: German Gothic Board : - Warum gibt es Traurigkeit?
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Solistin
Junior Member


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Old Post erstellt am 30-07-2010 um 15:43 Füge Solistin zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Solistin anzeigen Solistin eine eMail schicken Mehr Beiträge von Solistin finden Solistin eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Ich frage mich wirklich, warum es dir Traurigkeit gibt, was soll sie bei einem Menschen verursachen? Ich habe es oft, das ich Traurig bin, und es ist sehr schwer es auszuhalten , ich werde dann oft wütend, weil ich mich da selber nicht verstehe, ich merke oft selber, das ich nach aussen hin funktioniere, aber in mir drin ist es dann alles anders....

Klar, ich hatte eine sehr schlimme Kindheit, aber habe daran gearbeitet und jetzt doch ein schönes Leben, ich habe viele Freunde, ne Arbeit, eine wunderschöne Wohnung, was will man denn noch mehr?

Worüber bin ich denn eigentlich traurig?
Andere Menschen haben oder hatten es vielleicht noch schwerer als ich,
........ aber warum ist es dann so?

Wer hat sich dieses dämliche Gefühl von Traurigkeit nur ausgedacht? Und warum müssen wir alle dieses Gefühl durchleben?

Wie kann ich da nur wieder raus kommen?

Gibt es noch jemanden, der das so extrem kennt?
Hat jemand hier nen guten Rat?


LG Solistin

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Marzipan
Der Rest ist Schweigen


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Old Post erstellt am 30-07-2010 um 19:16 Füge Marzipan zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Marzipan anzeigen Mehr Beiträge von Marzipan finden Marzipan eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Liebe Solistin...
Mit der Trauer bzw. Traurigkeit ist das so eine Sache... Es ist ein grausames gefühl und manchmal glaubt man, es würde einen innerlich zerfressen. Aber die Welt der Gefühle lebt von den Gegensätzen. Und könnte man keine Traurigkeit spüren, dann würde man auch nicht wissen, was es bedeutet glücklich zu sein... man wäre total abgestumpft. Manchmal habe ich das Gefühl genau das zu sein... und glaube mir, auch das ist nicht schön...
Was genau der Grund deiner Traurigkeit ist, weiß ich ja nicht... wenn es in deiner Kindheit liegen sollte, dann hast du es vielleicht noch nicht verarbeitet. Und solltest dir jemand vertrauten suchen, mit dem du darüber reden kannst.
Vielleicht fehlt dir aber auch irgendetwas in deinem jetzigen Leben... und du fühlst dich dadurch nicht vollkommen? Vielleicht eine Vertrauensperson oder einfach eine Aufgabe?
Du sollst dich nicht von der Trauer ablenken, aber vielleicht findest du etwas, dass dich und deinen Alltag mehr ausfüllt. Denn eine gewisse Leere oder Unzufriedenheit macht auch traurig. Vielleicht könntest du etwas finden, was du immer schon ausprobieren wolltest, dich aber nie getraut hast. Die Erfahrung, ein Ziel oder einen "Traum" erreicht zu haben, tut unheimlich gut und kann ganz neue Aufgaben und Ziele hervor bringen.

Traurigkeit gehört leider zum Leben dazu und auch die Wut darüber. Verdrängen funktioniert nur kurze Zeit oder überhaupt nicht. Ich lebe meine Traurigkeit meistens komplett aus... rede auch viel darüber... denn erst danach geht es mir wieder besser.
Ich hoffe, dass ich dir wenigstens ein bisschen helfen konnte...

Liebe Grüße, Marzipan.

