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Thema: Kritischer Blick von postmoderner Warte
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Dein_Heiland Es kann nur einen geben Beiträge: 178 aus: dem heiligen Mainz Registriert: Okt 2001
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erstellt am 25. Januar 2002 um 23:28 Uhr
Unter anderem zum vieldiskutierten Thema: wie war es früher, wie ist es heute in der "schwarzen Szene" habe ich einen interessanten Text gefunden, der letztes Jahr in der Zeit erschien. Mich würde eure Meinung zu dem dort dargelegten Standpunkt interessieren, nicht nur "szene-intern", sondern auch ausgehend von eurem allgemeinen Kulturverständnis. http://www.gothics-culture-ev.de/grafikversion/presse-25.10.01-szene-gfx.htm [Dieser Beitrag wurde von Dein_Heiland am 25. Januar 2002 editiert.]
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Alyander Nachtwesen Beiträge: 643 aus: NRW (Oberbergisches...) Registriert: Jan 2001
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erstellt am 25. Januar 2002 um 23:47 Uhr
Oh wei. Ich hatte mir den Text mal runtergeladen... muß ihn aber, glaub' ich, noch dreimal lesen.Da sind einerseits 'ne Menge "Standpunkte" drin (na, zumindest wird viel angerissen und runtergerasselt), andererseits habe ich hinterher immer das Gefühl, daß nicht wirklich viel gesagt worden ist... oder zumindest hätte man es mit viel weniger Worten sagen können! Aber der Diedrichsen ist so. *seufz* Also, mal ganz abgesehen davon, daß er die 'mantics zu Faschings-Spielkindern und die Waver zu Dorfdeppen einer langweiligen Trauer-Subkultur degradiert... ...sagt er doch, glaube ich, auch, daß dieses "Revival" von Leuten gemacht wird, die im Grunde keine Ahnung davon haben, WAS sie da verkaufen, und vor allem bei den Menschen damit ankommen, die die 80er nicht selber miterlebt haben. Bestätigen kann ich das nicht - dafür kenne ich zuwenig "80er-Fans", die jünger als ich sind... meist sind sie eher älter (also ab 23 aufwärts). Nachvollziehen kann ich aber, daß dieses Retro-Feeling im Grunde von einem MYTHOS lebt. Dem Mythos, daß die 80er unglaublich punkig, individuell, romantisch und aufregend waren. Cool halt. Sie waren aber in vielen Dingen einfach nur furchtbar - mintgrüner Pulli und rosa Lipstick, Wagenräder als Ohrringe, Beinwärmer und Tennissocken und Lederbändchen am Arm, Popper mit Polo-Pullis, Kaugummi-Hits von Tiffany und dergleichen. Und zuguterletzt - wie sagte Jonas letztens, "Damals in den Achtzigern - als Skinheads noch richtig weh getan haben..." Ich frage mich aber nach wie vor: Will Diedrichsen uns wirklich was Wichtiges sagen, oder hatte er einfach nur schlechte Laune?
*vorerst hier innehaltend* Alyander
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Fuechsin Hunter in the dusk Beiträge: 121 aus: einem dummen Kaff Registriert: Mai 2001
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erstellt am 26. Januar 2002 um 00:21 Uhr
Der Artikel stammt aus der 'Zeit'. Mit abgebildet warn ein paar 'new romantics', nur als info...
