meist stillschweigend) voraus?


Einen Denkprozess?

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Nezach
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Old Post erstellt am 24-02-2009 um 10:06 Füge Nezach zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nezach anzeigen Mehr Beiträge von Nezach finden Nezach eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Kinch: Einen Denkprozess?
Das ist richtig, doch ich möchte auf die Grundannahme(n) von Argumenten hinaus. (Diese werden hier gegenwärtig von vielen absolutgeglaubt und darum nicht hinterfragt. Und nur dadurch halten hier viele Argumente den Status beinahe absoluter Wahrheiten. Das führt zur Ausgrenzung vieler Themen, Ideen und Ansichten.)

Nehmen wir als Beispiel die Aussage: "Mittags ist die Sonne ca. in Richtung Süden am Himmel (über dem Horizont) zu sehen, wenn nicht Wolken die Sicht auf sie verdecken." – Welche Annahme(n) setzt diese Behauptung voraus?

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Nezach
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Old Post erstellt am 25-02-2009 um 23:31 Füge Nezach zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nezach anzeigen Mehr Beiträge von Nezach finden Nezach eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Viele (wenn nicht die meisten oder gar alle) Argumente, die im allgemeinen vorgebracht werden, setzen voraus:

  • Glaube, ein Mensch aus Knochen, Fleisch und Blut (oder zumindest ein jetzt und hier Erlebender und Strebender) zu sein

  • Glaube an nichtbewusstes bzw. bewusstseinsunabhängiges Sein

  • Glaube an Begründetheit bzw. Gesetzmäßigkeit (Kausalität = Wirkzusammenhang)

Argumente sind – wie die Behauptungen, die sie beweisen oder widerlegen sollen – unbewiesene bzw. grundlose Behauptungen, d.h. "so-ist-es"-Aussagen.

Dennoch wird Argumentation von vielen erstaunlich ernst genommen, so ernst, als ob es um Sein oder Nichtsein ginge.

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Kinch
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Old Post erstellt am 26-02-2009 um 08:32 Füge Kinch zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Kinch anzeigen Kinch eine eMail schicken Mehr Beiträge von Kinch finden Kinch eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Du verwechselt Glaube mit Empirie. Das alle Argumente in igendeiner Form auf Axiomen beruhen müssen, liegt meiner Meinung nach an der Unvollständigkeit der menschlichen Erkenntnissfähigkeit und ist daher kein eigentliches Problem des Arguments.

Daneben wäre es doch mal nett, wenn du uns eine Alternative vermitteln könntest. Ich habe da eine Idee: Du könntest uns doch, ohne jedes Argument versuchen zu überzeugen, dass Argumente unzureichend seien. Wie würde das in etwa von statten gehen?
(Den Widerspruch, dass die Überzeugung ohne Argument selbst ein ziemlich starkes Argument ist, können wir dann später betrachten)'

Geändert von Kinch am 26-02-2009 um 08:46

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Nezach
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Old Post erstellt am 27-02-2009 um 00:12 Füge Nezach zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nezach anzeigen Mehr Beiträge von Nezach finden Nezach eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Kinch: Du verwechselt Glaube mit Empirie.
Ist das so?


Zitat:
Kinch: Das alle Argumente in igendeiner Form auf Axiomen beruhen müssen…
Auf welchen Axiomen beruhen die meisten Argumente?


Zitat:
Kinch: Daneben wäre es doch mal nett, wenn du uns eine Alternative vermitteln könntest.
Ich habe nichts gegen das Argumentieren, wenn dem Diskussionspartner genügend Interesse und Akzeptanz entgegengebracht wird. Das absolute Ausschließen, Verneinen und Verunglimpfen der meisten anderen Standpunkte und Ansichten halte ich jedoch für problematisch in einem Board, das dem Gedankenaustausch bzw. der Diskussion gewidmet ist.

Ich habe es wiederholt erlebt, dass Einzelne in (anderen) Foren ihre Gedanken nicht ungestört entwickeln konnten, da sie von einer Mehrheit sogleich im Keime erstickt wurden. Auch hier erlebe ich leider bei einigen ein unbändiges Bestreben, die Meinung des anderen am Boden zu zerstören, ohne ihr auch nur das geringste Interesse zukommen zu lassen.

Nicht selten findet scheinbar gar kein Miteinander-Reden statt, sondern ein erbarmungsloser Kampf gegeneinander. Das ist vergleichbar mit Krieg. Und das Ergebnis ist ein Feld voller Leichen, Resignation, Traurigkeit und Totenstille, kurz: ein Friedhof. Nichts gegen Friedhöfe, nichts gegen die Stille und den Frieden, aber ein Diskussionsboard, das ein Friedhof ist, ist kein Diskussionsboard.

Dieser Thread ist kein TuS-Thread. Mir geht es hier darum, das Thema "Argumentation" zu beleuchten, wenn der eine oder andere in der Diskussion Alternativen erblickt, um so besser.


Zitat:
Kinch: Ich habe da eine Idee: Du könntest uns doch, ohne jedes Argument versuchen zu überzeugen, dass Argumente unzureichend seien. Wie würde das in etwa von statten gehen?
Indem ich Euch zitiere:
Zitat:
Kinch: Das alle Argumente in igendeiner Form auf Axiomen beruhen müssen…

Geändert von Nezach am 27-02-2009 um 00:49

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Elementarsatz
Größter König unserer Zeit


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Old Post erstellt am 27-02-2009 um 00:59 Füge Elementarsatz zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Elementarsatz anzeigen Elementarsatz eine eMail schicken Mehr Beiträge von Elementarsatz finden Elementarsatz eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Argumente sind – wie die Behauptungen, die sie beweisen oder widerlegen sollen – unbewiesene bzw. grundlose Behauptungen, d.h. "so-ist-es"-Aussagen.