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"Die Sprache wurde dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen"

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poison
symbiont des chaos


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Old Post erstellt am 30-07-2010 um 22:14 Füge poison zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von poison anzeigen poison eine eMail schicken Mehr Beiträge von poison finden poison eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

dazu fällt mir der ausspruch eines "prominenten" ein - "immer nur glücklich zu sein, wäre total langweilig" ...
ich behaupte, dieser mensch erlebte wohl noch nie wirklichen schmerz und trauer
im grunde gebe ich marzipan recht - ohne traurigkeit würde man den wert von glück und freude nicht bemessen können -
so wie man nach einem harten winter den sommer um so intensiver geniesst
dennoch - ich käme gut aus ohne verzweifelung, schmerz und traurigkeit

auch solche gefühle gehören - leider - zum leben, sie dann zuzulassen und auszuleben, erscheint mir ein richtiger weg zu sein

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das leben ist beschissen und dann stirbt man - schön wärs

"jage nichts, was du nicht auch töten kannst"

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Ronin76
wahnsinniger OmegaMan


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Old Post erstellt am 31-07-2010 um 12:50 Füge Ronin76 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Ronin76 anzeigen Mehr Beiträge von Ronin76 finden Ronin76 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Es ist gut daß du Aggressionen zeigst, denn sonst würdest du in Depressionen versinken. Depressionen sind eine Autoaggression und erschweren die Trauerbewältigung. Traurigkeit hat viel mit Angst und Schmerz zu tun. Du solltest herausfinden was dir Angst und Schmerz verursacht.

Dieser Eintrag enthält Informationen darüber:

http://de.wikipedia.org/wiki/Trauer

__________________
--<~@...Ronin

"Those who make peaceful revolution impossible, make violent revolution inevitable."

John Fitzgerald Kennedy


Arbeitsplätze sind für uns die schönsten Plätze in Deutschland (SPD) - Brüder, durch Sonne zur Arbeit (Die Grünen)
Sozial ist, was Arbeit schafft (Union) - Arbeit muss sich wieder lohnen (FDP)
Arbeit soll das Land regieren (PDS) - Arbeit macht frei (NSDAP)


Das was heute Demokratie genannt wird, ist eine vom Volk legitimierte Diktatur.

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Solistin
Junior Member


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Old Post erstellt am 31-07-2010 um 16:26 Füge Solistin zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Solistin anzeigen Solistin eine eMail schicken Mehr Beiträge von Solistin finden Solistin eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

hallo ihr,
erst mal danke für eure Antworten, inprinzip weiss ich wohl schon, wo meine Traurigkeit her kommt, nur ich kann sie immer sehr schlecht raus lassen, da ich mir das immer nicht zu gestehe, es gibt Dinge, wo ich eigentlich wütend drüber sein müsste, aber nein, ich bin dann eher extrem traurig und das regt mich dann an mir selber auf, ich hatte heute ein sehr gutes Gespräch darüber und mir wurde geraten, das ich auch mal der traurigkeit freien lauf lassen soll, und mir einfach mal selber leid tun soll, vielleicht sollte ich diesen Schritt einfach mal wagen, und nicht immer nach aussenhin funktionieren, und vorallem nicht für meine anderen Freunde der Mülleimer sein.

Ich kann über mein jetziges Leben eigentlich nicht wirklich klagen, aber doch sind da zurzeit viele Baustellen, anstatt zu versuchen, sie schnell zu erledigen, werde ich es wohl wirklich mal versuchen, den Gefühlen freien lauf zu lassen

Es ist echt hilfreich für mich das es hier viele nette Menschen gibt , die einen Rat geben


Danke

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JohnSteed
Banned


Registriert seit: Dec 2009
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Beiträge: 3581

Old Post erstellt am 03-08-2010 um 20:15 Füge JohnSteed zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von JohnSteed anzeigen JohnSteed eine eMail schicken Mehr Beiträge von JohnSteed finden JohnSteed eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Wahrscheinlich muss es etwas geben, dass uns die Unterschiede fühlen lässt.
Kontraste sind offenbar Stil- und Persönlichkeitsbildend.