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Daimon Nachtwesen Beiträge: 154 aus: Nimmerland Registriert: Apr 2001
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erstellt am 26. Januar 2002 um 04:10 Uhr
Es existiert ein Interesse an der generellen Rezension der Applikation relativ primitiver Methoden komplementaer zur Favorisierung adaequater komplexer Algorithmen ....------------------ ---Signatur--- Ein Engel bin ich und ein Dämon; gespalten und verwirrt. Ich besitze Macht, und dennoch: bin ich ein Nichts. Daimon
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Moonblade Nachtwesen Beiträge: 152 aus: Wahrhaftigkeit Registriert: Nov 2001
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erstellt am 26. Januar 2002 um 13:14 Uhr
man muss etwas nicht miterlebt haben, um es zu späterem zeitpunkt zu verstehen und (weiter) zu leben. Sicherlich muss man sich schon damit beschäftigen um zu wissen wovon man spricht und sich für die thematik interessieren. Es hängt also meiner Meinung nach davon ab, wie sehr man sich damit interessiert beschäftigt... also recherchiert... und davon ob es wirklich selbst in einem ist, jenes gefühl.Kopieren eines vergangenen Lebensgefühl? Sicherlich... doch wenns einen selbst komplett ausdrückt, weshalb nicht? Und wenns einen halt nicht komplett ausdrückt sollte man sich dem bewußt sein, und kann mans garnicht nachfühlen, so sollte man halt die finger davon lassen. - Moon
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fluchtraum Reisender des zweifachen Labyrinthes Beiträge: 721 aus: Skepsis Registriert: Okt 2001
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erstellt am 26. Januar 2002 um 14:09 Uhr
[Ein Vorschlag an die Maoderatoren vorneweg: Verschiebt diesen Thread doch in das ArteCulture-Forum, da passt er meiner Meinung nach wunderbar hin]Was Diedrichsen in den ersten Teilen seines Artikels sagt, finde ich nicht unrichtig, soweit ich es beurteilen kann. 'Soweit ich es beurteilen kann' schreibe ich deshalb, weil mir viele der genannten Personen und Bands nur dem Namen nach bekannt sind und mir daher das Wissen fehlt, um ihre Relevanz wirklich beurteilen zu können. Für sehr treffend halte ich jedoch seine Beobachtungen, wie die Kommunikation durch die Kleidungsstile verschiedener Subkulturen sich im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Ich mache mal einen Sprung zum letzten Teil des Artikels, der hier sicher auf am meisten Interesse und Ablehnung stoßen wird, da er sich mit der 'Gothic'-Subkultur beschäftigt. Im ersten Absatz des letzten Teils ("Der andere Stil... ...im Glam Rock der Siebziger.") umreißt kurz die Ursprünge der Gothic-Subkultur und tut dies, meines Wissens nach, auch einigermaßen korrekt. Ursprünge hier zu verstehen als Zeit und Ort der ersten Manifestationen der Subkultur und nicht deren gedanklichen Grundlagen. Etwas irritierend fand ich alleine den letzten Satz des Absatzes: der 'Glam Rock der Siebziger' hat heute gewiss einen minimalen Einfluß auf die Gothic-Subkultur. Möglich, daß es damals anders war, doch das kann ich nicht beurteilen. Der nächste Absatz schildert die Rolle von Siouxsie & the Banshees bei der Entwicklung des Gothic-Stils. Meiner Meinung nach ist der Begirff "Urmutter beider Stile" einiges zu hoch gegriffen, aber nun gut, Diedrichsen bringt diese These selbst mit einem vorsichtigem "Vielleicht..." Dann, im vorletzten Absatz des Artikels, wird Diedrichsen etwas schlampig. Nachdem er (man kommt bei diesem Thema nicht drumherum) Fields of the Nephilim