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  : German Gothic Board :
  DIES und DAS
  eine Petrieschale namens "Erde" (Page 1)

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Autor Thema:   eine Petrieschale namens "Erde"
Seneca
der Graue

Beiträge: 517
aus: 34134 hessisch Sibirskaja
Registriert: Jul 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 01:00 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Seneca anzusehen!     sende eine private Nachricht an Seneca Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Wachstum... alles dreht sich ums Wachtum.
Im Leben als auch in der Wirtschaft.
Wenn die Wirtschaft wächst, dann ist das doch gut, oder...?
Wachstum ist doch immer gut, nicht war...?
Ein Leben ohne Wachstum ist doch nicht denkbar.
Ist das wirklich so, ist unbegrenztes Wachtum überhaupt möglich...?

Ich muss dabei immer an die Petrieschalen aus dem Biolabor denken. Die Schale ist eine begrenzte Welt, genau wie unser Planet.
Wenn man nun eine Bakterienkultur darin aussetzt, wird diese wachsen, weil es nun mal dem Programm aller Lebewesen entspricht.
Das Wachstum wird mit der Zeit exponentiell ansteigen, weil sich immer mehr Lebewesen fortpflanzen.
Bis eines Tages die Population zusammenbricht, weil die Bakterien an ihren eigenen Exkrementen zugrunde gehen.

Das Gleiche gilt für das Wirtschaftswachstum,
denn wir leben in einer begrenzten Welt, und gerade in der nördlichen Hemisphäre haben wir eigentlich schon alles, was man zum Leben braucht.
damit die Wirtschaft aber weiter wachsen kann, müssen neue Konsumenten gefunden werden, oder neue Bedürfnisse bei den alten geweckt werden.
So beschäftigt man also Heere von Werbefachleuten, die uns so überflüssige Dinge wie Wegwerfkameras, Handys und Energydrinks andrehen sollen.
Schließlich würde das System zusammenbrechen, wenn die Menschen zufrieden wären.
nach dem Gesetzt der Entropie, kann Wachstum aber nur stattfinden, wenn etwas dafür zerstört wird.
Verläuft Wachstum ungebremst, entwickelt es eine gewaltige Zerstörungskraft.
Dennoch gilt Wachstum dem Menschen als Credo. Seine Art vermehrt sich heute so schnell wie nie zuvor. Sein Schalten und Walten hat weltbewegende Ausmaße angenommen.
Außerdem hängen wir einem Wirtschaftssystem an, dessen Grundlage und Ziel das Wachstum ist. Daher sind die Problem, die unsere kleine Schale plagen eien direkte Folge des Irrglaubens, das auf der Erde immer mehr menschen leben, und gleichzeitig auch immer mehr konsumieren könnten.
Auch wenn diese Erkenntniss nicht neu ist, und auch den meisten durchaus bewusst, versagt diese Erkennniss wenn es um die eigene Bequemlichkeit geht.
Wenn nur jeder Chinese ein Hühnchen pro Tag mehr essen wollte, hätten wir bald sehr große Probleme.
Eines ist klar, wir werden früher oder später etwas von unserem Wohlstand abgeben müssen. Die Frage ist nur, werden wir es freiwillig tun...?

Nur zur Erinnerung, die Weltbevölkerung wächst jährlich um ca. 100 Millionen Menschen, aber die Erträge der Landwirtschaft und Fischerei gehen ständig zurück, nicht zuletzt wegen des Mülls, welchen die Industrieländer erzeugen.

(Zitat aus einer alten "Geo" Ausgabe)

"Mit lachendem Gesicht bemächtigt sich der Homo oecophagus, der ökosystem fressende Mensch, aller verfügbarer Ressourcen der Erde und formt sie zu seinem Nuzten um. Er vermehrt sich wie bösartige Tumorzellen, und nimmt metastasenartig vom ganzen Planeten Besitz. Dabei entstellt er das Antlitz der Erde und verändert das System der Natur...letzlich zu seinem eigenen Nachteil."

Quo vadis... homo oecophagus


[Dieser Beitrag wurde von Seneca am 03. Januar 2002 editiert.]

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YelArizel
Suchender auf dem Weg durch sein eigenes Gedankenlabyrinth

Beiträge: 140
aus:
Registriert: Sep 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 01:15 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von YelArizel anzusehen!     sende eine private Nachricht an YelArizel Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Die Probleme sind wie du schon sagtest wohl bekannt, aber sie interessieren die Wenigsten. Leider!

Die, denen es gut geht wollen, daß es so bleibt, warum also ein "funktionierendes" System ändern?
Die Politiker interessiert es auch nicht wirklich, denn es wird schon nichts in ihrer Amtsperiode geschehen... Und wenn doch??
Dann rettet man sich halt über diese Zeit! Danach kann sich dann jemand anderes mit dem Problem beschäftigen...

