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Hellscream
Tu fui, ego eris


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Old Post erstellt am 08-06-2009 um 16:08 Füge Hellscream zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Hellscream anzeigen Mehr Beiträge von Hellscream finden Hellscream eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

An der Europa Wahl Beteiligten sich in Deutschland insgesamt 43,3% der Deutschen.
56,7% beteiligten sich erst gar nicht. Wenn sich jetzt ansieht wie viel Prozent der Wahlberechtigten (nicht nur der die zur Wahl gingen sondern der Wahlberechtigten insgesamt) die jeweiligen Parteien wählten komm man zu CDU/CSU 16%, SPD 8,8%, Die Grünen 5,1% und die FDP mit 4,6% gefolgt von der Linken mit 3,1%.

Angenommen so ähnlich würde auch die nächste Bundestagswahl ausgehen muss man diese mögliche Regierung dann anerkennen? Das ist doch eigentlich nicht die Mehrheit. Das ist doch eigentlich Beschiss. Was mich viel mehr empört ist das es keine öffentliche Diskussion darum gibt, wie beschädigt unsere Demokratie eigentlich sein muss bei solch niedrigen Wahlbeteiligungen. Ab wann wird man das ganze als Bedrohlich erkennen unter 40% unter 30% oder 20%? Es kann doch nicht sein das in diesem Land das sich ja selber als Demokratie begreift Minderheiten das sagen haben.

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„Wir wissen nichts, solange wir nicht wissen, ob wir das Recht haben, den anderen vor uns zu töten oder zuzustimmen, daß er getötet werde. Da jede Handlung heute direkt oder indirekt in einen Mord einmündet, können wir nicht handeln, bevor wir nicht wissen, ob und warum wir töten sollen.“ „Der Mensch in der Revolte“ von Albert Camus

Caligo non est anathema, sed socius.
Sed socius calagi anathema est!
- Die Dunkelheit ist kein Fluch, sondern ein Verbündeter.
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Celtvis
Night's Knight


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Old Post erstellt am 08-06-2009 um 16:14 Füge Celtvis zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Celtvis anzeigen Mehr Beiträge von Celtvis finden Celtvis eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Warum kann das nicht sein?
Die Mehrheit hat für sich entschieden, daß ihnen diese Wahl am Allerwertesten vorbeigeht, auch das ist Demokratie.
Insofern kann man diese "Minderheitsregierungen" durchaus als von der Mehrheit akzeptiert bezeichnen.

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Kinch
Codepoet


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Old Post erstellt am 08-06-2009 um 16:29 Füge Kinch zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Kinch anzeigen Kinch eine eMail schicken Mehr Beiträge von Kinch finden Kinch eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Was willst du machen? Eine Wahlpflicht einführen oder 4 Jahre ganz ohne Regierung sein?

Ansonsten sehe ich wie Celtvis: Wer nicht wählt legitimiert damit jede Regierung, die an die Macht kommt.

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Neu, neu, neu, neu: Kinch jetzt mit geschlossenem PN-Fach. (Emails sind leider noch möglich, aber daran wird gearbeitet)

Haftungsauschluss: Beiträge können Spuren von Sarkasmus enthalten. Außer Reichweite von Kinder, Schwangeren und Menschen mit sensiblem Gemüt aufbewahren. Gerüchte, dass Kinch auf freundliche und sachliche Worte entsprechend reagiert, entbehren jeder Grundlage. Kommentieren auf eigene Gefahr. Psychiater haften für ihre Patienten.