und die Sisters of Mercy erwähnt, verliert er "das Interesse, die Entwicklungen der Kreuzträger und Friedhofsfans weiter zu verfolgen", was sein gutes Recht ist. Aber im nächsten Satz springt er anderthalb Jahrzehnte nach vorne zum "Heute...". Ein etwas verwunderlicher Sprung, da Diedrichsen im Rest seines Artikels gerade darauf Wert legt, Entwicklungen der Subkulturen zu beschreiben und in Kontext zu setzen. Hier jedoch werden erst die Anfänge einer Subkultur erwähnt und dann unmittelbar zum Status Quo übergegangen, ohne zu erläutern, wie dieser entstand. Nun gut, sehen wir ihm dies nach und schauen wir mal, was er zur aktuellen Gothic-Subkultur zu sagen hat. Zuerst einmalweist er auf auf die hohen Auflagen von Szenemagazinen wie 'Orkus' und 'Zillo' hin, um zu demonstrieren, wie diese Subkultur gewachsen ist. Im gleichen Atemzug nennt andere Musikzeitschriften 'zitierfähig' und erwähnt, daß diese 'auch außerhalb der Szenen Beachtung finden.' und impliziert damit, daß dies bei Zillo oder Orkus nicht der Fall ist. Schon dies wäre interessant zu diskutieren. Warum sind diese Zeitschriften nicht zitierfähig (=nicht seriös?) und außerhalb der Szene unwichtig? Zwei Antworten von meiner Seite: 1.Weil die dort diskutierten Themen für Außenstehende von wenig Interesse sind und diese Subkultur Komunikationsformen hervorgebracht hat, die für Außenstehende schwer zugänglich sind, was ja letztendlich für die gedankliche Selbstständigkeit der Subkultur spricht. 2.Weil der Großteil der Texte in diesen Magazinen leider unter die Rubrik 'Tiefsinnsgeraune' fällt - dazu später mehr. Seine nächste Aussage, es gäbe 'viele Hunderte Gothic-Bands', ist ein ziemlicher Nullsatz. Das Deutschland eines der Länder ist, in denen die Gothic-Szene mit am zahlreichesten und stärksten ausgeprägt ist, ist sicher richtig, in wie weit das im Osten noch stärker der Fall ist, weiß ich nicht. Viele hundert Bands besagt gar nichts, die gibt es in allen Subkulturen und diese vage Zahlenangabe steht etwas kontextlos da. Die Szene ist gewachsen seit den Anfängen, das ist eigentlich die einzige Aussage. Heftig wiedersprechen muß ich dem nächsten Satz:"Die Szene ist in diverse Subszenen, die sich durch unterschiedliche Grade des Ernstnehmens und der Intensität der Verehrung unterscheiden, ausdifferenziert." Zuerst mal irritiert mich hier der Begriff 'Verehrung', denn Diedrichsen erwähnt nicht, was verehrt wird und ich zumindest weiß nicht, was er meint - Verehrung von Bands, oder von irgendwelchen Idealen? Dann muß ich sagen, daß die Ausdifferenzierung in Subszenen eigentlich -zumindest nach meinen Erfahrungen - kaum vorhanden ist. Sicher, es gibt die verschiedenen musikalischen Richtungen - Batcave, EBM, Mittelalter und so weiter - dementsprechend verschiedene Kleidungsstile. Aber ich habe es eigentlich immer als etwas sehr positives empfunden, daß man diese Unterschiede nicht zum Anlaß weiterer Abgrenzungen nimmt, anders als in anderen Subkulturen - man bedenke beispielsweise die Konflikte zwischen West- und Eastcoast-Rappern oder das Gehabe radikaler True-Metaler, die jegliche Experimente verdammen. In der schwarzen Szene mischen sich die Stile mit ziemlich viel Toleranz untereinander (wenn auch nicht nach außen). Dann kommt er zum politischen und erwähnt, daß die Szene einmal pro Jahr gezwungen sei -anläßlich des WGT - sich vom "rechten Rand" zu distanzieren. Nunja, ich erlebe eigentlich eine ununterbrochene Distanzierung des Szene von rechtem Gedankengut, aber das WGT ist wahrscheinlich auch