__________________
"Herr Berger!....... da stimmt etwas mit Hasi nicht!".......
"Egal, ich hab ja die Quittung!"

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Black And White
Junior Member


Registriert seit: Nov 2008
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Beiträge: 27

Old Post erstellt am 03-08-2010 um 21:22 Füge Black And White zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Black And White anzeigen Mehr Beiträge von Black And White finden Black And White eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Solistin
Ich frage mich wirklich, warum es dir Traurigkeit gibt, was soll sie bei einem Menschen verursachen?

Wie alles um uns herum, dient auch das der (eigenen) Entwicklung. Wie man damit schlussendlich umgeht, entscheidet jeder für sich.

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Anti87
Vom Sehnen getrieben, vom Leben gehalten.


Registriert seit: Aug 2010
Wohnort: Niederbayern
Beiträge: 83

Old Post erstellt am 04-08-2010 um 14:00 Füge Anti87 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Anti87 anzeigen Mehr Beiträge von Anti87 finden Anti87 eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Grüße, Solistin.

Natürlich, eine der alten Fragen - warum fühle ich so?

Warum ist ein zweischneidiges Schwert und die Frage nach dem eigenen Zustand/Wesen ist der dünnste Faden, an dem dieses Schwert über deinem Kopf baumeln kann.

Wenn es speziell um die Trauer geht, muss man Vorunterscheidungen treffen:
- Trauere ich wegen "jeder Kleinigkeit"?
So zum Beispiel, wenn etwas nicht gelingt, wie das Einhalten eines normalen Termines zum Treff mit Freunden, das Kochen von Essen, eben kleinere Vorhaben.
Wenn es so ist, liegt der Verdacht oft nahe, dass man mit diesen kleinen Trauergelegenheiten eigentlich nur stückweise eine viel gewaltigere Masse von Gefühlen in sich abbaut, da es der eigenen Psyche zu gefährlich wäre, sie auf einmal loszulassen.
In dem Fall wäre eventuell die Frage zu stellen: Leide ich an ernsten Depressionen?

- Ist es wegen "triftiger" Gründe?
Hiermit sind (für "normale" Menschen) offensichtliche Gründe für Trauer gemeint, der Tod eines lieben Wesens, das Scheitern einer vor dem Abschluss stehenden Berufsausbildung oder der Verlust der Arbeitsstelle, die Geburt eines kranken Kindes u.ä..
Hierbei ist Trauer voll gerechtfertigt und weniger auf Depressionen zurückzuführen.

Ich entnehme deinen Beiträgen, dass es sich wohl um weniger "gravierende" Dinge handelt (was nicht deine Reaktion entwerten soll!), die dieses Gefühl bei dir auslösen.

Deine Ursprungsfrage "Warum gibt es die Traurigkeit?" kann ich nur als interessierter Laie der Psychologie und als viel nachdenkender Mensch beantworten, den Wikipediabeitrag habe ich nicht gelesen.

Trauer ist für mich ein psychologischer Mechanismus, der allgemein negative Gefühle ausdrückt.
Trauer kann ebenfalls eine Kompensation verschiedener Ängste oder anderer Gefühle (Wut, Selbsthass) sein, die sich dann anstatt in ihrer ursprünglichen Form als eben Trauer entpuppen.
So ist es möglich, dass du anstatt wütend zu sein, traurig bist.

Was sie verursachen soll?
Meiner Meinung nach, wie alle Gefühle, ist auch die Trauer ein Ausdruck deiner Persönlichkeit und deines Seelenlebens.
Wann immer ein negatives Gefühl besonders oft oder stark auftritt, gibt es etwas um dich herum oder in dir zu ändern oder zu verarbeiten.
Verarbeiten kann man durch Trauern oft Todesfälle oder andere Schicksalsschläge, dies sind die Veränderungen in dir.
Bist du nun wütend oder traurig über einen bestimmten Zustand, so ist es ein Hinweis deiner Psyche an dich, diesen Zustand zugunsten deines Wohlbefindens zu ändern.