Ok. Das ist jetzt wohl etwas überspitzt, aber es erscheint mir leider zu häufig so...

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Mondenkind
Nachtwesen

Beiträge: 396
aus: somewhere between the moon and the stars
Registriert: Dez 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 02:28 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Mondenkind anzusehen!     sende eine private Nachricht an Mondenkind Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Sehr interessantes Thema. Darüber habe ich noch nie so nachgedacht.

Werde mir allerdings noch etwas den Kopf darüber zerbrechen, bevor ich hier in meiner Müdigkeit irgendeinen Wust reinsetze (hm, tue ich ja hiermit auch schon, na ja egal).

Ich wünsch Euch noch ne gute Nacht.

Mondenkind

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l'ange obscur
Nachtwesen

Beiträge: 499
aus: Deutschland; München
Registriert: Nov 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 10:30 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von l'ange obscur anzusehen!     sende eine private Nachricht an l'ange obscur Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Treffen sich 2 Planeten. Sagt der eine: " Du siehst aber Schei... aus. Was ist denn los?"
Antwortet der andere:" ICh bin Krank. Habe den Homom sapiens." Lächelt der eine und sagt:" MAch Dir aml keine Sorgen, der vergeht wieder."

Irgendwo ist denke ich etwas wahres dran, an diesem Witz.
Eines Tages wird der Mensch. durch seine eigene Unfähigkeit von der Erde verschwinden, wenn es bis dahin noch eine Erde gibt.


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Lucas de Vil
Magenta Teufelchen vom Nachtdienst

Beiträge: 640
aus: den Dornensträuchern am Meer
Registriert: Okt 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 14:37 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Lucas de Vil anzusehen!     sende eine private Nachricht an Lucas de Vil Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
...und Gott erschuf ein Geschöpf, das intelligenteste Wesen seines Planeten.
Er nannte es 'Primat'.
Doch seine Kreatur hatte Fehler.
Drum verbesserte er die Fehler und schuf ein neues Machwerk, den Menschen.
Seitdem läßt er von solchen Spielereien ab...

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Seneca
der Graue

Beiträge: 517
aus: 34134 hessisch Sibirskaja
Registriert: Jul 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 14:49 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Seneca anzusehen!     sende eine private Nachricht an Seneca Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Meiner Meinug nach ist das erschreckende an der Thematik, das man sie nicht wegdiskutieren kann.
Man kann es verdrängen, aber es ist noch da, und jede Sekunde wird das Problem größer.
Gerade im Moment wartet man an den Börsen darauf, das in den USA sie Konjuktur wieder anspringt, man meint damit eigentlich den Konsum.

Nach einer Berechnung, verbraucht ein einziges Glas Joghurt, etwa 0.8 Liter Diesekraftstoff, bis es im Laden steht.
Diesel steht hier als Energieequivalent.

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GreenMilan
Raubvogel

Beiträge: 1032
aus: Dunklem Keller
Registriert: Okt 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 15:01 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von GreenMilan anzusehen!     sende eine private Nachricht an GreenMilan Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Den Vergleich mit der Petrischale finde ich klasse.

Ich frage mich nur, wie sich die Menschheit ausrottet: langsam an ihrem eigenen Abfall erstickend oder in einer gewaltigen den Erdball mitverschlingenden Explosion...

GreenMilan

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Lucas de Vil
Magenta Teufelchen vom Nachtdienst

Beiträge: 640
aus: den Dornensträuchern am Meer
Registriert: Okt 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 15:59 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Lucas de Vil anzusehen!     sende eine private Nachricht an Lucas de Vil Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Tja...

Zitat:


they build powerful weapons
and they name it 'protection'
but reality is
that they destroy themselves



War von escape with romeo
Zitat:


killing nature
killing animals
don't disturb
we love our chemicals


Sollten eigentlich die meisten kennen (?), k.n.k.a. von project pitchfork

Ich persönlich glaube, die Menschheit läßt sich nur ausrotten, wenn die Sonne explodiert, während sie noch in diesem Sonnensystem (Mars?) befindlich ist...

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Seneca
der Graue

Beiträge: 517
aus: 34134 hessisch Sibirskaja
Registriert: Jul 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 16:29 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Seneca anzusehen!     sende eine private Nachricht an Seneca Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
ist es wirklich schon so verfahren, sind meien eigenen kleien Bemühungen, meien Heimat, nämlich die freie Wildniss, zu bewahren wirklich si sinnlos...?