der einzige Anlaß, wo man diese Distanzierung als nicht der Szene angehöriger mitbekommt. Die nächste Beobachtungen von ihm allerdings finde ich (auch auf die Gefahr hin, daß ich mich damit hier unbeliebt mache) sehr interessant und zutreffend. "Dem expliziten rechten Rand heißt das, denn reaktionär kann man das Blut- und Tiefsinngeraune natürlich auch in seinen weniger exponiert politischen Formen finden, wenn es nicht zuweilen rührend, pubertär und vor allem unglaublich unpostmodern wäre - was ja ganz erholsam sein kann." In diesem Satz steckt einiges drinnen, das lohnt sich mal zu Zerlegen und in Ruhe darüber nachzudenken. Diedrichsen spricht hier abwertend von 'Blut-und Tiefsinnsgeraune', und diese Bezeichnung finde ich persönlich für die Texte und Aussagen vieler 'Künstler' aus dem Gothic-Bereich äußerst zutreffend. Bei vielen herrscht leider die Meinung vor, es reiche, zu erwähnen, daß die Gesellschaft oberflächlich sei, und schon sei man selbst tiefsinnig. Dieses "die-Welt-ist-schlecht, die-Menschen-leben-Lügen, ich-schaue-hinter-die-Oberflächen" hört man zu oft, ohne das etwas an wirklich eigener Gedankenleistung dahintersteckt, und die Wortschöpfung "Tiefsinnsgeraune" finde ich eine äußerst prägnante und treffende Bezeichnung dafür. Aber inwiefern ist das ganze, wie in der Überleitung vom vorhergehenden Satz unterstellt, implizit rechts, und inwiefern ist es "zuweilen rührend, pubertär und vor allem unglaublich unpostmodern"? Kommen wir ersteinmal auf implizites rechtes und reaktionäres Gedankengut zurück. Viele Künstler und Philosophen aus der der Zeit vor dem Dritten Reich hatten und haben einen großen Einfluß auf die Gothic-Subkultur; besonders zu erwähnen ist sicher die deutsche Romantik und Nietzsche. Was Nietzsche und die deutsche Romantik verbindet, ist, daß sie vom Nationalsozialismus ideologisch mißbraucht wurden. Die Behauptung, diese Künstler und Denker wären Nazis gewesen oder deren Wegbereiter ist absurd, aber richtig ist, daß ihre Werke sich in dieser Richtung auslegen und benutzen liesen und lassen. Dies führt dazu, daß heute eine große Sensibilität diesen Werken gegenüber besteht und man, so jemand darauf Bezug nimmt, immer darauf schielt oder schielen muß, wie dieses Werk im aktuellen Kontext zitiert und interpretiert wird - ob nicht da wieder jemand in nationalsozialistischen Gleisen denkt. Ebenso enthalten viele Lebensphilosophien, die man in der schwarzen Szene antrifft, Elemente, die an sich nicht nationalsozialistsich sind, aber durch ihre Rolle in der nationalsozialistischen Ideologie zum Tabu geworden sind. Ich meine hiermit zB ein gewisses Elitedenken, daß man unter Schwarzen immer wieder antrifft (ob dieses berechtigt ist oder nicht ist eine völlig andere Frage) oder die Vorstellung, daß die Welt so etwas wie eine reinigende Katastrophe braucht... Der Punkt ist der, das vielen solche Zusammenhänge nicht bewußt sind, und daß bei denjenigen, die eine gewisse Bewußtheit darüber haben, die Diskussion meist nur szeneintern verläuft, und das erlaubt es Diedrichsen, etwas herablassend von 'rührend' und 'pubertär' zu sprechen. Rührend und pubertär daher, weil entsprechende Gedankengebilde meist von Jugendlichen vertreten werden, die dies aus eher emotionalen Gründen tun und ihre Vorstellungen meist wenig durch Wissen und (eigene) Gedanken untermauert haben. Und was ist an alledem unpostmodern? Nun ja, die Postmoderne zeichnet sich unter anderem aus durch das Spiel mit Perspektiven und Standpunkten und Zitaten - ein Spiel, das