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Ronin76
wahnsinniger OmegaMan


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Old Post erstellt am 08-06-2009 um 16:35 Füge Ronin76 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Ronin76 anzeigen Mehr Beiträge von Ronin76 finden Ronin76 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Viele Leute sind mit der Machtverteilung im Lande zufrieden, daher haben gehen sie nur dann wählen wenn dieses bedroht ist und zB ihre favourisierte Partei Stimmen verliert. Europa ist nochmal ein ganz spezieller Fall, da es ja nie einen Bürgerentscheid zum EU-Beitritt gab, sich die meisten Bürger somit nicht mit Europa identifizieren können und wollen. Den Deutschen ist teilweise klar daß die BRD die anderen EU-Staaten finanziert weil sie noch vor Frankreich der größte Geldgeber ist. Danke Helmut. Ich finde es gut wenn Leute gar nicht erst wählen gehen, vor allem wenn sich ihre Interessen nicht mit den Parteien decken. Es zeigt aber auch daß die Demokratie inzwischen versagt hat und ein politisches Auslaufmodell ist. Naja eigentlich war die deutsche Demokratie nie Eine, dazu gibt es zB Schriften von Rudi Dutschke.

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--<~@...Ronin

"Those who make peaceful revolution impossible, make violent revolution inevitable."

John Fitzgerald Kennedy


Arbeitsplätze sind für uns die schönsten Plätze in Deutschland (SPD) - Brüder, durch Sonne zur Arbeit (Die Grünen)
Sozial ist, was Arbeit schafft (Union) - Arbeit muss sich wieder lohnen (FDP)
Arbeit soll das Land regieren (PDS) - Arbeit macht frei (NSDAP)


Das was heute Demokratie genannt wird, ist eine vom Volk legitimierte Diktatur.

Geändert von Ronin76 am 08-06-2009 um 16:39

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Goat93
~OutofOrder~


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Old Post erstellt am 08-06-2009 um 20:45 Füge Goat93 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Goat93 anzeigen Mehr Beiträge von Goat93 finden Goat93 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich sehe es anders. Wenn man garkeine Partei wählt,
signalisiert man, das man generell mit der Regierung
nicht zufrieden ist und das die Regierung sich über
den Gesamtzustand sorgen machen sollte. Ich denke
das ist bei der SPD erreicht, bei der CDU allerdings nicht.

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:) Nach 5 Jahren weg :)

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RagingAngel
Member


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Old Post erstellt am 08-06-2009 um 21:14 Füge RagingAngel zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von RagingAngel anzeigen Mehr Beiträge von RagingAngel finden RagingAngel eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ach. Wer von den Nichtwählern hat denn bitte alle Wahlprogramme aller 32 Parteien gelesen und dann bewusst entschieden, dass ihm keine davon zusagt? 5? Die Wahlbeteiligung ist so niedrig, weil einfach keiner die EU ernst nimmt.

Wenn man was ändern will, muss man entweder jemanden wählen oder sich wählen lassen. Mit verschränkten Armen rum sitzen und warten, dass ein neues System kommt, hilft nicht.

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Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

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Ronin76
wahnsinniger OmegaMan


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Old Post erstellt am 08-06-2009 um 21:18 Füge Ronin76 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Ronin76 anzeigen Mehr Beiträge von Ronin76 finden Ronin76 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Das betrifft doch vorwiegend die aktiven Nichtwähler welche den Stimmzettel bewußt ungültig machen, und dadurch ein deutliches Signal setzen, jedoch kaum die passiven Nichtwähler, die vorwiegend völlig politisch desinteressiert sind oder bequem geworden sind, da sie mit ihrem Leben und der politischen Landschaft zufrieden sind. Und dann gibt es noch ganz viele Leute die behaupten eh nichts ändern zu können und daher nicht wählen gehen.

Zitat:
Wenn man was ändern will, muss man entweder jemanden wählen oder sich wählen lassen. Mit verschränkten Armen rum sitzen und warten, dass ein neues System kommt, hilft nicht.

Nichts zu tun ist sicherlich kein Mittel um etwas zu ändern, jedoch gibt es nicht nur die zwei Möglichkeiten a) wählen b) sich wählen lassen. Es gibt auch noch c) aktiv Nichtwählen und d) gar nicht zu wählen also passiv zu sein. Jedoch kann selbst d) so einiges bewirken wie zB das Wahlsystem und die Regierungsform in Frage zu stellen. Durch a) und b) wird man beide zuletzt genannten Punkte nicht verändern können, sondern fördert das Etablierte.