Argumente sind überhaupt keine Aussagen. Nezach, du hast offenbar keinen Schimmer, wovon du redest.

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Nezach
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Old Post erstellt am 27-02-2009 um 08:03 Füge Nezach zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nezach anzeigen Mehr Beiträge von Nezach finden Nezach eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Elementarsatz: Argumente sind überhaupt keine Aussagen. Nezach, du hast offenbar keinen Schimmer, wovon du redest.
Ich bin vollstblöd, weißt' doch. Und inwiefern sind Argumente überhaupt keine Aussagen? Führt wikipedia wieder mal in die Irre?


Zitat:
Ein Argument (lateinisch „Beweisgrund, Beweismittel“) ist eine Aussage oder eine Folge von Aussagen, die zur Begründung oder zur Widerlegung einer Behauptung (These) angeführt wird. Quelle


Zitat:
Argumente sind der Versuch, die Richtigkeit einer bestimmten Aussage über eine andere, bereits akzeptierte, Aussage zu beweisen.

Formal besteht ein Argument aus drei bzw. vier Elementen: Nämlich aus mindestens zwei Prämissen (das sind Aussagen, auf welche die in Frage stehende Aussage zurückgeführt werden soll), einer Schlussfolgerung bzw. Konklusion (das ist die in Frage stehende Aussage selbst) sowie einer Schlussregel und gegebenenfalls weitere Annahmen, die um des Arguments willen gemacht werden.

Prämisse 1: Alle Menschen sind sterblich

Prämisse 2: Sokrates ist ein Mensch

Konklusion: Also ist Sokrates sterblich

Quelle

Zitat:
Sie werden auch sehen, daß jedes Argument selbst wieder eine Aussage ist, die eigentlich auch abgesichert werden müßte. Treibt man dies weiter, würde man aus dem Begründen nicht herauskommen. Man käme in einen infiniten Regreß, eine unendliche Wiederholung der Infragestellung und damit eine unendliche Folge von Argumenten.

Praktisch kann daher keineswegs jede Aussage begründet werden. Viele Aussagen gelten selbstverständlich, sie überzeugen, weil sie von den Leser/-innen Hörer/-innen von sich aus akzeptiert werden können. Man nennt solche Aussagen evidente Aussagen. Auch jeder wissenschaftliche Text baut auf zahlreichen Aussagen auf, die von der "scientific community", der Gemeinschaft der Wissenschaftler in der Regel akzeptiert werden oder die aufgrund der Alltagserfahrung von allen als gültig anerkannt werden.

Festzuhalten bleibt aber: jede Aussage beinhaltet einen Geltungsanspruch und muß prinzipiell kritisierbar und begründbar sein. Immer wieder werden geltende Wahrheiten und Normen in Frage gestellt und neu ausdiskutiert. Quelle

Geändert von Nezach am 27-02-2009 um 13:52

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Kinch
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Old Post erstellt am 27-02-2009 um 08:24 Füge Kinch zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Kinch anzeigen Kinch eine eMail schicken Mehr Beiträge von Kinch finden Kinch eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Ich habe nichts gegen das Argumentieren, wenn dem Diskussionspartner genügend Interesse und Akzeptanz entgegengebracht wird.


Aha. Also geht es in dem Thread gar nicht um Argumente, sondern nur um den Umgang miteinander? Sorry, aber dann hast du die ganze Zeit an deinem eigenen Thema vorbei geredet.

Und von deiner ursprünglichen These, dass man auch ohne Argumente diskutieren könnte, hast du dich anscheinend auch verabschiedet. Zumindest habe ich hier noch keinen Beitrag von dir gesehen, der keine Argumente enthalten würde.

Aber ich habe es Gefühl, dass ist generell bei deinen Themen so: Es fallen erst viele Worte und sobald man nachfragt, kommt absolut NICHTS dabei heraus.

Ich kann absolut verstehen, warum man dir und deinen Themen kein ernsthafteres Interesse entgegenbringt. Es ist reinste Zeitverschwendung.

Das wars dann auch von mir.

Zitat:
Original geschrieben von Nezach
Indem ich Euch zitiere


Das wäre natürlich auch ein Argument.

Geändert von Kinch am 27-02-2009 um 08:29

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Nezach
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Zitat:
Kinch: Also geht es in dem Thread gar nicht um Argumente, sondern nur um den Umgang miteinander?
"Argumentation" heißt das Thema. Argumentieren gehört gewöhnlich zum Umgang miteinander, zumindest spielt es hier im GGB (in Threads mit Themabindung) eine große Rolle.

Es fällt mir auf, dass sehr oft behauptet und argumentiert wird. Über die Voraussetzungen der Argumente, d.h. über die ihnen zugrunde liegenden Axiome, ist jedoch fast nie die Rede. Das ist ein Merkmal des Umgangs miteinander.

Diese Art der Diskussion erweckt den Verdacht, dass im Zirkel geschlossen wird. (Mehr dazu in Kürze.)

Geändert von Nezach am 27-02-2009 um 15:02

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