letztendlich Sinn nur dann macht, wenn die Kontexte begannt und verstanden sind. In der Gothic-Szene stößt man immer wieder auf Schlagworte wie 'das Ewige', 'unsterbliche Seele', 'Liebe bis in den Tod' -alles Konzepte, die in der Postmoderne höchstens noch als (ironisches) Zitat bestand haben und ansonsten verworfen wurden. Im letzten Absatz schließlich erwähnt Diedrichsen noch einge Bands und Personen, die sowohl außer- als auch innerhalb der Gothic-Subkultur von Bedeutung waren. In diesem Zug fällt im Zusammenhang mit der Abwendung von der Politik nach dem Punk ein wichtiges Wort: Eskapismen. Eskapismus, also Realitätsflucht, ist sicherlich ein zentrales Thema, das man in verschiedenen Formen bei allen möglichen Personen in der schwarzen Subkultur findet. Eskapismus bezeichnet Diedrichsen als 'Flirt mit dem Irrationalen' und verurteilt in generell als Blödheit. Da muß ich auch mal wiedersprechen, jedoch würde eine Auseinandersetzung mit dem Thema Realitätsflucht jetzt hier wirklich den Rahmen sprengen. Wo ich allerdings Diedrichsens Überreaktion zum Teil verstehen kann, denn auch mich stört die bei vielen Schwarzen anzutreffende Weigerung, sich auf rationale Überlegungen einzulassen, und die Übersteigerung des Irrationalen, die scheuklappenartige "I-want-to-believe"-Einstellung. Von diesem Gedanken schließt Diedrichsen den Kreis zu seiner zu Beginn des Artikels aufgstellten These: Aufgrund eben dieser Unreflektiertheit und diesem Eskapismus werden die stilistischen Zeichen letztendlich inhaltslos, haben nur Scheinkontexte - vermitteln nur ein vages Gefühl, aber keine wirkliche Information. Sicher nicht unrichtig, und der Begriff 'romantische Virtualität' ist auch nicht unpassend gewählt, denn die schwarze Szene bezieht sich in ihren Kleidungstilen zum großen Teil auf Epochen der nahen oder ferneren Vergangenheit - insbesonder 80er, Barock und Mittelalter. Diese Zitate sind jedoch in den seltesten Fällen eine wirklich bewußte Identifizierung mit der damaligen Epoche. Man lebt statt dessen Elemente einer virtuelle Vergangenheit, die in dieser Form nie existierte, in der Gegenwart. Wer hier Form mit Inhalt verwechselt (und davon existieren genug), den trifft Diedrichsens Kritik zurecht, und wir wären wieder beim Thema 'Tiefsinnsgeraune', nur hier eben nicht durch das Kommunikationsmittel Sprache, sondern das Kommumiikationsmittel 'Stil/Kleidung' ausgedrückt. Wer sich jedoch dieses eklizistischen Stil bewußt bedient, handelt damit meiner Auffassung nach -Achtung!- postmodern im besten Sinne. Doch die Gründe, warum jemand sich einen gewissen Stil aneignet und wie er dazu steht und darüber reflektiert, sind von außen nicht beurteilbar und können nur bei einer Auseinandersetzung mit der jeweiligen individuellen Person in Erfahrung gebracht werden. Und hier verallgemeinert Diedrichsen die (durchaus zahlreich existierenden) Negativbeispiele auf die komplette Subkultur. Gruß, der fluchtraum
[Dieser Beitrag wurde von fluchtraum am 26. Januar 2002 editiert.]
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Alyander Nachtwesen Beiträge: 643 aus: NRW (Oberbergisches...) Registriert: Jan 2001
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erstellt am 26. Januar 2002 um 14:22 Uhr
*stöhn*Ich fühle mich zurückversetzt... ...in den Deutsch-Leistungskurs... ...damals, 1995-97... *stööööhn* Gib mir ein bißchen Zeit, fluchti, ich muß erst noch meine reclam-Heftchen suchen und danach eine Erörterung schreiben... *ÄCHZ*  
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