Es liegt doch an jedem einzelnen selbst, sich
im Konsum zu zügeln...!
Es dürfte aber auch jedem klar sein, das unsere Weltornung zusammenbricht, wenn der Konsum ausbleibt.
Wäre das nicht ein besserer Ansatz für eine "Weltrevolution" als mit Waffen...?
Die Industrienationen wären am leichtesten mit Konsumverweigerung in die Knie zu zwingen.

Macht jemand mit...?

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Moonblade
Nachtwesen

Beiträge: 152
aus: Wahrhaftigkeit
Registriert: Nov 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 17:31 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Moonblade anzusehen!     sende eine private Nachricht an Moonblade Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ein weiterer ganz zentraler Irrglaube:
Das je mehr konsumiert wird desto glücklicher der mensch ist.

Kann zu dieser Thematik mal wieder Erich From "Haben oder Sein" empfehlen.

Was mich am meisten stört, selbst an ja angeblich so verantwortungsvollen goths: Das nicht akzeptieren der eigenen mit-Schuld durch Unterstützung. Leute sollten endlich mal begreifen: ALLES was man konsomiert... sei es eine dose cola, eine website die man besucht, ein programm welches man benutzt, eine cd die man sich kauft..... in dem Moment wo man dies konsumiert UNTERSTÜTZT man es. Wenn jeder 3. sich dieser Verantwortung bewußt wär und sich danach verhalten, so hätte die Wirtschaft und Maschinerie ein ganz ordentliches Problem.

- Moon

P.S.: mach schon seid jahren mit

[Dieser Beitrag wurde von Moonblade am 03. Januar 2002 editiert.]

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shizzo
Schattenwesen

Beiträge: 3
aus:
Registriert: Okt 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 20:26 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von shizzo anzusehen!     sende eine private Nachricht an shizzo Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
interessantes Thema, leider nahm ich es aufgrund des Namens erst jetzt wahr.
Wo war ich eigentlich, als es in Chemie um diese eigenartigen Schalen ging?

Nun, ich meine, für die Erde wird der Abschnitt des "Bewohners" Mensch nur ein sehr kleiner sein.
Er, der Mensch, hat sich bisher als sehr anpassungsfähig erwiesen. Die nächste Klimaverschiebung, in welche Richtung auch immer, wird dennoch sein Ende bedeuten.
Die Wunden, die er hinterläßt, werden schnell verheilt sein. Selbst atomare Halbwertzeiten verfaulender russischer U- Boote in der Barentsee sind verglichen mit der "Lebensdauer" dieses Planeten einem kosmischen Fingerschnippen gleichzusetzen.

@ Seneca,
besonder feinfühlige Menschen waren schon immer in der Lage, die gesellschaftlichen Auflösungserscheinungen, den Verfall, die Dekadenz, die Müdigkeit, die Dunkelheit zu erkennen, wenn sich selbige Gesellschaft auf dem eigenem Höhepunkt wähnte...

...sie sehen heute die spirituelle Kraft des Geldes, die religiösen Merkmale des Konsumverhaltens, sie sehen die Zerstörung die es im Menschen anrichtet.
Und sie suchen nach Parallelen in der Geschichte. Verglichen mit Rom, wo stünden wir dort? Wie weit liegt der Zenit schon hinter uns?


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Seneca
der Graue

Beiträge: 517
aus: 34134 hessisch Sibirskaja
Registriert: Jul 2001

erstellt am 03. Januar 2002 um 21:08 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Seneca anzusehen!     sende eine private Nachricht an Seneca Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
@ Shizzo

Das gute alte Rom, gleichsam meien geistige Heimat.
Im vergleich zur Geschicht des römischen Reiches, haben wir die Republik längst hinter uns gelassen.
das Kaisereich ist angebrochen, und der Verfall der Sitten wächst stetig.
Dafür regieren Prunksucht und Überfluss.
Das Volk wird mit "panis et ludis" bei Laune gehalten.
Demnächt müsste eigentlich ein irrer Kaiser die Stadt anzünden...!

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>> Qui fit ut nemo contentus sit <<

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Dein_Heiland
Es kann nur einen geben