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--<~@...Ronin

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Das was heute Demokratie genannt wird, ist eine vom Volk legitimierte Diktatur.

Geändert von Ronin76 am 08-06-2009 um 21:30

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Kildare
the kindly one


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Old Post erstellt am 09-06-2009 um 01:02 Füge Kildare zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Kildare anzeigen Mehr Beiträge von Kildare finden Kildare eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Eine niedrige Beteiligung kann das Wahlsystem in Frage stellen - ich selbst würde es allerdings, wenn man mit diesem unzufrieden ist, als für praktikabler ansehen, sich mit anderen Unzufriedenen zu vereinen und dann sozusagen von innen heraus die Reformierung durchzuführen.
Wenn man die durch die missliebige Wahl verteilta Macht nämlich bei denen belässt, die sich erklärt diesem System verpflichtet fühlen, wird es sich wohl kaum ändern.

Und was den Punkt angeht "Es kann doch wohl nicht sein...das ist nicht die Mehrheit."
Wie Kinch und Celtvis angeführt haben, haben wir keinen Wahlzwang. Es steht jedem Bürger frei, seine Stimme nicht zu nutzen und damit konkludent zu erklären:
"Was auch immer die anderen entscheiden, ich lebe damit."

Beschiss wäre es, wenn dem Bürger der Zugang zur Wahl verweigert ode rerschwert würde.

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Was leuchten will, muss sich verbrennen lassen. ~ V. Frankl

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Nezach
Banned


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Old Post erstellt am 09-06-2009 um 01:22 Füge Nezach zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nezach anzeigen Mehr Beiträge von Nezach finden Nezach eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Celtvis: Insofern kann man diese "Minderheitsregierungen" durchaus als von der Mehrheit akzeptiert bezeichnen.
Zitat:
Kinch: Wer nicht wählt legitimiert damit jede Regierung, die an die Macht kommt.
Zitat:
RagingAngel: Wenn man was ändern will, muss man entweder jemanden wählen oder sich wählen lassen. Mit verschränkten Armen rum sitzen und warten, dass ein neues System kommt, hilft nicht.
Zitat:
Kildare: … ich selbst würde es allerdings, wenn man mit diesem unzufrieden ist, als für praktikabler ansehen, sich mit anderen Unzufriedenen zu vereinen und dann sozusagen von innen heraus die Reformierung durchzuführen.
Es gibt da auch die Möglichkeit, dass viele mit allen Parteien bzw. mit dem System selbst unzufrieden sind UND keine Möglichkeit sehen, über ein politisches Engagement etwas daran zu ändern. Hinter der geringen Wahlbeteiligung bei der Europawahl kann RESIGNATION stecken oder die Überzeugung, nur auf anderen Wegen eine Besserung bewirken zu können. (Und es kann auch noch viel mehr dahinterstecken.) Ich finde, ich kann nicht aus der geringen Wahlbeteiligung darauf schließen, dass die Nichtwähler die Wahlergebnisse akzeptieren.

Bei einer so geringen Wahlbeteiligung wie bei der Europawahl ist es sehr zweifelhaft, dass die Mehrheit überhaupt hinter der Europäischen Union steht. War die EU der Wille des Volkes? Ich glaube, die EU haben vordergründig und vor allem Einzelne gewollt.

Geändert von Nezach am 09-06-2009 um 01:32

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Fee
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Old Post erstellt am 16-06-2009 um 14:45 Füge Fee zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Fee anzeigen Fee eine eMail schicken Besuche Fee's Homepage! Mehr Beiträge von Fee finden Fee eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich habe auch überlegt, wen ich wähle. Die bekannten Parteien, CDU, SPD, Linke, Grüne, FDP kamen für mich nie in Frage. Also habe ich mich kundig gemacht und mich durch verschiedene Programme gelesen. Man muss ja meist erst mal nur überfliegen, um festzustellen, ob einem was zusagt oder nicht. Das Programm der mir sympathischen Partei habe ich von vorne bis hinten gelesen und habe diese Partei dann auch gewählt.