Kurz, die Trauer (wie auch andere Gefühle) dient für mich als Spiegel des Lebens, das man führt.

Was du tun kannst, wäre, die "Baustellen" zu überprüfen, die du nanntest, um zu sehen, ob sie dir vielleicht mehr zu Herzen gehen als dir klar ist.
Was der (meiner Meinung nach) falsche Weg wäre, ist das Ignorieren oder Abtöten von Gefühlen.
Lass mich aus eigener Erfahrung sprechen:
Das Abtöten der Wahrnehmung von Gefühlen erschwert unglaublich den Umgang mit Menschen. Ich habe vor vielen Jahren innerlich damit begonnen, Gefühle aller Art sterben zu lassen, um mich zu schützen vor den Verletzungen dieser Menschen und des Lebens.
Momentan bin ich kaum fähig, Gefühle in mir wahrzunehmen und sie dann zu verarbeiten, alles staut sich sehr lange auf und entlädt sich in selbstschädigendem oder unberechenbarem Verhalten wie Panikattacken.

Lebe deine Gefühle, wenn sie sich dir anbieten. Du lernst sehr viel über dich selbst und darüber, wie der Mensch innerlich funktioniert.
Es hilft dir dabei, andere Menschen besser zu verstehen und ihnen und dir selbst auch mehr Verständnis entgegenzubringen.

Ich hoffe, dir hiermit geholfen zu haben.

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Träume sind ein Horizont - unerreichbar, aber immer in Sichtweite.

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Arya
Das nervende Etwas


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Old Post erstellt am 05-08-2010 um 20:32 Füge Arya zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Arya anzeigen Mehr Beiträge von Arya finden Arya eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Wenn man immer glücklich währe wüsste man das Glücksgefühl nicht mehr zu schätzen. Es währe eben einfach so das man immer glücklich ist und würde als selbstverständlichkeit angesehen.

__________________
Nur Kinder und einfache Leute mögen lebhafte Farben. (Goethe)

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Nix
fort


Registriert seit: Nov 2003
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Old Post erstellt am 09-08-2010 um 21:00 Füge Nix zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Nix anzeigen Nix eine eMail schicken Besuche Nix's Homepage! Mehr Beiträge von Nix finden Nix eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Solistin
Ich frage mich wirklich, warum es dir Traurigkeit gibt, was soll sie bei einem Menschen verursachen?
LG Solistin



Traurigkeit gibt es aus demselben Grund, warum es Humor gibt.

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Das Chaos besiegt die Ordnung, weil es besser organisiert ist.
(Terry Pratchett)

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SorrowAngel
Junior Member


Registriert seit: Sep 2010
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Beiträge: 2

Old Post erstellt am 24-09-2010 um 10:08 Füge SorrowAngel zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von SorrowAngel anzeigen Mehr Beiträge von SorrowAngel finden SorrowAngel eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Diese Frage stelle ich mir auch immer wieder warum hat man das Gefühl der Traurigkeit ???
Man fragt sich, ob es auch einen Punkt im Leben gibt, wo man Glücklich is,t wo man das Glücksgefühl auch mal auf seiner Seite hat !!! Den moment gab es als Kind bis zu einem Gewissen Punkt und dann erst Wieder als mein Sohn zur Welt kam!!! Ansonsten kann ich nicht wirklich sagen das ich einen moment hatte an dem ich glücklich war und wenn es so war bzw. ist dann kommt gleich wieder ein Nackenschlag und man ist traurig und enttäuscht!!!

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Scheol
Trottel im Endstadium


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Beiträge: 4167

Old Post erstellt am 24-09-2010 um 22:29 Füge Scheol zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Scheol anzeigen Scheol eine eMail schicken Besuche Scheol's Homepage! Mehr Beiträge von Scheol finden Scheol eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Traurigkeit wird grundlegend durch ein Dopamin oder Serotoninmangel erzeugt. Was dir das jetzt bringt?