Beiträge: 178
aus: dem heiligen Mainz
Registriert: Okt 2001

erstellt am 04. Januar 2002 um 18:36 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Dein_Heiland anzusehen!     sende eine private Nachricht an Dein_Heiland Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ein interessanter Gedanke des großen Stanislav Lem zu diesem Thema (frei nach "Also sprach GOLEM"):
Die Evolution arbeitet technologisch betrachtet mit einem negativen Gradienten. Die höchste Technologie, die unsere Evolution hervorgebracht hat, war die Urzelle, von der wir alle abstammen. Sie konnte unabhängig von anderen Organismen leben, denn es gab ja noch keine anderen Organismen, sie brauchte nur das Sonnenlicht. Dann kam es zur Mutation und der negative Gradient wurde geboren: die ersten Mehrzeller waren schon nicht mehr in der Lage, ohne andere Organsimen (also ebenfalls Abkömmlinge der Urzelle) zu leben, da diese als Nahrung benötigt werden. Die Technologie und der Energiehaushalt wurde im Laufe der Evolution immer grobschlächtiger. Die Quantengenaue Brillianz im energetischen System der Urzelle hat sich gewandelt zu dem Sack voll Pumpen, Schläuchen und mechanischen Apparaturen, der wir sind. Und weil die Technologie des Lebens immer mehr den Bach runter ging, war die einzige Methode, die Maschine immer noch am Laufen zu halten, ihr einen Verstand zu geben. Eigentlich eine Notlösung, um tausend Mängel auszugleichen, die sich im Laufe der Jahrmillionen angesammelt haben, der Mensch als schlechteste und uneleganteste Variante des Lebens, die derzeit denkbar ist. Und, wie Lem glaubt, eine Notlösung die irgendwann höllisch nach hinten losgehen wird.

Der springende Punkt bei der Sache: Die ganze Sache ist mir scheißegal. Sie ist uns allen scheißegal. Und das ist die Tragik.

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Colonaell
auf der Suche nach Wärme, um verlorene Seelen kämpfend

Beiträge: 70
aus: 80799 München
Registriert: Sep 2001

erstellt am 05. Januar 2002 um 09:09 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Colonaell anzusehen!     sende eine private Nachricht an Colonaell Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Ein Hoch auf die Bequemlichkeit und Trägheit/Faulheit der Menschen. Das zweifelhafte bestreben alles "besser" u. "schöner" zu machen, hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind, und wird uns hoffentlich den Untergang bescheren, bevor sich die humanoide Seuche gar noch auf andere Planeten ausbreitet (auch wenn da momentan nur der Mars zur Auswahl steht)...
Alle Antikonsumaufrufe etc sind doch zum scheitern verurteilt... Fragt euch doch einmal selbst, würdet ihr verzichten wollen, wenn ihr wüsstet, daß es den Niedergang aufhalten, ja sogar die Schäden reparieren würde? Nein, würdet ihr nicht, maximal es versuchen. Aber das Gift steckt in jedem Menschen, und euer Verstand würde euch immer wieder mit Zweifeln reizen, ob es wirklich etwas bringt...
Wir können ja millionenfach in den Kibuz überlaufen, aber soweit ich weiß hängen die auch am wirtschaftlichen Tropf...

Alternativen gibt es nicht, also such wir uns doch unser Ende aus, wie wärs mit Weltkrieg durch Machtbestreben/Ressourcen, einem Hungerkrieg, oder doch besser einer verseuchten Atmosphäre, oder nur ein nuklearer Holocaust?

Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.....

Mein Beileid an alle Idealisten die im menschen etwas positives sehen

Col O'Naell

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-=oO0° We see the star's eternal distance, as we reach out to take them home... °0Oo=-


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Seneca
der Graue

Beiträge: 517
aus: 34134 hessisch Sibirskaja
Registriert: Jul 2001

erstellt am 05. Januar 2002 um 19:09 Uhr Klicken Sie hier, um sich das Profil von Seneca anzusehen!     sende eine private Nachricht an Seneca Beitrag editieren/löschen   Antwort mit Zitat
Gibt es wirklich keinen Ausweg...?
Was ist mit all diesen Menschen, deren Herzblut am Schutz der Umwelt, oder an der Entwicklungshilfe hängt.
Bewirkt das den garnichts.
Schon allein der Symbolcharakter, wenn sich jemand dem Überfluss verweigert, führt zum Nachdenken beim Einzelnen.
Und haben wir nicht, speziell in Europa, viel erreicht...?
Wenn ich nur an die Wasserqualität unserer Flüsse denke.
In der Nähe gibt es den Fluß Werra, der noch vor einen Jahrzehnt völlig tot war.
Ein Kalisalzbergwerk auf Ostdeutscher Seite sorgte für einen Salzgehalt nahe dem von Meerwasser.
Das floß dann auch alles schön in die Weser.
Bei Ostwind, hatten wir oft einen Schwefelgeruch in der Luft, von den Braunkohlekraftwerken.
All dies gehört der Vergangenheit an, das gibt doch Grund zur Hoffnung.
Das Problem scheint nur zu sein, das Naturschutz gerade außer Mode gerät, besonders in der jüngsten Generation
Zu viel Umweltbewustsein schadet offenbar der Wirtschaft, weil überflüssiger Konsum ausbleibt.
Und in Exportschwachen Zeiten bleibt nun mal nur der Binnenkonsum als Einahmequelle übrig.
Trotzdem, es ist noch nicht zu spät, wenn gehandelt wird.


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