Dass ich nicht wähle, stand nie zur Diskussion. Ich habe bisher bei jeder Wahl mein Kreuzchen gesetzt. Für mich ist das wie eine Verpflichtung. Wenn man sich schon sonst so ohnmächtig im System fühlt, dies ist die einzige Möglichkeit, mal irgendwie Einfluss zu nehmen. Klar merkt man davon nicht viel, wenn man so klitzekleine Parteien wählt, wie ich. Mit dem Nichtwählen unterstützt man aber in jedem Fall die Falschen: die großen Parteien, weil die mit ihrer Stammwählerschaft ihre Mehrheit behalten; und die extremen Parteien wie NPD, denn deren Anhänger lassen es sich gewiß nicht nehmen, ihre Partei zu wählen. Bei Nichtwahl von anderen Parteien steigt ja deren prozentualer Anteil.

Übrigens wer das über die Köpfe-hinweg-Entscheiden der Regierungen satt hat, könnte sich in der Partei Volksabstimmung zu Hause fühlen. Diese standen auch am 7.6. zur Wahl.

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lightandspark
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Old Post erstellt am 16-06-2009 um 23:19 Füge lightandspark zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von lightandspark anzeigen Mehr Beiträge von lightandspark finden lightandspark eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich finde es richtig dass eine Wahl, auch bei geringer Beteiligung der wahlberechtigten Bürger, anerkannt wird. Mir ist es gleich, welche Parteien dort in welchem Stärke- bzw. Sitzeverhältnis auftreten - dafür sind mir zu viele Aufgabenbereiche des Europaparlaments zu komplex und undurchsichtig. Würde ich mehr von Politik verstehen, hätte ich es mir vielleicht nochmal überlegt, meine Stimme zur Europawahl abzugeben. Mir reicht es da, zumindest etwas über deutsche Politik zu wissen und deren Fortlauf zu beobachten und zu verfolgen.

Eine stattgefundene Wahl jedoch aufgrund niedriger Wahlbeteiligung außer Kraft zu setzen oder in Frage zu stellen, halte ich für Nonsens. Dafür zwei Beispiele:
Die Hamburger Wahl "Rettet den Volksentscheid" 2007, welche aufgrund des nicht erreichten "Wahlstimmensollwertes" scheiterte. Steuergelderverschwendung! Idiotentum! Meine Pro-Stimme landete im Aktenvernichter!
Und meine Unterschriften die ich für diverse Bürgerbegehren abgegeben habe? Sollunterschriftenzahl der Begehren erreicht und tlw. überschritten, aber der Bürgerschaft bzw. den Hamburger Senat interessierte es dann auf einmal wieder nen Dreck! Betrug! Aktenvernichter!

Schönen Abend noch

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Hellscream
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Old Post erstellt am 16-06-2009 um 23:41 Füge Hellscream zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Hellscream anzeigen Mehr Beiträge von Hellscream finden Hellscream eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Nach reiflicher Überlegung und Abwägung bin ich zu folgendem Ergebnis gelangt.
Eine Demokratie an der sich die Mehrheit des Volkes nicht beteiligt ist ein schlechter Witz.
Wenn eine Demokratie ihre Hauptbestimmung das Volk bestimmen zu lassen nicht mehr Wahrnimmt ist sie überflüssig. All Macht geht vom Volk aus! Von wegen. Alles Lüge, alles Propaganda. Jeder größere Konzern besitzt mehr Macht in diesem verkommen Staatskonstrukt, gar nicht zu reden von der EU.

Eine Wahlpflicht ist Kontra Produktiv denn ich finde auch das niemand gezwungen werden kann an einem politischen System teilzuhaben. Ich lasse mir aber auch nicht von einer Minderheit mein Leben und das meiner Nachkommen versauen. Dann doch lieber gar keine Regierung. Insofern stelle ich die parlamentarische Demokratie in Frage. Gedachte Alternativen an die man sich anlehnen gäbe es ja die Direkte Demokratie oder eine Art Rätedemokratie hätten sicherlich etwas für sich.