Anhand von deiner Traurigkeit kannst du fest machen, dass etwas nicht stimmt. Und somit hast du die Chance etwas zu verändern.

Außerdem gibt es Menschen, die ihre Traurigkeit als Tiefgang des Lebens wahrnehmen. Sie empfinden die Welt nicht mehr allzu oberflächlich. Das nennt man dann Melancholie. Manche Menschen können sehr glücklich damit werden, den ganzen Tag melancholisch zu sein. Alles eine Frage des Blickwinkels.

Trauer ist der Verarbeitungsprozess eines Mißstandes. Ohne sie wärst du ein sehr gleichgültiger Menschn...

Kurz, es ist gut, dass es sie gibt...

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Man sagte mir immer: "Jeder Mensch hat etwas Interessantes, du musst ihn nur kennenlernen". Ich lernte ihn kennen und langeweilte mich zu Tode.

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Pemphredo
Eine stolze Biatch


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Old Post erstellt am 01-10-2010 um 22:45 Füge Pemphredo zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Pemphredo anzeigen Pemphredo eine eMail schicken Besuche Pemphredo's Homepage! Mehr Beiträge von Pemphredo finden Pemphredo eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Wären wir nie traurig könnten wir das Glück nicht erkennen.
Gäbe es keinen Tod, so würde niemand das Leben schätzen.
Hätten wir keinen Hunger, wüssten wir nicht was satt sein heißt.

Das Gute existiert nur, weil es das Böse gibt, ein Gegenteil.

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Bella
Junior Member


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Beiträge: 1

Old Post erstellt am 17-10-2010 um 19:56 Füge Bella zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Bella anzeigen Mehr Beiträge von Bella finden Bella eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

nun ich denke, wenn wir uns die Frage stellen, warum gibt es die Traurigkeit, dann folgt doch auch die Frage, wozu Glück, wozu das Gefühl der Einsamkeit? Was ist mit Hoffnung? Es gibt viele Dinge im Leben eines jeden, die ihm in der jeweiligen Situation fragwürdig erscheinen...

Sicherlich ist Traurigkeit kein schönes Gefühl und oft erscheint einem alles schlecht und ausweglos...doch macht uns nicht gerade das Überwinden dieser Momente stärker? Zeigt uns das nicht, dass man schätzen sollte was man hat? Ich denke gerade hier folgt oft eine Erkenntnis über viele Dinge der Vergangenheit. Was lief schlecht...wo lagen Fehler...Das wichtigste ist sich nicht in der Traurigkeit zu verlieren sondern nach der Urasche zu suchen und den Hoffnungsschimmer nicht aus den Augen zu verlieren.

Wie seht ihr das?

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Elementarsatz
Größter König unserer Zeit


Registriert seit: Nov 2007
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Beiträge: 1888

Old Post erstellt am 17-10-2010 um 20:55 Füge Elementarsatz zu Deiner Buddy-Liste hinzu Profil von Elementarsatz anzeigen Elementarsatz eine eMail schicken Mehr Beiträge von Elementarsatz finden Elementarsatz eine Private Nachricht schicken Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Zitat:
Original geschrieben von Solistin
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Because of the fucking evolution

Zitat:
Worüber bin ich denn eigentlich traurig?



Das wird dir nur ein Psychologe (oder du selbst) beantworten können.

Wenn du nicht traurig sein willst, dann ist es jedenfalls sehr wichtig, deine Traurigkeit nicht noch im Rahmen irgendeiner Grufti-Ideologie zu kultivieren. Ich bin schon oft Menschen begegnet, die einerseits unter ihrer Traurigkeit gelitten haben, diese Traurigkeit aber gleichzeitig mit einem unsinnigen Stolz gepflegt und gefördert haben. Und so wird das natürlich nichts. Wer glücklich sein will, muss es auch wollen.

Geändert von Elementarsatz am 17-10-2010 um 20:58

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