Odessa
rettungslos in Tirol verliebt
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erstellt am 07-12-2011 um 09:40
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Malin: dito. Wenns hier mal überhaupt 20 Grad hat bei uns im Tal, was meist nicht VOR September der Fall zu sein scheint in den letzten vier Jahren, dann wirds uns schon viel zu warm. 22, 23 Grad geht grad noch so, aber wenns echt mal an einer Handvoll Tagen über 25, gar 30 Grad warm wird - uferlos. Dadurch daß wir hier alle zwei Kilometer irgendeinen Fluß, einen Wasserfall und jede Menge riesiger Seen haben, ist es extremst feucht... und was landschaftlich so reizvoll und schön ist ("Bei Euch, das ist echt Norwegen nur in Deutschland und mit besserem Essen und Bier" nannte es mal ein Bekannter, der in Norwegen lebt), ist dann ein Fluch, weil es gleich recht schwül wird. Aber nachdem es nur im Schnitt fünf Tage im Jahr sind, wo wir diese Temperaturen erreichen und es selbst dann spätestens abendsd das übliche Hagelgewitter gibt mit Abkühlung auf dann 0 bis 4 Grad, ists echt zu ertragen. Ich würde eingehen in Bundesländern, wo es streckenweise über Wochen nicht regnet und es von Ende März bis September durchgehend über 16, 17 Grad hat... das ist die Temperatur, bei der wir hier in den Bergen ins Freibad gehen, weils uns schon fast zu warm ist.
Das finde ich übrigens immer wieder faszinierend zu sehen, wie sehr Menschen von der Landschaft und ihrem Klima geprägt werden. Marinus, aus Hannover kommend, war am Anfang furchtbar verfroren, bibberte schon rum wenn es noch warme 10 Grad hatte. Wir Einheimischen liefen im Sommerkleid und barfuß, die Kinder in Badehosen - und Marinus neben mir in Strickjacke und mit Socken an. Jetzt, knappe 2 Jahre später (solange lebt er schon hier), ist er es, der bei 12 Grad sagt "Angenehm" und in offenen Schuhen und kurzärmeligem Hemd rumläuft. Und wenn es 25 Grad hat, flüchtet er sich in unseren stets nie wärmer als 18 Grad seienden Hof :-).
Replique... doch nicht Mafia, tztz... einfach nur "Familie". Und die fährt nun halt mal in den schwarzen gepanzerten Limousinen und hat diese Typen drin, die unter ihren schwarzen Jacketts diese Ausbeulung haben, und die schwarzen Sonnenbrillen brauchts halt auch wirklich bei diesem Schnee und seinem blendenden Weiß. Alles ganz harmlos, "ey isch schwöre!"
Karin, Fledermausland ist auf jeden Fall ein Ausdruck, den ich mir merken werde. Wir haben in unserer Scheune Fledermäuse, ich liebe die kleinen Knutschis so sehr... ihre zarten Flügelchen, und die goldigen Gesichter...
So, Camillos Augentropfen sind wieder fällig. Weiterhin hoffen wir, daß das Auge wirklich drinbleiben kann, und er vor allem dann auch zurechtkommt mit seiner Blindheit auf dieser Seite und daß er keine Schmerzen mehr hat. Müden (Schlaf wird überwertet, ich weiß, mehr als 11 Stunden in vier Nächten ist einfach Luxus, und vielleicht erlebe ich ja doch nochmal, daß auch ich diesen Luxus wieder mal erleben darf, mein Herz und mein Kreislauf wären zumindest dankbar *zyn*) Gruß an Euch Alle!
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