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„Wir wissen nichts, solange wir nicht wissen, ob wir das Recht haben, den anderen vor uns zu töten oder zuzustimmen, daß er getötet werde. Da jede Handlung heute direkt oder indirekt in einen Mord einmündet, können wir nicht handeln, bevor wir nicht wissen, ob und warum wir töten sollen.“ „Der Mensch in der Revolte“ von Albert Camus

Caligo non est anathema, sed socius.
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RagingAngel
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Old Post erstellt am 17-06-2009 um 09:13 Füge RagingAngel zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von RagingAngel anzeigen Mehr Beiträge von RagingAngel finden RagingAngel eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Hellscream
Dann doch lieber gar keine Regierung.


Ich empfehle dir Somalia als nächstes Urlaubsziel. Garantiert ohne Regierung! xD

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lightandspark
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Old Post erstellt am 17-06-2009 um 16:39 Füge lightandspark zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von lightandspark anzeigen Mehr Beiträge von lightandspark finden lightandspark eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich denke, dass es darum geht, was gewählt wird:

Bei der letzten Bundestagswahl gab es immerhin eine Wahlbeteiligung von 77,7 Prozent! (Fehlt zwar auch fast ein Viertel, aber so etwas wird sich nie vermeiden)

Für höhere Wahlbeteiligungen rate ich eher Politikern und Regierungen, dass sie Politik einfach mal viel simpler darstellen - das schafft dann unter Umständen auch ein höheres Verständnis und Wissen über den Sinn und Zweck des Ganzen

Und man kann sich freuen, ganz gleich ob hohe oder niedrige Wahlbeteiligung, dass es hier (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) keinen Betrug bei der Stimmenauszählung gibt. In diversen Ländern leiden ganze Bevölkerungen darunter, teils das gesamte Weltgeschehen.

Warum denn "gar keine Regierung"? Also besser nen Flickenteppich aus Fürstentümern, Großherzogtumen, Königreichen und so? Mit Wegzoll... "Für zwei Laib Brot und ein Schaf dürfen Sie passieren"

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"Chef, es ist Zeit einen anderen Planeten aufzusuchen!"
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Hellscream
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Old Post erstellt am 18-06-2009 um 00:27 Füge Hellscream zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Hellscream anzeigen Mehr Beiträge von Hellscream finden Hellscream eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
geschrieben von RagingAngel
Ich empfehle dir Somalia als nächstes Urlaubsziel. Garantiert ohne Regierung! xD


Regierung schon nur ziehmlich Machtlos wie es scheint. Nun sind aber wohl die Islamisten insgeheim die Regierung. Von gar keiner Regierung kann also nicht gesprochen werden.

Zitat:
geschrieben von der_eisvogel
@ragingangel: der war gut - eine wunderbare replik für all die wohlstandsverwöhnten möchtegernphilopsophen und weltverbesserer, die, wenn sie einmal in den sumpf der wirklich rauen welt geworfen werden, sogleich die hilfe der da oben gerne in anpruch nehmen. wie sagt man so schön: mit vollen hosen ist gut stinken.


Besser als die verblödete Masse die ohnmachtsvoll darsteht weil ihre kleine beschränkte Welt in sich zu sammenbricht, die sich eine bessere Welt erst garnicht mehr vorstellen können und sich bei jeglichen Resten welche ihr zugeworfen werden gegenseitig zerreißt. Mit solchen geistes Haltungen wären wir wohl noch im Freudalsystem, da wäre dann nichts mit maßlosem Konsum für den Pöbel.

Zitat:
geschrieben von lightandspark
Warum denn "gar keine Regierung"? Also besser nen Flickenteppich aus Fürstentümern, Großherzogtumen, Königreichen und so? Mit Wegzoll... "Für zwei Laib Brot und ein Schaf dürfen Sie passieren"


Das wäre dann keine Regierungsform oder was?

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